Jesaja 40, 9

Das Buch des Propheten Jesaja

Kapitel: 40, Vers: 9

Jesaja 40, 8
Jesaja 40, 10

Luther 1984:Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott;
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):AUF einen hohen-1- Berg steige hinauf, Zion, als Freudenbotin! Erhebe deine Stimme mit aller Macht, Jerusalem, als Freudenbotin! Erhebe sie, fürchte dich nicht! Verkünde den Städten Juda's: «Sehet da, euer Gott! -1) o: den höchsten.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Auf einen hohen Berg steig hinauf, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie, fürchte dich nicht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott-a-! -a) Jesaja 25, 9; 35, 4; 52, 6.
Schlachter 1952:Steige auf einen hohen Berg, o Zion, die du gute Botschaft bringst! Erhebe deine Stimme mit Kraft, o Jerusalem, die du gute Botschaft bringst; erhebe sie ohne Furcht; sage den Städten Judas: Seht, da ist euer Gott!
Zürcher 1931:Auf hohen Berg steige, du Freudenbotin Zion! Erhebe mit Macht deine Stimme, du Freudenbotin Jerusalem! Erhebe sie ohne Furcht! Sprich zu den Städten Judas: Siehe da, euer Gott!
Luther 1912:Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, hebe auf und fürchte dich nicht; sage den Städten Juda’s: Siehe, da ist euer Gott!
Buber-Rosenzweig 1929:Auf einen ragenden Berg steig dir als Glücksmärbringerin, Zion, schwing hoch mit Kraft deine Stimme als Glücksmärbringerin, Jerusalem, schwinge sie hoch, fürchte dich nimmer, sprich zu den Städten Jehudas: Da, euer Gott!
Tur-Sinai 1954:Auf hohen Berg steig dir hinan / Frohbotin an Zijon / heb kraftvoll deine Stimme / Frohbotin an Jeruschalaim! / Hebräer hoch sie, fürchte nicht! / Sprich zu Jehudas Städten: / ,Sieh, euer Gott! /
Luther 1545 (Original):Zion du Predigerin steig auff einen hohen Berg, Jerusalem du Predigerin heb deine stim auff mit macht, heb auff vnd fürcht dich nicht, Sage den stedten Juda, Sihe, da ist ewer Gott.
Luther 1545 (hochdeutsch):Zion, du Predigerin, steig auf einen hohen Berg! Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, heb auf und fürchte dich nicht; sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott!
NeÜ 2021:Steig auf einen hohen Berg, du Freudenbotin Zion! / Ruf mit lauter Stimme die frohe Botschaft aus, Jerusalem! / Rufe laut und scheue dich nicht! / Sage den Städten Judas: / Seht, da ist euer Gott!
Jantzen/Jettel 2016:Auf einen hohen Berg steige hinauf, Zijon, du Verkündigerin froher Botschaft; erhebe mit Macht deine Stimme, Jerusalem, du Verkündigerin froher Botschaft! Erhebe sie, fürchte dich nicht; sage den Städten Judas: „Siehe da, euer Gott! a)
a) Gott Jesaja 12, 2; 25, 9; 35, 4; 52, 7 .8
English Standard Version 2001:Get you up to a high mountain, O Zion, herald of good news; lift up your voice with strength, O Jerusalem, herald of good news; lift it up, fear not; say to the cities of Judah, Behold your God!
King James Version 1611:O Zion, that bringest good tidings, get thee up into the high mountain; O Jerusalem, that bringest good tidings, lift up thy voice with strength; lift [it] up, be not afraid; say unto the cities of Judah, Behold your God!



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:40, 1 – 66, 24: Die Prophezeiungen von Kap. 1-39 richteten sich an das Volk von Juda in seiner Situation zur Zeit des Wirkens Jesajas (739 v. Chronik bis ca. 686 v. Chronik). Die Prophezeiungen von Kap. 40-66 richteten sich an das Volk von Juda, als sei die angekündigte Babylonische Gefangenschaft (39, 5-7) bereits gegenwärtige Realität, obwohl diese Gefangenschaft erst 605-586 v. Chronik begann. Die Aussage »Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!« (48, 22; 57, 21) unterteilt diesen Abschnitt in drei Abschnitte: Kap. 40-48, Kap. 49-57 und Kap. 58-66. 40, 1 In diesem Abschnitt geht es um die Hoffnung und den Trost einer gesegneten Zukunft nach dem Gericht Gottes der bevorstehenden Babylonischen Gefangenschaft. 40, 1 Tröstet, tröstet. Diese Prophezeiung richtet sich an die Propheten Gottes und weist sie an, ein Thema besonders zu betonen: den Trost an ein verbanntes Volk in einem fremden Land viele Hundert Kilometer von ihrer Heimatstadt Jerusalem. Gott hat gute Pläne reichen Segens für Israel in der Zukunft, weil es sein Bundesvolk ist, das niemals endgültig verworfen werden wird (vgl. Römer 11, 2).




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