Hesekiel 40, 2

Das Buch des Propheten Hesekiel (Ezechiel)

Kapitel: 40, Vers: 2

Hesekiel 40, 1
Hesekiel 40, 3

Luther 1984:in göttlichen Gesichten führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen sehr hohen Berg; -a-darauf war etwas wie der Bau einer Stadt gegen Süden. -a) Sacharja 14, 10.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):im Zustand der Verzückung-a- führte er mich ins Land Israel und ließ mich auf einem sehr hohen Berge nieder, auf dessen Südseite-1- sich ein Bauwerk nach Art einer Stadt befand. -1) aL: auf welchem, mir gegenüber. a) vgl. Hesekiel 8, 3.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:in Gesichten Gottes-a- brachte er mich in das Land Israel, und er ließ mich nieder auf einen sehr hohen Berg-b-; und auf ihm, im Süden, war (etwas) wie der Bau einer Stadt-c-. -a) Hesekiel 8, 3. b) Jesaja 2, 2. c) Offenbarung 21, 10.
Schlachter 1952:In göttlichen Gesichten führte er mich ins Land Israel und ließ mich nieder auf einem sehr hohen Berg; auf dessen Südseite war etwas wie der Bau einer Stadt.
Zürcher 1931:in Gottesgesichten in das Land Israels und liess mich nieder auf einem sehr hohen Berg; auf dem stand mir gegenüber etwas wie der Bau einer Stadt. -Hesekiel 8, 3.
Luther 1912:Durch göttliche Gesichte führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen sehr hohen Berg, darauf war’s wie eine gebaute Stadt gegen Mittag.
Buber-Rosenzweig 1929:in Gottesgesichten brachte er mich nach dem Land Jissrael, er setzte mich nieder auf einen sehr hohen Berg, und drauf war wie Bauwerk einer Stadt, südwärts.
Tur-Sinai 1954:In Gottgesichten brachte er mich in das Land Jisraël und setzte mich ab auf sehr hohem Berg, und auf diesem wars wie der Aufbau einer Stadt, nach Süden hin.
Luther 1545 (Original):durch göttliche Gesichte, nemlich, ins land Jsrael. Vnd stellet mich auff einen seer hohen Berg, darauff wars, wie eine gebawete Stad vom mittag her werts.
Luther 1545 (hochdeutsch):durch göttliche Gesichte, nämlich ins Land Israel, und stellete mich auf einen sehr hohen Berg, darauf war es wie eine gebauete Stadt vom Mittag herwärts.
NeÜ 2021:In göttlichen Visionen brachte er mich ins Land Israel und setzte mich auf einem sehr hohen Berg nieder. Auf dessen Südseite war so etwas wie die Struktur einer Stadt zu sehen.
Jantzen/Jettel 2016:In a)Gesichten Gottes brachte er mich in das Land Israel, und er ließ mich nieder auf einen sehr hohen b)Berg. Und auf diesem, nach Süden, war es wie der Bau einer c)Stadt.
a) Gesichten Hesekiel 8, 3;
b) Berg Jesaja 2, 2-3; 40, 9; Matthäus 4, 8; Offenbarung 21, 10;
c) Stadt Offenbarung 21, 10
English Standard Version 2001:In visions of God he brought me to the land of Israel, and set me down on a very high mountain, on which was a structure like a city to the south.
King James Version 1611:In the visions of God brought he me into the land of Israel, and set me upon a very high mountain, by which [was] as the frame of a city on the south.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:40, 2: In göttlichen Gesichten brachte er mich. Hesekiel 40-48 berichtet von einer weiteren Vision wie bereits in 1, 1 – 3, 27; 8-11 und 37, 1-14. Die Charakterisierung der Prophezeiung als Vision lenkt keineswegs von ihrer wörtlichen Realität ab, genauso wenig wie Hesekiels Visionen von Jerusalems Sünden, Götzendienst und Zerstörung. in das Land Israel. Die Vision bezieht sich auf Israel, genau wie Kap. 124.33.34-39. sehr hohen Berg. Der Name des Berges wird nicht genannt; doch wahrscheinlich ist es der Berg Zion (vgl. 17, 22; 20, 40; Jesaja 2, 2; Micha 4, 1), der durch ein heftiges Erdbeben aus seiner Umgebung emporgehoben wurde (Sacharja 14, 4.5.10). wie der Bau einer Stadt. Gott wird Details über Israels geistliche Zukunft erklären (V. 2.4), deshalb muss es sich hier um Jerusalem allgemein und den Tempel insbesondere handeln. Dieser neue und herrliche Tempel bildet einen Gegensatz zur Entweihung und Zerstörung von Salomos Tempel (Kap. 8-11). 40, 3 ein Mann. Ein Engel, der in Gestalt eines Mannes erschien (vgl. 1. Mose 18; Hesekiel 9) und wie strahlendes, glänzendes Erz aussah, zeigte dem Propheten bei einem Rundgang alle Details. Möglicherweise war er der Engel des Herrn, da er »HERR« genannt (44, 2.5; s. Anm. zu 2. Mose 3, 2). Seine »Schnur aus Leinen« diente längeren Vermessungen und die »Messrute« kürzeren (vgl. Offenbarung 11, 1; 21, 5). In jedem Fall misst Gott das, was ihm gehört.




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