Psalm 89, 29

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 89, Vers: 29

Psalm 89, 28
Psalm 89, 30

Luther 1984:Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, / und mein Bund soll ihm fest bleiben. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Für immer will ich ihm meine Gnade bewahren, / und mein Bund soll fest ihm bleiben; /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Ewig will ich ihm meine Gnade bewahren, / und mein Bund soll ihm fest bleiben-a-. / -a) 2. Samuel 23, 5; Jesaja 55, 3.
Schlachter 1952:Auf ewig bewahre ich ihm meine Gnade, / und mein Bund soll ihm festbleiben. /
Zürcher 1931:Immerdar will ich ihm meine Gnade bewahren, / und mein Bund soll ihm festbleiben. /
Luther 1912:Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben. - Jesaja 54, 10.
Buber-Rosenzweig 1929:Auf Weltzeit wahre ich ihm meine Huld, mein Bund bleibt ihm getreu.
Tur-Sinai 1954:Ich will ihm ewig wahren meine Liebe / mein Bund bleib ihm bewährt. /
Luther 1545 (Original):Ich wil jm ewiglich behalten meine Gnade, Vnd mein Bund sol jm feste bleiben.
Luther 1545 (hochdeutsch):Ich will ihm ewiglich behalten meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.
NeÜ 2021:(29) Meine Gnade will ich ihm ewig bewahren, / ich stehe zu meinem Bund mit ihm.
Jantzen/Jettel 2016:Auf ewig bewahre ich ihm meine Gnade*, und mein Bund soll ihm fest bleiben. a)
a) Psalm 89, 35; 2. Samuel 23, 5; Jesaja 54, 10; 55, 3; Jeremia 33, 20 .21; Apostelgeschichte 13, 34
English Standard Version 2001:My steadfast love I will keep for him forever, and my covenant will stand firm for him.
King James Version 1611:My mercy will I keep for him for evermore, and my covenant shall stand fast with him.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:89, 1: Dieser Psalm beschreibt den Versuch des Autoren, die offensichtlichen Widersprüche zwischen seiner Theologie und den realen Zuständen seiner Nation zu versöhnen. In den ersten 38 Versen wiederholt er, was er für theologisch richtig hält: Gott hat Israel souverän als seine Nation erwählt und Davids Nachkommen als Regenten. Das letzte Drittel des Psalms spiegelt den Verdruss des Psalmisten darüber wider, dass die Nation verwüstet worden und die davidische Monarchie offenbar schmachvoll zugrunde gegangen ist. Man muss es dem Psalmisten hoch anrechnen, dass er sich weigert, seine Theologie wegzuerklären, sondern stattdessen die Spannung aufrecht erhält, und zwar in der Hoffnung, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden kann, wenn das verheißene irdische Reich unter einem Nachkommen Davids wiederaufgerichtet wird (vgl. Psalm 110; 132). I. Gottes offenkundige Treue zum Davidsbund (89, 2-38) A. Gottes Bundesliebe (89, 2-5) B. Gottes Löblichkeit (89, 6-19) C. Gottes Bund mit David (89, 20-38) II. Gottes offenbare Missachtung des Davidsbunds (89, 39-53) A. Die Wehklage des Psalmisten (89, 39-46) B. Die Bestürzung des Psalmisten (89, 47-52) C. Der Lobgesang (89, 53) 89, 1 Etan, dem Esrachiter. Das ist möglicherweise der levitische Sänger, der in 1. Chronik 6, 27 und 15, 17.19 erwähnt wird (s. Anm. zu Psalm 88, 1.). 89, 2 Gnadenerweise. S. Anm. zu Psalm 85, 7 (vgl. V. 2.14.24.28.33.49).




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