Philipper 2, 6

Der Brief des Paulus an die Philipper (Philipperbrief)

Kapitel: 2, Vers: 6

Philipper 2, 5
Philipper 2, 7

Luther 1984:Er, der -a-in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, -a) Johannes 1, 1.2; 17, 5.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn obgleich er Gottes Gestalt-1- besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub-2- an; -1) = göttliche Wesensgestalt o: Wesensart. 2) = unveräußerlichen, kostbaren Besitz.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:der in Gestalt Gottes war-a- und es nicht für einen Raub achtete-1-, Gott gleich zu sein. -1) aüs: es nicht wie einen Raub festhielt. a) Johannes 1, 1.
Schlachter 1952:welcher, da er sich in Gottes Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;
Zürcher 1931:der, als er in Gottes Gestalt war, es nicht für einen Raub hielt, wie Gott zu sein,
Luther 1912:welcher, ob er wohl in a) göttlicher Gestalt war, hielt er’s nicht für einen Raub, b) Gott gleich sein, - a) Johannes 1, 1.2; Johannes 17, 5. b) 1. Mose 3, 5.
Luther 1545 (Original):Welcher, ob er wol in göttlicher gestalt war, hielt ers nicht fur einen Raub, Gotte gleich sein,
Luther 1545 (hochdeutsch):welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Er, der Gott in allem gleich warund auf einer Stufe mit ihm stand,nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus.
Albrecht 1912/1988:Er hatte sein Dasein in Gottes Art-1-*. Aber er sah die Gottgleichheit nicht als Mittel an, sich Beute zu gewinnen*. -1) Gottes Art ist zu herrschen.
Luther 1912 (Hexapla 1989):welcher, ob er wohl in -a-göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, -b-Gott gleich sein, -a) Johannes 1, 1.2; 17, 5. b) 1. Mose 3, 5.
Meister:welcher in Gestalt-a- Gottes war, achtete Er es nicht als einen Raub-b-, Gott gleich zu sein, -a) Johannes 1, 1.2; 17, 5; 2. Korinther 4, 4; Kolosser 1, 15; Hebräer 1, 3. b) Johannes 5, 18; 10, 33.
Menge 1949 (Hexapla 1997):denn obgleich er Gottes Gestalt-1- besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub-2- an; -1) = göttliche Wesensgestalt o. Wesensart. 2) = unveräußerlichen, kostbaren Besitz.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein,
Revidierte Elberfelder 1985-1991:der in Gestalt Gottes war-a- und es nicht für einen Raub -a-hielt-1-, Gott gleich zu sein. -1) aüs: es nicht wie einen Raub festhielt. a) Johannes 1, 1.
Schlachter 1998:der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich-1- zu sein; -1) d.h. völlig gleich, «deckungsgleich» (gr. -+isos-).++
Interlinear 1979:der, in Gestalt Gottes seiend, nicht für einen Raub gehalten hat das Sein gleich Gott,
NeÜ 2021:Er war genauso wie Gott / und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein.
Jantzen/Jettel 2016:der, als er sein Dasein a)in der Gestalt Gottes führte, es nicht als ein An-sich-zu-Reißendes erachtete, Gott b)gleich 1) zu sein,
a) Johannes 1, 1; 17, 5
b) Johannes 5, 18
1) griech. ISOS: gleich [in allem: in Zahl, Größe, Qualität, ..], übereinstimmend; auf Christus bezogen nur noch in Johannes 5, 18.
English Standard Version 2001:who, though he was in the form of God, did not count equality with God a thing to be grasped,
King James Version 1611:Who, being in the form of God, thought it not robbery to be equal with God:


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:2, 6: Das ist der klassische christologische Abschnitt des NTs über die Fleischwerdung. In der Urgemeinde wurde er wahrscheinlich als geistliches Lied gesungen (s. Anm. zu Kolosser 3, 16). 2, 6 in der Gestalt Gottes war. Paulus bekräftig, dass Jesus von Ewigkeit her Gott war. Er verwendet hier nicht das übliche gr. Wort für »sein«. Stattdessen wählte Paulus einen anderen Begriff, der das innere Wesen einer Person und ihren dauerhaften Zustand betont. Paulus konnte auch zwischen zwei gr. Wörtern für »Gestalt« wählen, aber er entschied sich für das Wort, das insbesondere den inneren, unveränderlichen Charakter einer Sache oder Person beschreibt, d.h. das, was sie in sich selbst ist. Diese entscheidenden Eigenschaften haben stets zur grundlegenden Lehre der Gottheit Christi gehört (vgl. Johannes 1, 1.3.4.14; 8, 58; Kolosser 1, 15-17; Hebräer 1, 3). nicht wie einen Raub. Das gr. Wort wird hier mit »Raub« übersetzt, weil es ursprünglich so viel bedeutete wie »ein durch Raub angeeigneter Gegenstand«. Später bezeichnete es alles, was festgehalten, umschlungen oder wertgeschätzt wurde und wird daher manchmal übersetzt mit »ergriffen« oder »festgehalten«. Obwohl Christus alle Rechte, Privilegien und Ehren Gottes hatte – derer er würdig war und die ihm niemals abgesprochen werden könnten –, war es seine Gesinnung, nicht an diesen göttlichen Vorrechten oder seiner Stellung zu hängen. Vielmehr war er bereit, sie für eine Zeit lang aufzugeben. S. Anm. zu Johannes 17, 1-5. Gott gleich. Das gr. Wort für »gleich« beschreibt Dinge, die exakt gleich sind in ihrer Größe, Menge, Qualität, Anzahl und Charaktereigenschaft. Jesus ist in jedem Sinn Gott gleich und sagte das während seines Wirkens auf der Erde stets von sich selbst (vgl. Johannes 5, 18; 10, 33.38; 14, 9; 20, 28; Hebräer 1, 1-3).



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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