Jesaja 41, 1

Das Buch des Propheten Jesaja

Kapitel: 41, Vers: 1

Jesaja 40, 31
Jesaja 41, 2

Luther 1984:DIE Inseln sollen vor mir schweigen und die Völker neue Kraft gewinnen! Sie sollen herzutreten und dann reden! Laßt uns miteinander rechten!
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):«HÖRET mich schweigend an, ihr Meeresländer, und die Völker mögen neue Kraft gewinnen!-1- Laßt sie herzutreten, alsdann mögen sie reden: vereint wollen wir in den Rechtsstreit eintreten! -1) aL: und ihr Völker, harret meiner Unterweisung!
Revidierte Elberfelder 1985/1986:HÖRT mir schweigend zu-a-, ihr Inseln! Und die Völkerschaften sollen neue Kraft gewinnen-1-. Sie sollen herzutreten, dann mögen sie reden: Laßt uns miteinander vor Gericht treten-b-! -1) and. vermuten, der Text habe ursprünglich gelautet: Ihr Völkerschaften, wartet auf meine Zurechtweisung! a) Jesaja 49, 1; Sacharja 2, 17. b) V. 21.
Schlachter 1952:HÖRET mir schweigend zu, ihr Inseln, und die Völker mögen neue Kraft gewinnen! Sie sollen herzukommen, alsdann mögen sie reden; wir wollen zusammenkommen, um miteinander zu rechten!
Schlachter 2000 (05.2003):Hört mir schweigend zu, ihr Inseln, und die Völker mögen neue Kraft gewinnen! Sie sollen herzukommen, dann mögen sie reden; wir wollen zusammenkommen, um miteinander zu rechten!
Zürcher 1931:HÖRET mir schweigend zu, ihr Inseln, und ihr Völker, harret meiner Unterweisung! Tretet herzu und alsdann redet! Zusammen lasst uns zum Rechtsstreit nahen!
Luther 1912:Laß die Inseln vor mir schweigen und die Völker sich stärken! Laß sie herzutreten und nun reden; laßt uns miteinander rechten!
Buber-Rosenzweig 1929:Verstummt mir zu, Ozeanküsten! mögen eintauschen Kraft die Nationen! heran sollen sie, dann erst dürfen sie reden, - zum Gericht laßt miteinander uns nahn!
Tur-Sinai 1954:Still, zu mir, Küstenlande / laßt die Nationen Vollmacht neuern; / laßt sie heran, daß sie dann reden / zusammen wollen wir zum Rechtsstreit nahn. /
Luther 1545 (Original):Las die Jnsulen fur mir schweigen, vnd die Völcker sich stercken, Last sie erzu tretten vnd nu reden, Last vns mit einander rechten. -[Last sie erzu tretten] Das ist, Las doch hören, was sie können.
Luther 1545 (hochdeutsch):Laß die Inseln vor mir schweigen und die Völker sich stärken! Laß sie herzutreten und nun reden; laßt uns miteinander rechten!
NeÜ 2021:Gott und Götzen vor Gericht: Hört mich schweigend an, ihr Meeresländer! ("Meeresländer" meint Küstenländer und Inseln.)/ Ihr Völker, sammelt Kraft! / Dann kommt herzu und sprecht. / Wir gehen miteinander vor Gericht.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Schweigt vor mir(a), Küstenländer(b), und die Volksstämme mögen neue Kraft treiben(c)! Sie sollen herzutreten, danach mögen sie reden. Lasst uns miteinander vor Gericht treten!
-Fussnote(n): (a) o.: Wendet euch schweigend mir zu (b) und Inseln (c) o.: werden (o.: sollen) ihre Kraft verjüngen
-Parallelstelle(n): Jesaja 49, 1; Habakuk 2, 20; Sacharja 2, 13; Kraft Jesaja 40, 31; treten Jesaja 41, 21; Jesaja 43, 26
English Standard Version 2001:Listen to me in silence, O coastlands; let the peoples renew their strength; let them approach, then let them speak; let us together draw near for judgment.
King James Version 1611:Keep silence before me, O islands; and let the people renew [their] strength: let them come near; then let them speak: let us come near together to judgment.
Westminster Leningrad Codex:הַחֲרִישׁוּ אֵלַי אִיִּים וּלְאֻמִּים יַחֲלִיפוּ כֹחַ יִגְּשׁוּ אָז יְדַבֵּרוּ יַחְדָּו לַמִּשְׁפָּט נִקְרָֽבָה



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:40, 1 - 66, 24: Die Prophezeiungen von Kap. 1-39 richteten sich an das Volk von Juda in seiner Situation zur Zeit des Wirkens Jesajas (739 v.Chr. bis ca. 686 v.Chr.). Die Prophezeiungen von Kap. 40-66 richteten sich an das Volk von Juda, als sei die angekündigte Babylonische Gefangenschaft (39, 5-7) bereits gegenwärtige Realität, obwohl diese Gefangenschaft erst 605-586 v.Chr. begann. Die Aussage »Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!« (48, 22; 57, 21) unterteilt diesen Abschnitt in drei Abschnitte: Kap. 40-48, Kap. 49-57 und Kap. 58-66. 40, 1 In diesem Abschnitt geht es um die Hoffnung und den Trost einer gesegneten Zukunft nach dem Gericht Gottes der bevorstehenden Babylonischen Gefangenschaft. 40, 1 Tröstet, tröstet. Diese Prophezeiung richtet sich an die Propheten Gottes und weist sie an, ein Thema besonders zu betonen: den Trost an ein verbanntes Volk in einem fremden Land viele Hundert Kilometer von ihrer Heimatstadt Jerusalem. Gott hat gute Pläne reichen Segens für Israel in der Zukunft, weil es sein Bundesvolk ist, das niemals endgültig verworfen werden wird (vgl. Römer 11, 2).



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