1. Mose 6, 3

Das erste Buch Mose, Genesis

Kapitel: 6, Vers: 3

1. Mose 6, 2
1. Mose 6, 4

Luther 1984:Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da sagte der HErr: «Mein Geist soll nicht für immer im Menschen erniedrigt sein(?), weil er ja Fleisch ist; so sollen denn seine Tage (fortan) nur noch hundertundzwanzig Jahre betragen-1-!» -1) aÜs: «Nicht soll mein Geist für immer im Menschen walten (o: noch länger bleiben); in ihrem Irren (o: Irregehen) sind sie (die Menschen) Fleisch; so soll denn seine (des Menschen) Lebensdauer nur 120 Jahre betragen.»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben-1-, da er ja auch Fleisch ist-2a-. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. -1) so nach LXX; die Bed. des W. im MasT. ist nicht geklärt. 2) o: wegen ihrer Verfehlungen; er ist ja Fleisch. a) Psalm 78, 39; 90, 10; Römer 7, 14.
Schlachter 1952:Da sprach der HERR: Mein Geist soll den Menschen nicht ewig darum strafen, daß auch er Fleisch ist, sondern seine Tage sollen hundertundzwanzig Jahre betragen!
Zürcher 1931:Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht auf immer im Menschen walten, dieweil auch er Fleisch ist, und seine Lebenszeit sei 120 Jahre.
Luther 1912:Da sprach der Herr: Die Menschen wollen sich von meinem Geist nicht mehr strafen lassen; denn sie sind Fleisch. Ich will ihnen noch a) Frist geben hundertundzwanzig Jahre. - a) 1. Petrus 3, 20.
Buber-Rosenzweig 1929:ER sprach: Nicht niedre mein Geistbraus sich im Menschen für eine Weltzeit, dieweil er auch Fleisch ist, seien denn seine Tage: hundertundzwanzig Jahre.
Tur-Sinai 1954:Da sprach der Ewige: «Mein Geist soll nicht für immer im Menschen bleiben, dieweil er ja Fleisch ist; so sollen denn seine Lebenstage hundertzwanzig Jahre sein.»
Luther 1545 (Original):Da sprach der HERR, Die Menschen wöllen sich meinen Geist nicht mehr straffen lassen, denn sie sind Fleisch, Ich wil jnen noch frist geben hundert vnd zwenzig jar. -[Meinen Geist] Das ist, Es ist vmb sonst, was ich durch meinen Geist, jnen predigen, sagen, vnd straffen lasse, Sie sind zu gar fleischlich worden, verachten vnd lestern meines Geistes wort. Darumb sol er auff hören, vnd ich wil sie lassen faren, vnd nicht mehr mich mit jnen zancken vnd straffen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Da sprach der HERR: Die Menschen wollen sich von meinem Geist nicht mehr strafen lassen, denn sie sind Fleisch. Ich will ihnen noch Frist geben hundertundzwanzig Jahre.
NeÜ 2021:Da sagte Jahwe: Mein Geist soll nicht für immer in diesen sterblichen Menschen bleiben. Ich gebe ihnen noch eine Frist von 120 Jahren. (Manche Übersetzungen beziehen die 120 Jahre auf das Lebensalter. Das ist aber nicht sinnvoll, weil auch nach der Flut Menschen noch viel älter wurden und Gott ja auch nicht androhte, das Lebensalter zu verringern, sondern die Menschen zu vernichten. Die 120 Jahre beziehen sich eher auf die Zeit bis zur Flut.)
Jantzen/Jettel 2016:Und JAHWEH sagte: „Mein a)Geist wird 1) nicht ewiglich im Menschen 2) ringen. 3) 4) In ihrem Irregehen ist er b)Fleisch. Und seine c)Tage sind 5) 120 Jahre.”
a) Geist Nehemia 9, 30; Jesaja 63, 10; Apostelgeschichte 7, 51;
b) Fleisch Psalm 78, 39; Johannes 3, 6; Galater 3, 3; 5, 17 .19-21;
c) Tage Prediger 8, 12 .13; 2. Petrus 3, 8-9
1) o.: soll
2) kollektiver Singular
3) o.: rechten; richten; andere - nach der gr. Üsg.: wohnen; walten
4) andere übersetzen: „… im Menschen ringen, da er ja Fleisch ist“; BESCHAGAM wird dabei als Kontraktion von BE (in), SCH (Kurzform von ASCHER; WELCHER) und GAM (auch) aufgefasst wird. Aber dem steht das GAM (auch) entgegen (Keil). Daher ist BESCHAGAM besser als substantivierte Form des Verbes SCHAGAG (irren; vgl. 3. Mose 5;18; 4. Mose 15, 28; Hiob 12, 16; Psalm 119, 67) = SCHAGAH (irren; vgl. 3. Mose 4, 13; 4. Mose 15, 22; 5. Mose 27, 18; 1. Samuel 26, 21; 1. Chronik 11, 34; Hiob 6, 24; 12, 16; 19, 4; Psalm 119, 10 .21 .118; Sprüche 5, 19-20 .23; 19, 27; 20, 1; 28, 10; Jesaja 28, 7; Hesekiel 34, 6; 45, 20) mit Suffix aufzufassen: „in ihrem Irren“. Bei dem Satz „er ist Fleisch“ ist im Hebräer „er“ betont. „In ihrem Irren“ könnte auch zum vorausgehenden Satz gezogen werden: „Mein Geist wird nicht ewiglich im Menschen rechten - bei/unter ihrem Irregehen. Er ist Fleisch.“
5) o.: seien
English Standard Version 2001:Then the LORD said, My Spirit shall not abide in man forever, for he is flesh: his days shall be 120 years.
King James Version 1611:And the LORD said, My spirit shall not always strive with man, for that he also [is] flesh: yet his days shall be an hundred and twenty years.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:6, 1: Der folgende Bericht überliefert ein Verhalten des Niedergangs, das zeigt, wo Gottes Geduld ihr Ende hat. 6, 1 Dem Bericht von Kap. 5 zufolge wurden die Menschen damals sehr alt, was zu einem enormen Wachstum der Weltbevölkerung geführt haben muss.




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