2. Korinther 3, 9

Der zweite Brief des Paulus an die Korinther (Zweiter Korintherbrief)

Kapitel: 3, Vers: 9

2. Korinther 3, 8
2. Korinther 3, 10

Luther 1984:Denn wenn das Amt, das zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wieviel mehr hat das Amt, das -a-zur Gerechtigkeit führt, überschwengliche Herrlichkeit. -a) Römer 1, 17; 3, 21.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn wenn (schon) der Dienst, der die Verurteilung (zum Tode) bringt, Herrlichkeit besitzt-1-, so muß der Dienst, der die Gerechtsprechung vermittelt, in noch viel höherem Grade überreich an Herrlichkeit sein; -1) o: besessen hat.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn wenn der Dienst der Verdammnis-a- Herrlichkeit ist, so ist der Dienst der Gerechtigkeit-b- noch viel reicher an Herrlichkeit. -a) 5. Mose 27, 26; Galater 3, 10. b) Römer 1, 17; 3, 21; Hebräer 8, 6.
Schlachter 1952:Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hatte, wieviel mehr wird der Dienst der Gerechtigkeit von Herrlichkeit überfließen!
Schlachter 1998:Denn wenn der Dienst der Verdammnis-1- Herrlichkeit hatte, wieviel mehr wird der Dienst der Gerechtigkeit-2- von Herrlichkeit überfließen-3-! -1) d.h. der Dienst des Gesetzes, der zur Verurteilung führte. 2) d.h. der Dienst des Ev., der zur Gerechtigkeit für die Gläubigen führt. 3) w: überströmen in Herrlichkeit.++
Schlachter 2000 (05.2003):Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hatte, wie viel mehr wird der Dienst der Gerechtigkeit von Herrlichkeit überfließen!
Zürcher 1931:Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hat, so ist noch viel mehr der Dienst der Gerechtigkeit reich an Herrlichkeit.
Luther 1912:Denn so das Amt, das a) die Verdammnis predigt, Klarheit hat, wie viel mehr hat das Amt, b) das die Gerechtigkeit predigt, überschwengliche Klarheit. - a) 5. Mose 27, 26. b) Römer 1, 17; Römer 3, 21.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Denn so das Amt, das -a-die Verdammnis predigt, Klarheit hat, wie viel mehr hat das Amt, -b-das die Gerechtigkeit predigt, überschwengliche Klarheit. -a) 5. Mose 27, 26. b) Römer 1, 17; 3, 21.
Luther 1545 (Original):Denn so das Ampt, das die Verdamnis prediget, klarheit hat, viel mehr hat das Ampt das die Gerechtigkeit prediget, vberschwengliche klarheit.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn so das Amt, das die Verdammnis prediget, Klarheit hat, viel mehr hat das Amt, das die Gerechtigkeit prediget, überschwengliche Klarheit.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Wenn schon der Dienst, der zur Verurteilung führte, von Herrlichkeit erfüllt war, dann ist der Dienst, der zum Freispruch führt, [Kommentar: Wörtlich: der Dienst der Gerechtigkeit. Wohl ein Hinweis darauf, dass Gott den, der an Jesus glaubt, von seiner Schuld freispricht und für gerecht erklärt; siehe z.B. Römer 1, 16.17; 3, 21-26; 4, 1-12; 5, 16-19.] noch unvergleichlich viel herrlicher.
Albrecht 1912/1988:Denn wenn der Dienst, der die Verurteilung ausspricht-1-, herrlich gewesen ist: so ist der Dienst, der die Rechtfertigung schenkt, ganz unvergleichlich herrlicher. -1) das Gesetz verurteilt den Übertreter.
Meister:Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit ist, wieviel mehr überreich ist der Dienst der Gerechtigkeit-a- Herrlichkeit. -a) Römer 1, 17; 3, 21.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Denn wenn (schon) der Dienst, der die Verurteilung (zum Tode) bringt, Herrlichkeit besitzt-1-, so muß der Dienst, der die Gerechtsprechung vermittelt, in noch viel höherem Grade überreich an Herrlichkeit sein; -1) o: besessen hat.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Denn wenn der Dienst der Verdammnis-1- Herrlichkeit ist-2-, so ist vielmehr der Dienst der Gerechtigkeit überströmend in Herrlichkeit. -1) mehrere lesen: dem Dienst der Verdammnis. 2) o: war.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Denn wenn der Dienst der Verdammnis-a- Herrlichkeit ist, so ist der Dienst der Gerechtigkeit-b- noch viel reicher an Herrlichkeit. -a) 5. Mose 27, 26; Galater 3, 10. b) Römer 1, 17; 3, 21; Hebräer 8, 6.
Robinson-Pierpont (01.12.2022):Wenn nämlich der Dienst der Verurteilung Herrlichkeit (war), wieviel mehr strömt der Dienst der Gerechtigkeit über in Herrlichkeit?
Interlinear 1979:Wenn nämlich dem Dienst der Verurteilung Herrlichkeit, viel mehr ist überreich der Dienst der Gerechtigkeit an Herrlichkeit.
NeÜ 2021:Wenn schon der Dienst, der den Menschen die Verurteilung brachte, mit solcher Herrlichkeit ausgestattet war, welche herrliche Ausstrahlung wird dann der Dienst haben, der den Menschen ‹mit dem Freispruch› die Gerechtigkeit bringt!
Jantzen/Jettel (25.11.2022):denn wenn der Dienst der Verurteilung Herrlichkeit [war], viel mehr ist der Dienst der Gerechtigkeit überreich an Herrlichkeit!
-Parallelstelle(n): Verurteilung Galater 3, 10*; Gerechtigkeit Römer 1, 17*
English Standard Version 2001:For if there was glory in the ministry of condemnation, the ministry of righteousness must far exceed it in glory.
King James Version 1611:For if the ministration of condemnation [be] glory, much more doth the ministration of righteousness exceed in glory.
Robinson-Pierpont 2022:Εἰ γὰρ ἡ διακονία τῆς κατακρίσεως δόξα, πολλῷ μᾶλλον περισσεύει ἡ διακονία τῆς δικαιοσύνης ἐν δόξῃ.
Franz Delitzsch 11th Edition:כִּי אִם־הַשֵּׁרוּת אֲשֶׁר לְחַיֵּב כָּבוֹד הוּא הַשֵּׁרוּת אֲשֶׁר לְזַכּוֹת כַּמָּה יֶעְדַּף בְּכָבוֹד



