Psalm 89, 28

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 89, Vers: 28

Psalm 89, 27
Psalm 89, 29

Luther 1984:Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, / zum Höchsten unter den Königen auf Erden. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):So will auch ich ihn zum Erstgeborenen-1- machen, / zum Höchsten unter den Königen der Erde. / -1) o: Erstling.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:So will auch --ich- ihn zum Erstgeborenen-a- machen, / zum Höchsten unter den Königen der Erde-b-. / -a) Kolosser 1, 15.18; Hebräer 1, 6. b) Offenbarung 1, 5; 19, 16.
Schlachter 1952:Und ich will ihn zum Erstgeborenen machen, / zum Höchsten der Könige auf Erden. /
Zürcher 1931:Ich aber will ihn zum Erstgebornen machen, / zum höchsten unter den Königen der Erde. / -Psalm 2, 7.
Luther 1912:Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.
Buber-Rosenzweig 1929:Ich auch mache ihn zum Erstling, zuhöchst den Königen der Erde.
Tur-Sinai 1954:Und ich auch mache ihn zum Erstgebornen / zum Höchsten unter Königen der Erde. /
Luther 1545 (Original):Vnd ich wil jn zum ersten Son machen, Allerhöhest vnter den Königen auff Erden.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.
NeÜ 2021:Trink Wasser aus deiner eigenen Zisterne, / Wasser, das aus deinem Brunnen quillt.
Jantzen/Jettel 2016:Ja, ich werde ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten über die Könige 1) der Erde. a)
1) w.: zum Höchsten den Königen
a) Kolosser 1, 15; 1, 18*; Hebräer 1, 6; Offenbarung 1, 5; Psalm 72, 11; Offenbarung 19, 16*
English Standard Version 2001:And I will make him the firstborn, the highest of the kings of the earth.
King James Version 1611:Also I will make him [my] firstborn, higher than the kings of the earth.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:89, 1: Dieser Psalm beschreibt den Versuch des Autoren, die offensichtlichen Widersprüche zwischen seiner Theologie und den realen Zuständen seiner Nation zu versöhnen. In den ersten 38 Versen wiederholt er, was er für theologisch richtig hält: Gott hat Israel souverän als seine Nation erwählt und Davids Nachkommen als Regenten. Das letzte Drittel des Psalms spiegelt den Verdruss des Psalmisten darüber wider, dass die Nation verwüstet worden und die davidische Monarchie offenbar schmachvoll zugrunde gegangen ist. Man muss es dem Psalmisten hoch anrechnen, dass er sich weigert, seine Theologie wegzuerklären, sondern stattdessen die Spannung aufrecht erhält, und zwar in der Hoffnung, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden kann, wenn das verheißene irdische Reich unter einem Nachkommen Davids wiederaufgerichtet wird (vgl. Psalm 110; 132). I. Gottes offenkundige Treue zum Davidsbund (89, 2-38) A. Gottes Bundesliebe (89, 2-5) B. Gottes Löblichkeit (89, 6-19) C. Gottes Bund mit David (89, 20-38) II. Gottes offenbare Missachtung des Davidsbunds (89, 39-53) A. Die Wehklage des Psalmisten (89, 39-46) B. Die Bestürzung des Psalmisten (89, 47-52) C. Der Lobgesang (89, 53) 89, 1 Etan, dem Esrachiter. Das ist möglicherweise der levitische Sänger, der in 1. Chronik 6, 27 und 15, 17.19 erwähnt wird (s. Anm. zu Psalm 88, 1.). 89, 2 Gnadenerweise. S. Anm. zu Psalm 85, 7 (vgl. V. 2.14.24.28.33.49).




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