1. Chronik 21, 16

Das erste Buch der Chronik

Kapitel: 21, Vers: 16

1. Chronik 21, 15
1. Chronik 21, 17

Luther 1984:Und David hob seine Augen auf und sah den Engel des HERRN stehen zwischen Himmel und Erde und ein bloßes Schwert in seiner Hand ausgestreckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, mit Säcken angetan, auf ihr Antlitz.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Als nun David aufblickte und den Engel des HErrn zwischen Erde und Himmel stehen sah, wie er das gezückte Schwert, das über-1- Jerusalem ausgestreckt war, in der Hand hielt, da fielen David und die Ältesten-2-, in Trauerkleider gehüllt, auf ihr Angesicht nieder, -1) o: gegen. 2) o: Vornehmsten.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und als David seine Augen erhob, sah er den Engel des HERRN zwischen der Erde und dem Himmel stehen, sein Schwert gezückt in seiner Hand-a-, ausgestreckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt-b-, auf ihr Angesicht-c-. -a) 4. Mose 22, 31. b) 1. Könige 21, 27. c) Hesekiel 9, 8.
Schlachter 1952:Und David erhob seine Augen und sah den Engel des HERRN zwischen Erde und Himmel stehen, und in seiner Hand ein bloßes Schwert, über Jerusalem ausgestreckt. Da fielen David und die Ältesten, in Säcke gehüllt, auf ihr Angesicht.
Zürcher 1931:Wie nun David aufblickte und den Engel des Herrn zwischen Erde und Himmel stehen sah, das gezückte, gegen Jerusalem ausgestreckte Schwert in der Hand, da fielen er und die Ältesten, in Trauergewand gehüllt, auf ihr Antlitz nieder,
Luther 1912:Und David hob seine Augen auf und sah den Engel des Herrn stehen zwischen Himmel und Erde und ein bloßes Schwert in seiner Hand ausgereckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, mit Säcken bedeckt, auf ihr Antlitz.
Buber-Rosenzweig 1929:Dawid erhob seine Augen, er sah SEINEN Boten, zwischen Erde und Himmel stehend, sein gezücktes Schwert in seiner Hand über Jerusalem gestreckt. Dawid fiel und die Ältesten, in Sackleinen gehüllt, auf ihr Antlitz.
Tur-Sinai 1954:Da hob Dawid seine Augen und sah den Boten des Ewigen, stehend zwischen Erde und Himmel, und sein Schwert gezückt in seiner Hand, ausgestreckt über Jeruschalaim. Da fielen Dawid und die Ältesten, mit Sackzeug bedeckt, auf ihr Antlitz.
Luther 1545 (Original):Vnd Dauid hub seine augen auff, vnd sahe den Engel des HERRN stehen zwischen Himel vnd Erden, vnd ein blos Schwert in seiner hand ausgereckt vber Jerusalem, Da fiel Dauid vnd die Eltesten mit Secken bedeckt auff jr andlitz. -[Secken] Das ist, geringe, grobe Kleider, als dar aus man Secke machet, Wie bey vns die Kittel vnd grob Linwand.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und David sprach zu Gott: Bin ich's nicht, der das Volk zählen hieß? Ich bin, der gesündiget und das Übel getan hat; diese Schafe aber, was haben sie getan? HERR, mein Gott, laß deine Hand wider mich und meines Vaters Haus und nicht wider dein Volk sein zu plagen!
NeÜ 2021:Als David aufblickte, sah er den Engel Jahwes zwischen Erde und Himmel stehen, das Schwert gezückt und über Jerusalem ausgestreckt. David und die Ältesten der Stadt hatten den Trauersack angezogen. Sie warfen sich nieder, das Gesicht auf dem Boden.
Jantzen/Jettel 2016:Und als David seine Augen erhob, sah er den a)Boten JAHWEHS zwischen der Erde und dem Himmel stehen, sein Schwert gezückt in seiner Hand, ausgestreckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, in b)Sacktuch gehüllt, auf ihr Angesicht.
a) Engel 1. Mose 3, 24; 4. Mose 22, 31; Josua 5, 13-15;
b) Sacktuch 1. Könige 21, 27; Psalm 35, 13-14
English Standard Version 2001:And David lifted his eyes and saw the angel of the LORD standing between earth and heaven, and in his hand a drawn sword stretched out over Jerusalem. Then David and the elders, clothed in sackcloth, fell upon their faces.
King James Version 1611:And David lifted up his eyes, and saw the angel of the LORD stand between the earth and the heaven, having a drawn sword in his hand stretched out over Jerusalem. Then David and the elders [of Israel, who were] clothed in sackcloth, fell upon their faces.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 1: Zwischen 20, 8 und 21, 1 liegt eine Lücke von etwa 20 Jahren, ca. 995-975 v. Chronik 21, 1 Zur Erläuterung dieses Abschnitts s. Anm. zu 2. Samuel 24, 1-25. 21, 1 Satan … reizte. 2. Samuel 24, 1 berichtet, dass es Gott war, der David »reizte«. Diese offensichtliche Diskrepanz lässt sich dadurch erklären, dass Gott in seiner Souveränität und Duldsamkeit Satan zum Erreichen seiner Absichten benutzte. Gott gebraucht Satan, um Sünder zu richten (vgl. Markus 4, 15; 2. Korinther 4, 4), um Gläubige zu läutern (vgl. Hiob 1, 82, 10; Lukas 22, 31.32), um Gemeindeglieder zu züchtigen (vgl. 1. Korinther 5, 1-5; 1. Timotheus 1, 20) und um gehorsame Gläubige weiter zu reinigen (vgl. 2. Korinther 12, 7-10). Weder Gott noch Satan zwangen David zu sündigen (vgl. Jakobus 1, 13-15), aber Gott ließ zu, dass der Teufel David versuchte, und David entschloss sich zu sündigen. Aus seinem stolzen Herzen tauchte Sünde auf und Gott strafte ihn dafür. Israel zählen zu lassen. Davids Volkszählung führte zur Tragödie, denn im Gegensatz zu den Volkszählungen unter Mose (4. Mose 1.2), die Gott angeordnet hatte, diente diese Zählung zur Genugtuung von Davids Stolz auf seine Armee und seine darauf beruhende militärische Macht. Außerdem vertraute er mehr auf seine Streitkräfte als auf seinen Gott. Er schrieb seine Siege dem Aufbau einer großen Armee zu. Das erzürnte Gott, der Satan dazu bewegte, die Sünde eskalieren zu lassen.




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