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Paulus verdeutlicht seine Gedanken der Verse 7 und 8, indem er diese in anderen Worten wiederholt.
John MacArthur Studienbibel:3, 7: Ein wahrer Diener Gottes verkündigt den Neuen Bund. Deshalb stellt Paulus in diesen Versen die Herrlichkeit des Neuen Bundes heraus. 3, 7 der Dienst des Todes. Das Gesetz tötet (V. 6), weil es zu Sünden erkenntnis führt. Weil niemand die Forderungen des Gesetzes erfüllen kann und daher alle verdammt sind, handelt es als Dienst des Todes (vgl. Galater 3, 22; s. Anm. zu Römer 7, 1-13; 8, 4; Galater 3, 10-13; 3, 194, 5). Herrlichkeit war. Als Gott Mose das Gesetz gab, erschien seine Herrlichkeit auf dem Berg (2. Mose 19, 10-25; 20, 18-26). Paulus schätzte das Gesetz nicht gering, sondern erkannte seine Herrlichkeit an, denn es war ein Spiegel für Gottes Wesen, Willen und Charakter (s. Anm. zu 2. Mose 33, 18-34, 9). nicht in das Angesicht Moses schauen konnten. Die Israeliten konnten nicht aufmerksam in Moses Gesicht blicken oder ihn länger anstarren, weil sich die Herrlichkeit Gottes in seinem Gesicht in unerträglichem Glanz widerspiegelte. Man kann das mit einem Blick in die Sonne vergleichen (s. Anm. zu 2. Mose 34, 29-35). wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes. Als Gott sich offenbarte, reduzierte er seine Eigenschaften auf sichtbares Licht. In dieser Weise offenbarte er sich Mose (2. Mose 34, 29), dessen Gesicht wiederum die Herrlichkeit Gottes vor dem Volk widerspiegelte (vgl. die Verklärung Jesu in Matthäus 17, 1-8; 2. Petrus 1, 16-18 und seine Wiederkunft in Matthäus 24, 29.30; 25, 31).



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