Sacharja 3, 8

Das Buch des Propheten Sacharja (Secharja)

Kapitel: 3, Vers: 8

Sacharja 3, 7
Sacharja 3, 9

Luther 1984:Höre nun, Jeschua, du Hoherpriester: Du und deine Brüder, die vor dir sitzen, sind miteinander ein -a-Zeichen; denn siehe, ich will meinen Knecht, «den -b-Sproß», kommen lassen. -a) Jesaja 8, 18. b) Sacharja 6, 12; Jeremia 23, 5; 33, 15.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Vernimm es doch, Josua, du Hoherpriester! Du und deine Amtsbrüder, die vor dir ihre Sitze haben (im Priesterrat), ihr seid Männer, die ein Vorzeichen bedeuten-1-; denn wisse wohl: Ich will meinen Knecht, ,Sproß'-2- genannt, kommen-3- lassen. -1) d.h. vorbildliche Bedeutung besitzen. 2) o: «Edelreis»; gemeint ist der zukünftige Retter aus Davids Hause. 3) = auftreten.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Höre doch, Joschua, du, der Hohepriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen - denn Männer des Wunders-1- sind sie-a-! Ja, siehe, ich will meinen Knecht-b-, Sproß (genannt)-c-, kommen lassen. -1) o: des Wahrzeichens; o: Vorbildes. a) Jesaja 8, 18; Hesekiel 12, 6.11. b) Jesaja 42, 1. c) Sacharja 6, 12; Jesaja 4, 2; Jeremia 23, 5.
Schlachter 1952:Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Amtsgenossen, die vor dir sitzen, sie sind Männer, die als Zeichen dienen! Denn siehe, ich lasse meinen Knecht, den Zemach-1-, kommen. -1) bed: Sproß.++
Zürcher 1931:Höre, Hoherpriester Josua! Du und deine Genossen, die vor dir sitzen, ihr seid Männer der Vorbedeutung. Denn siehe, nun will ich meinen Knecht, den «Spross», bringen. -Sacharja 6, 12; Jesaja 8, 18; Jeremia 23, 5.
Luther 1912:Höre zu, Josua, du Hoherpriester, du und deine Freunde, die vor dir sitzen; denn sie sind miteinander ein a) Wahrzeichen. Denn siehe, ich will meinen Knecht b) Zemach kommen lassen. - a) Jesaja 8, 18. b) Sacharja 6, 12; Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15.
Buber-Rosenzweig 1929:Höre doch, Jehoschua, Großpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen - sie sind ja Männer des Erweises - : Ja, wohlan, ich lasse kommen meinen Knecht »Sproß«.
Tur-Sinai 1954:Höre doch, Jehoschua, Hoherpriester, du und deine Genossen, die vor dir sitzen: Männer des Wahrbeweises sind sie. Denn sieh, ich bringe meinen Knecht, den «Sproß».
Luther 1545 (Original):Hore zu Josua du Hoherpriester, du vnd deine Freunde, die fur dir wonen, Denn sie sind eitel Wunder, Denn sihe, Ich wil meinen Knecht Zemah komen lassen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Höre zu, Josua, du Hoherpriester, du und deine Freunde, die vor dir wohnen; denn sie sind eitel Wunder. Denn siehe, ich will meinen Knecht Zemah kommen lassen.
NeÜ 2021:Eine Witwe und ihr einziger SohnEinige Zeit später ging er nach Naïn. (Kleiner galiläischer Ort, 8 km südöstlich von Nazaret.)Seine Jünger und eine große Menschenmenge begleiteten ihn.
Jantzen/Jettel 2016:Höre doch, Josua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen - denn Männer des Wunders sind sie; denn siehe, ich will meinen Knecht, Spross [genannt], kommen lassen. a)
a) Zeichen Jesaja 8, 18; Hesekiel 12, 6 .11; Sproß Sacharja 6, 12; Jesaja 3, 8; Jeremia 23, 5
English Standard Version 2001:Hear now, O Joshua the high priest, you and your friends who sit before you, for they are men who are a sign: behold, I will bring my servant the Branch.
King James Version 1611:Hear now, O Joshua the high priest, thou, and thy fellows that sit before thee: for they [are] men wondered at: for, behold, I will bring forth my servant the BRANCH.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: Die vierte nächtliche Vision betont Israels Reinigung und Wiederherstellung als priesterliche Nation. Die Vision selbst findet sich in V. 1-5; in V. 6-10 wird ihre Bedeutung erklärt. Geoffenbart wurde sie höchstwahrscheinlich von Gott selbst. 3, 1 Die Szene hat einen gerichtlichen Charakter, da Jeschua, der Hohepriester bei der Wiederherstellung, der mit Serubbabel zu den ersten Rückkehrern gehörte (vgl. Esra 3, 2; 5, 2; Haggai 1, 1), von Satan verklagt wird, der an seiner rechten Seite stand, dem Platz der Anklage unter dem Gesetz (vgl. Psalm 109, 6). Dass Jeschua stellvertretend für das ganze Volk steht, wird ersichtlich durch: 1.) die Betonung, die in diesen Visionen dem Volk gilt; 2.) den Tadel in V. 2, der sich auf Gottes Erwählung Jerusalems bezieht, nicht auf Jeschua; 3.) Jeschua und seine Gefährten in V. 8, die als Symbole des zukünftigen Israels dienen, und 4.) die Anwendung auf das Land in V. 9. Satan. Das Wort kann auch mit »Widersacher« übersetzt werden, was bedeuten würde, dass die Identität der Person nicht bekannt ist. Da Anklagen aber zum Handwerkszeug des Satans gehören (vgl. Hiob 1.2; Offenbarung 12, 10), ist die Übersetzung »Satan« vorzuziehen. Der arglistige Widersacher steht in der Gegenwart des Herrn, um Israels Sünden sowie ihre Unwürdigkeit in Bezug auf Gottes Gunst zu verkünden. Die Situation ist entscheidend: Wenn Jeschua gerechtfertigt wird, ist Israel angenommen; wenn er aber verworfen wird, wird auch Israel verworfen. Gottes ganzer Plan für das Volk wurde durch das Ergebnis enthüllt. Israels Hoffnungen würden entweder zerstört werden oder bestätigt.




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