Psalm 50, 10

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 50, Vers: 10

Psalm 50, 9
Psalm 50, 11

Luther 1984:Denn alles Wild im Walde ist mein / und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn mein ist alles Wild des Waldes, / das Getier auf meinen Bergen zu Tausenden. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn mein ist alles Getier des Waldes, / das Vieh auf tausend Bergen-1a-. / -1) o: «auf den Rinderbergen». Die hebr. Worte für «tausend» und «Rinder» sind gleich. a) Psalm 24, 1.2.
Schlachter 1952:Denn mein sind alle Tiere des Waldes, / das Vieh auf den Bergen zu Tausenden. /
Zürcher 1931:Mein ist ja alles Getier des Waldes, / das Wild auf meinen Bergen zu Tausenden. /
Luther 1912:Denn alle Tiere im Walde sind mein und das Vieh auf den Bergen, da sie bei tausend gehen.
Buber-Rosenzweig 1929:Denn mein ist alles Waldgetier, auf dem Bergetausend das Wild,
Tur-Sinai 1954:Denn mein ist alles Wild im Wald / die Tiere auf den tausend Bergen. /
Luther 1545 (Original):Denn alle Thier im Walde sind mein, Vnd Vieh auff den Bergen da sie bey tausent gehen.
Luther 1545 (hochdeutsch):denn alle Tiere im Walde sind mein und Vieh auf den Bergen, da sie bei tausend gehen.
NeÜ 2021:Den Aufrichtigen strahlt Licht in der Finsternis auf, / gnädig, barmherzig und gerecht.
Jantzen/Jettel 2016:denn mein ist alles Wild 1) des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen. a)
1) eigtl.: alles sich Regende
a) Psalm 24, 1; 104, 24; Apostelgeschichte 17, 25
English Standard Version 2001:For every beast of the forest is mine, the cattle on a thousand hills.
King James Version 1611:For every beast of the forest [is] mine, [and] the cattle upon a thousand hills.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:50, 1: In diesem Psalm wird Gott selbst häufig zitiert. Folglich erinnert seine Form an die prophetischen Schriften, die darauf spezialisiert sind, Gottes Aussprüche zu übermitteln. Das Hauptanliegen dieses Psalms ist, die Natur wahrer Anbetung vorzustellen (d.h. »Anbetung in Geist und Wahrheit«, vgl. Johannes 4, 24). Der Psalmist entfaltet dieses Anliegen geschickt in polemischer Weise und zeigt Äußerlichkeiten und Heuchelei auf. Gott, der Herr, der höchste Richter, erhebt zwei schwere Anklagen gegen sein bekennendes Volk. I. Einleitung: Der höchste Richter kommt, um die Rechtssache zu klären (50, 1-6) II. Der höchste Richter erhebt zwei Anklagen (50, 7-21) A. Erste Anklage: Ritualismus (50, 7-15) B. Zweite Anklage: Rebellion (50, 16-21) III. Der höchste Richter bietet eine Lösung an (50, 22.23) 50, 1 Das ist der erste »Psalm Asaphs« (vgl. Psalm 73-83 im 2. Psalmbuch). Zu »Asaph« vgl. 1. Chronik 6, 24; 15, 16ff.; 16, 5ff.; 25, 1ff.; 2. Chronik 5, 12; 29, 30; Esra 2, 40; Nehemia 12, 46. Manchmal steht die einfache Bezeichnung »Asaph« womöglich für den längeren Ausdruck »die Söhne Asaphs«. Jeder Fall muss untersucht werden, um zu sehen, welche Beziehung zwischen dem jeweiligen Psalm und »Asaph« besteht, d.h. wurde er von Asaph komponiert, überliefert oder von seinem besonderen Levitenchor gesungen. Viele ältere Ausleger meinen, Asaph selbst habe Psalm 50 geschrieben. Der Mächtige, Gott der HERR. Der göttliche Richter wird mit drei bedeutenden atl. Namen vorgestellt. Die ersten beiden sind die Kurzund Langformen des üblichen Wortes für »Gott« im AT, und der dritte ist insbesondere der Name des Gottes Israels, nämlich Jahwe (vgl. den historischen Ursprung in 2. Mose 3, 14). vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Eine übliche atl. Wendung, die »von Osten bis Westen« bedeutet, d.h. den ganzen Planeten umfassend.




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