Jesaja 14, 13

Das Buch des Propheten Jesaja

Kapitel: 14, Vers: 13

Jesaja 14, 12
Jesaja 14, 14

Luther 1984:Du aber gedachtest in deinem Herzen: «Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den -a-Berg der Versammlung-1- im fernsten Norden. -1) der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden. a) Psalm 48, 3; Hesekiel 28, 14.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):der du dachtest in deinem Sinn: ,In den Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten, will auf dem Berge der Zusammenkunft-1- mich niederlassen im äußersten Norden! -1) = dem Götterberge.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und du, du sagtest in deinem Herzen: «Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten-a- und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden-1b-. -1) dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterver-sammlung. a) Hiob 20, 6; Daniel 8, 10. b) Hesekiel 28, 14.
Schlachter 1952:Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Götterberg im äußersten Norden;
Zürcher 1931:Du hattest bei dir gesprochen: «Zum Himmel empor will ich steigen, hoch über den Sternen Gottes aufrichten meinen Sitz, will thronen auf dem Götterberg im äussersten Norden!
Luther 1912:Gedachtest du doch in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen;
Buber-Rosenzweig 1929:Du, du sprachest in deinem Herzen: Himmelhoch steige ich auf, höher als die göttlichen Sterne erhebe ich meinen Stuhl, sitze hin auf den Berg der Begegnung am Lendenbuge des Nordens,
Tur-Sinai 1954:Und du, du sprachst in deinem Herzen: / Zum Himmel steig ich auf / hoch ob den Gottessternen höh ich meinen Thron / auf dem Erscheinungsberge will ich thronen / in verborgensten Fernen. /
Luther 1545 (Original):Gedachtest du doch in deinem hertzen, Ich wil in den Himel steigen, vnd meinen Stuel vber die sterne Gottes erhöhen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Gedachtest du doch in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen;
NeÜ 2016:Du, du hattest in deinem Herzen gedacht: / 'Ich will zum Himmel hochsteigen! / Höher als die göttlichen Sterne stelle ich meinen Thron! / Im äußersten Norden setze ich mich hin, / dort auf den Versammlungsberg (Gemeint ist wohl der Berg Zaphon, der 40 km nordöstlich von Ugarit in Syrien lag. Die Kanaaniter dachten sich dort die Ratsversammlung der Götter (wie die Griechen auf dem Berg Olymp).)!
Jantzen/Jettel 2016:Und du sagtest in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. a)
a) Jeremia 51, 53; Daniel 8, 10; Habakuk 2, 9
English Standard Version 2001:You said in your heart, 'I will ascend to heaven; above the stars of God I will set my throne on high; I will sit on the mount of assembly in the far reaches of the north;
King James Version 1611:For thou hast said in thine heart, I will ascend into heaven, I will exalt my throne above the stars of God: I will sit also upon the mount of the congregation, in the sides of the north:


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:14, 12: vom Himmel herabgefallen … dem Allerhöchsten mich gleich machen. Weil Jesus mit V. 12 den Fall Satans beschreibt (Lukas 10, 18; vgl. Offenbarung 12, 8-10), sehen viele in diesen Versen mehr als nur den König von Babel. So wie der Herr den Satan mit seinen Worten an die Schlange ansprach (1. Mose 3, 14.15), spricht diese inspirierte Totenklage sowohl zum König von Babel als auch zum Teufel, der diesen antrieb. S. Hesekiel 28, 12-17, wo eine ähnliche Ausdrucksweise für den König von Tyrus bzw. Satan hinter ihm verwendet wird. 14, 12 Himmel. Die Szene wechselt plötzlich von der Unterwelt zum Himmel, um den grenzenlosen Stolz des Königs und des ihn antreibenden Teufels zu betonen. Glanzstern, Sohn der Morgenröte. »Glanzstern« heißt in der lat. Bibel »Luzifer«. In der Tradition jener Zeit wurden die Sterne als Repräsentationen von Göttern betrachtet, die untereinander um Vorrangstellungen kämpften.




Predigten über Jesaja 14, 13
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