Hohelied 4, 16

Hohelied 4, 16

Kapitel: 4, Vers: 16

Hohelied 4, 15
Hohelied 5, 1

Luther 1984:Steh auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß der Duft seiner Gewürze ströme! Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Früchten. -
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Erwache, du Nordwind, und komm, du Südwind! durchhauche meinen Garten, daß seine Düfte zerfließen! 17. Mein Geliebter komme in seinen Garten und genieße seine köstlichen Früchte! -
Revidierte Elberfelder 1985/1986:«Wach auf, Nordwind, und komm, Südwind! Laß duften meinen Garten, laß strömen seine Balsamöle-a-! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse seine köstlichen Früchte-b-!» -a) Hoheslied 6, 2. b) Hoheslied 7, 14.
Schlachter 1952:Erwache, Nordwind; Südwind, komm, durchwehe meinen Garten, daß sein Balsam träufle! Mein Freund komme in seinen Garten und esse seine herrliche Frucht!
Zürcher 1931:«Erwache, Nordwind, und komme, Süd, / durchwehe meinen Garten, / dass seine Balsamdüfte strömen! / Mein Geliebter komme in seinen Garten / und esse von seinen köstlichen Früchten!» /
Luther 1912:Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen! [[17.]] Mein Freund komme in seinen Garten und esse von seinen edlen Früchten.
Buber-Rosenzweig 1929:Erwache, Nord, komm, Süd, wehe durch meinen Garten, daß seine Balsame rieseln! In seinen Garten komme mein Minner und esse von seiner köstlichen Frucht.
Tur-Sinai 1954:Erwache, Nord / und komme, Süd / durchwehe meinen Garten / daß seine Düfte strömen.» / «Mein Liebster komme doch in seinen Garten / und esse seiner Köstlichkeiten Frucht.»
Luther 1545 (Original):Stehe auff Nordwind vnd kom Sudwind, vnd webe durch meinen Garten, das seine Würtze trieffen. 17. Mein Freund kome in seinen Garten, vnd esse seiner edlen Früchten.
Luther 1545 (hochdeutsch):Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen! Mein Freund komme in seinen Garten und esse seiner edlen Früchte.
NeÜ 2021:Nordwind wach auf! / Du, Südwind, komm! / Wehe durch meinen Garten / und lass seine Düfte verströmen! / Komm, mein Geliebter, in deinen Garten, / genieße seine köstliche Frucht!
Jantzen/Jettel 2016:Wache auf, Nordwind, und komm, Südwind: Durchwehe meinen Garten, lass träufeln seine Wohlgerüche! Mein Geliebter komme in seinen Garten und esse die ihm köstliche Frucht. a)
a) Südwind Prediger 1, 6; Balsam Hoheslied 5, 13; 2. Korinther 2, 14; Frucht Hoheslied 7, 14; Psalm 72, 16; Johannes 15, 8 .16; Galater 5, 22
English Standard Version 2001:Awake, O north wind, and come, O south wind! Blow upon my garden, let its spices flow. Let my beloved come to his garden, and eat its choicest fruits.
King James Version 1611:Awake, O north wind; and come, thou south; blow upon my garden, [that] the spices thereof may flow out. Let my beloved come into his garden, and eat his pleasant fruits.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:4, 16: Anschließend beschreibt sich Sulamit als einen geöffneten Garten, der zuvor verschlossen war (4, 12). Sie nennt sich »seinen Garten«, was freiwillige sexuelle Hingabe andeutet (vgl. 1. Korinther 7, 3-5). 5, 1 ich pflücke. Das Paar vollzog die Ehe (vgl. 1. Mose 29, 23; 5. Mose 22, 13-21). Esst, meine Freunde. Angesichts der intimen und privaten Natur sexueller Vereinigung scheint es kaum vorstellbar, dass jemand anderes als Gott diese Worte sprach (vgl. Sprüche 5, 21). Gott bestätigt hier, dass die geschlechtliche Liebe zwischen dem Ehemann und seiner Frau heilig und wunderschön ist.




Predigten über Hohelied 4, 16
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