Prediger 4, 8

Prediger, Kohelet, Koheleth, Prediger Salomo, Ekklesiastes

Kapitel: 4, Vers: 8

Prediger 4, 7
Prediger 4, 9

Luther 1984:Da ist einer, der steht allein und hat weder Kind noch Bruder, doch ist seiner Mühe kein Ende, und seine Augen können nicht genug Reichtum sehen. Für wen mühe ich mich denn und gönne mir selber nichts Gutes? Das ist auch eitel und eine böse Mühe.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da ist einer, der ganz allein steht ohne Freunde und Genossen; auch einen Sohn und Bruder hat er nicht; gleichwohl wird er nicht müde sich zu plagen, und seine Augen sehen sich am Reichtum nicht satt; (er müßte sich doch sagen): «Für wen mühe ich mich ab und versage mir jeden Genuß?» Auch das ist nichtig und ein verfehltes Tun.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da ist einer (allein) und kein zweiter (bei ihm), auch hat er weder Sohn noch Bruder, und für all sein Mühen gibt es kein Ende-a-, auch werden seine Augen am Reichtum nicht satt-b-. Für wen mühe ich mich also-c- und lasse meine Seele Gutes entbehren? Auch das ist Nichtigkeit und ein übles Geschäft-d-. -a) Prediger 1, 8. b) Prediger 5, 9; Sprüche 27, 20. c) Psalm 39, 7; Lukas 12, 20. d) Prediger 1, 13.
Schlachter 1952:Da steht einer ganz allein, hat weder Sohn noch Bruder, und doch ist seines Arbeitens kein Ende, und er sieht nie Reichtum genug und denkt nicht: Für wen mühe ich mich doch ab und enthalte meiner Seele das Beste vor? Auch das ist nichtig und eine leidige Plage.
Zürcher 1931:Da ist einer einsam, steht ganz allein, / hat weder Sohn noch Bruder, / und macht sich doch Mühe ohne Ende / und kann des Geldes nicht genug sehen. - / «Aber für wen mühe ich mich denn ab / und versage mir jeden Genuss?» / Auch das ist nichtig und eine leidige Plage. / -Psalm 39, 7.
Luther 1912:Es ist ein einzelner, und nicht selbander, und hat weder Kind noch Bruder; doch ist seines Arbeitens kein Ende, und seine Augen werden Reichtums nicht satt. Wem arbeite ich doch und breche meiner Seele ab? Das ist auch eitel und eine böse Mühe.
Buber-Rosenzweig 1929:da ist einer, kein zweiter dabei, auch kein Sohn oder Bruder ist ihm, und kein Ende ist all seiner Müh, auch am Reichtum wird sein Auge nicht satt: Für wen doch mühe ich mich und lasse meine Seele des Guten ermangeln! Auch dies ist Dunst, ein übles Geschäft ist das.
Tur-Sinai 1954:Da ist einer ohne einen zweiten, auch Sohn und Bruder hat er nicht, und keinen Zweck hat all sein Mühn, auch seine Augen werden des Reichtums nicht satt: ,Für wen mühe ich mich denn und versage meiner Seele Glück?' Auch dies ist eitel und eine böse Aufgabe.
Luther 1545 (Original):Es ist ein Einzeler vnd nicht selb ander, vnd hat weder Kind noch Brüder, Noch ist seines erbeitens kein ende, vnd seine augen werden Reichthums nicht sat, Wem erbeite ich doch, vnd breche meiner Seelen ab? Das ist je auch eitel vnd ein böse mühe.
Luther 1545 (hochdeutsch):Es ist ein einzelner und nicht selbander und hat weder Kind noch Brüder; noch ist seines Arbeitens kein Ende, und seine Augen werden Reichtums nicht satt. Wem arbeite ich doch und breche meiner Seele ab? Das ist je auch eitel und eine böse Mühe.
NeÜ 2016:Da lebt jemand ganz allein, hat keinen Sohn und keinen Bruder. Und doch hört seine Mühe nicht auf. Sein Auge wird am Reichtum nicht satt. – Für wen mühe ich mich dann eigentlich und versage mir jeden Genuss? Auch das ist nichtig und ein übles Geschäft.
Jantzen/Jettel 2016:Da ist ein Einzelner und kein Zweiter [bei ihm], auch hat er weder Sohn noch Bruder, und all seine Mühe hat kein Ende; dennoch werden seine Augen des Reichtums nicht satt: „Für wen mühe ich mich doch und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten?“ Auch das ist Eitelkeit und eine üble Beschäftigung.
English Standard Version 2001:one person who has no other, either son or brother, yet there is no end to all his toil, and his eyes are never satisfied with riches, so that he never asks, For whom am I toiling and depriving myself of pleasure? This also is vanity and an unhappy business.
King James Version 1611:There is one [alone], and [there is] not a second; yea, he hath neither child nor brother: yet [is there] no end of all his labour; neither is his eye satisfied with riches; neither [saith he], For whom do I labour, and bereave my soul of good? This [is] also vanity, yea, it [is] a sore travail.