Psalm 122, 2

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 122, Vers: 2

Psalm 122, 1
Psalm 122, 3

Luther 1984:Nun stehen unsere Füße / in deinen Toren, Jerusalem.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):So stehn denn nunmehr unsre Füße in deinen Toren, Jerusalem!
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Unsere Füße standen (dann) / in deinen Toren, Jerusalem. /
Schlachter 1952:Unsre Füße stehen / in deinen Toren, Jerusalem! /
Zürcher 1931:Und nun stehen unsre Füsse / in deinen Toren, Jerusalem! /
Luther 1912:Unsre Füße stehen in deinen Toren, Jerusalem.
Buber-Rosenzweig 1929:Stehn geblieben sind unsre Füße in deinen Toren, Jerusalem.
Tur-Sinai 1954:Es standen unsre Füße / in deinen Toren, Jeruschalaim. /
Luther 1545 (Original):Vnd das vnser füsse werden stehen, In deinen thoren Jerusalem.
Luther 1545 (hochdeutsch):und daß unsere Füße werden stehen in deinen Toren, Jerusalem.
NeÜ 2021:Unsere Füße standen dann in deinen Toren, Jerusalem.
Jantzen/Jettel 2016:[Still] standen 1) [dann] unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem. a)
1) o.: Stehen geblieben sind; eigtl.: Stehende waren
a) Psalm 87, 2; 100, 4; 116, 19
English Standard Version 2001:Our feet have been standing within your gates, O Jerusalem!
King James Version 1611:Our feet shall stand within thy gates, O Jerusalem.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:122, 1: S. Anm. zu Psalm 120, 1-7. David drückt seine große Freude über Jerusalem aus, das er gefestigt hatte, indem er die Jebusiter schlug (vgl. 2. Samuel 5) und die Stiftshütte und Bundeslade dauerhaft dort aufstellte (vgl. 2. Samuel 6). Davids Wunsch und Gebet wurde unter Salomos Regierung zeitweilig erfüllt (vgl. 1. Könige 5, 4.5). Ironischerweise wurde Jerusalem, deren Name »Stadt des Friedens« bedeutet, im Lauf der Jahrhunderte mehr umkämpft als jede andere Stadt der Welt. In prophetischer Hinsicht wird Davids Wunsch nicht in Vollkommenheit erfüllt werden, bis der Friedefürst (Jesaja 9, 5) kommt, um seine dauerhafte Herrschaft (Sacharja 14, 9.11) als verheißener davidischer König anzutreten (vgl. 2. Samuel 7, 12, 13.16; Hesekiel 37, 24-28). I. Die Freude über die Anbetung (122, 1-5) II. Das Gebet für Jerusalem (122, 6-9) 122, 1 zum Haus des HERRN. Eine Bezeichnung für die Stiftshütte (vgl. 2. Mose 23, 19; 34, 26; 2. Samuel 12, 20) und nicht für den Tempel, der erst später von Salomo erbaut wurde.




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