Psalm 141, 5

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 141, Vers: 5

Psalm 141, 4
Psalm 141, 6

Luther 1984:Der Gerechte schlage mich freundlich und -a-weise mich zurecht; / das wird mir wohltun wie Balsam auf dem Haupte. / Mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren. / Doch ich bete stets, daß jene mir nicht Schaden tun. / -a) 3. Mose 19, 17; Sprüche 27, 5.6.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Schlägt mich ein Gerechter: das ist Liebe, / und weist er mich zurecht: das ist Salbe fürs Haupt; / nicht soll mein Haupt dagegen sich sträuben; / denn noch ist's der Fall, daß für ihre Bosheit-1- mein Gebet erfolgt.-2- / -1) o: Nöte(?). 2) die Üs. von V. 5 Schluß bis V. 7 ist ganz unsicher. Der hebrT. ist offenbar verderbt.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der Gerechte schlage mich - es ist Gnade. / Er strafe mich - es ist Öl (für) das Haupt-a-. / Mein Haupt wird sich nicht weigern-1-. / Denn noch immer bete ich trotz des Unheils, das sie tun-2b-. / -1) manche schlagen vor: «sich schmücken». 2) w: denn noch immer ist mein Gebet bei ihrem Unheiltun. a) Sprüche 9, 8; 12, 1; 25, 12. b) 3. Mose 19, 17.
Schlachter 1952:Der Gerechte schlage mich, das ist Gnade; / und er züchtige mich, das ist Öl für mein Haupt, / dessen sich mein Haupt nicht weigern soll, wenn es auch wiederholt geschieht; / ich bete nur gegen ihre Bosheiten. /
Zürcher 1931:Schlägt mich der Gerechte, so ist es Güte, / züchtigt er mich, so ist es Öl für das Haupt; / nicht soll mein Haupt es zurückweisen.-1- / -Sprüche 27, 5.6. 1) der Schluss von V. 5 und die V. 6-7 sind unübersetzbar.
Luther 1912:Der Gerechte schlage mich freundlich und a) strafe mich; das wird mir so wohl tun wie Balsam auf meinem Haupt; denn ich bete stets, daß sie mir nicht Schaden tun. - a) 3. Mose 19, 17; Sprüche 27, 5.6.
Buber-Rosenzweig 1929:Stäupe mich der Bewährte, Huld ists, er strafe mich, Öl ists fürs Haupt, nimmer wirds anfechten mein Haupt! Weil dem noch so ist, gilt gegen jener Bosheit mein Gebet.
Tur-Sinai 1954:Schlägt mich der Rechtliche, ists Liebe / und weist er mich zurecht, ists Öl fürs Haupt. / Mag ihm mein Haupt nicht wehren! / Nur zu! / Und ich: Gebet bei ihrem Wehtun /
Luther 1545 (Original):Der Gerechte schlahe mich freundlich vnd straff mich, Das wird mir so wol thun, als ein Balsam auff meinem heubt, Denn ich bete stets, das sie mir nicht schaden thun.
Luther 1545 (hochdeutsch):Der Gerechte schlage mich freundlich und strafe mich; das wird mir so wohl tun als ein Balsam auf meinem Haupt. Denn ich bete stets, daß sie mir nicht Schaden tun.
NeÜ 2016:Ein Gerechter möge mich schlagen, / das betrachte ich als Freundlichkeit, / als Wohltat, die ich gern annehmen will.Doch mein Gebet ist gegen jene Bösen gerichtet. (Führt offenbar den Gedanken von Vers 4 fort. Die Übersetzung bis Vers 7 ist aber unsicher.)
Jantzen/Jettel 2016:Der Gerechte schlage mich: [Es ist] Freundlichkeit ‹und Gnade›*. Und er strafe mich: Öl [ist es] ‹für› das Haupt. Mein Haupt soll sich nicht weigern 1); ja, nur zu! Und mein Gebet [sei] gegen ihre Bosheiten. 2) a)
1) o.: wird sich nicht dagegen sträuben
2) o.: ja, noch [sei es so]; o.: ja, noch [mag er es wiederholen]! Und mein Gebet [ist] während ihrer Bosheiten [d. h.: Aber ich bete, während sie ihre Bosheiten ausüben]. (Der hebr. Text ist nicht eindeutig.)
a) Sprüche 9, 8 .9; 12, 1; 25, 12; 27, 6; Jeremia 10, 24; Psalm 23, 5; 133, 2; Psalm 109, 4; Matthäus 5, 44
English Standard Version 2001:Let a righteous man strike me it is a kindness; let him rebuke me it is oil for my head; let my head not refuse it. Yet my prayer is continually against their evil deeds.
King James Version 1611:Let the righteous smite me; [it shall be] a kindness: and let him reprove me; [it shall be] an excellent oil, [which] shall not break my head: for yet my prayer also [shall be] in their calamities.