2. Könige 17, 23

Das zweite Buch der Könige

Kapitel: 17, Vers: 23

2. Könige 17, 22
2. Könige 17, 24

Luther 1984:bis der HERR Israel von seinem Angesicht wegtat, -a-wie er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. So wurde Israel aus seinem Lande weggeführt nach Assyrien bis auf diesen Tag. -a) 5. Mose 28, 63.64.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):bis der HErr die Israeliten von seinem Angesicht verstieß, wie er es durch den Mund aller seiner Knechte, der Propheten, angedroht hatte. So wurden also die Israeliten aus ihrem Lande nach Assyrien weggeführt, wo sie sich bis auf den heutigen Tag befinden.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:bis daß der HERR Israel von seinem Angesicht fortgeschafft hatte-a-, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte-b-. So wurde Israel aus seinem Land gefangen nach Assur weggeführt-c- (; und das ist so) bis auf den heutigen Tag-d-. -a) 2. Könige 13, 23; 21, 14; 23, 27; 24, 3; 5. Mose 32, 20; Josua 23, 13; Richter 18, 30; Psalm 51, 13; Jeremia 7, 15; 52, 3; Hosea 12, 3. b) 1. Könige 14, 16; 2. Könige 3, 3. c) V. 6; 2. Könige 25, 21; 1. Könige 9, 7; Jesaja 7, 8; Amos 5, 27; Micha 1, 5. d) Nehemia 9, 32.
Schlachter 1952:bis der HERR Israel von seinem Angesicht verwarf, wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, gesagt hatte. Also ward Israel aus seinem Lande nach Assyrien weggeführt, bis auf diesen Tag.
Zürcher 1931:bis der Herr Israel von seinem Angesichte verstiess, wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, gedroht hatte. Israel wurde aus seinem Lande nach Assyrien in die Verbannung geführt (und blieb dort) bis auf den heutigen Tag.
Luther 1912:bis der Herr Israel von seinem Angesicht tat, a) wie er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. Also ward Israel aus seinem Lande weggeführt nach Assyrien bis auf diesen Tag. - a) 5. Mose 28, 63.64.
Buber-Rosenzweig 1929:bis daß ER Jissrael von seinem Antlitz hinweg beseitigte, wie er durch all seine Diener, die Künder, geredet hatte, verschleppt wurde Jissrael von seiner Scholle hinweg nach Assyrien - bis auf diesen Tag.
Tur-Sinai 1954:bis der Ewige sie fortschaffte von seinem Angesicht, wie er durch alle seine Diener, die Gottbegeisteten, geredet hatte, und Jisraël von seinem Boden nach Aschschur fortgeführt wurde - bis auf den heutigen Tag.
Luther 1545 (Original):bis der HERR Jsrael von seinem Angesicht thet, wie er geredt hatte durch alle seine Knechte die Propheten. Also ward Jsrael aus seinem Lande weggefürt in Assyrien, bis auff diesen tag.
Luther 1545 (hochdeutsch):bis der HERR Israel von seinem Angesicht tat, wie er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. Also ward Israel aus seinem Lande weggeführet nach Assyrien bis auf diesen Tag.
NeÜ 2021:bis Jahwe sie aus seiner Nähe vertrieb. Das hatte er ihnen durch alle seine Propheten, die ihm dienten, immer wieder ankündigen lassen. Schließlich wurden die Israeliten aus ihrem Land nach Assyrien weggeführt. Das ist bis heute (Vom Standpunkt der Verfasser der Königsbücher aus.)noch so.
Jantzen/Jettel 2016:bis JAHWEH Israel vor seinem a)Angesicht wegtat, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, b)geredet hatte. Und Israel wurde aus seinem Lande nach Assyrien c)weggeführt bis auf diesen Tag.
a) Angesicht 2. Könige 17, 18 .20;
b) geredet 1. Könige 14, 16; Hosea 9, 17; Amos 5, 27; Micha 1, 6;
c) weggeführt 2. Könige 17, 6; Hebräer 6, 4-8
English Standard Version 2001:until the LORD removed Israel out of his sight, as he had spoken by all his servants the prophets. So Israel was exiled from their own land to Assyria until this day.
King James Version 1611:Until the LORD removed Israel out of his sight, as he had said by all his servants the prophets. So was Israel carried away out of their own land to Assyria unto this day.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:17, 7: In diesen Versen findet ein Wechsel statt; der Verfasser unterbricht das Zitieren seiner schriftlichen Quellen und liefert seine eigene Erklärung für Israels Gefangenschaft. Juda ist miteingeschlossen, obwohl es nicht vor dem Zeitraum 605/604-586 v. Chronik von den Babyloniern in die Gefangenschaft geführt wurde. Juda machte sich der gleichen Sünden schuldig. Hier findet sich eine vollständige und eindrückliche Rechtfertigung für Gottes strafendes Handeln mit seinem zwar privilegierten, aber auch aufständischen und abgefallenen Volk. In V. 7 beginnt er mit der Erklärung, dass die Israeliten gegen den Herrn sündigten, welcher sie aus Ägypten erlöst hatte. Eine ungeheuerliche Verzerrung der Gottesverehrung und der nationale Hang zum Götzendienst erschöpften schließlich die göttliche Langmut. Israels Götzendienst wird in V. 7-12 beschrieben. Als Reaktion auf Israels Taten sandte der Herr seine Propheten mit dem Aufruf zur Buße zu Israel und Juda (V. 13). Allerdings reagierte das Volk nicht auf die Botschaft der Propheten, da sie wie ihre Väter nicht an den Herrn glaubten (V. 14). Ihr fehlender Glaube führte zu Ungehorsam gegenüber den Geboten des Herrn und dem weiteren Streben nach Götzendienst (V. 15-17). Israels (und Judas) Götzendienst rief den Zorn des Herrn hervor, welcher sie letztendlich ins Exil führte (V. 18). Israels und Judas »schwere Sünde« bestand darin, dass sie Jerobeams I. sündigem Vorbild dauerhaft folgten, den Herrn verließen und den Götzen dienten. Dadurch brachten sie das von den Propheten vorhergesagte Gericht der Gefangenschaft auf sich (V. 19-23). 17, 7 fürchteten andere Götter. Der Hauptgrund für Israels Wegführung ins Exil war die Anbetung anderer Götter. Die Furcht des Herrn führte zum Hören auf sein Wort und dem Gehorsam gegenüber seinen Anordnungen und Satzungen (5. Mose 4, 10; 5, 29; 6, 24), aber die Furcht der Götter Kanaans führte Israel zum Gehorsam gegenüber den Gesetzen der kanaanitischen Gottheiten (V. 8). Das Ergebnis des Gehorsams gegenüber diesen falschen Göttern wird in V. 9-12.16.17 beschrieben.




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