Sacharja 9, 8

Das Buch des Propheten Sacharja (Secharja)

Kapitel: 9, Vers: 8

Sacharja 9, 7
Sacharja 9, 9

Luther 1984:Und -a-ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern, so daß keiner dort hin- und herziehe und nicht mehr der Treiber über sie komme; denn ich sehe nun darauf mit meinen Augen. -a) Sacharja 2, 9.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Und ich will mein Lager aufschlagen um mein Haus her als Schutzwache, so daß keiner mehr hin und her hindurchzieht und kein Fronvogt-1- mehr über sie hinwegschreitet; denn jetzt halte ich selbst Wache mit offenen Augen-2-.» -1) o: Zwingherr. 2) aÜs: denn jetzt habe ich selbst es mit eigenen Augen gesehen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Ich aber werde mich für mein Haus als Wache lagern-1- (zum Schutz) vor dem, der hindurchzieht und zurückkommt-a-, daß nie mehr ein Gewalthaber bei ihnen hindurchzieht-b-, denn jetzt achte ich selbst auf sie-2c-. -1) so verstehen LXX und die syrÜs. den hebrT. Die Masoreten lesen: für mein Haus vor dem Heer lagern. 2) w: denn jetzt bin ich hinsehend geworden mit meinen (eigenen) Augen. a) Jesaja 31, 5. b) 2. Könige 19, 34; Sprüche 3, 25; Jesaja 54, 14-17. c) Sacharja 12, 4.
Schlachter 1952:Und ich will mich um mein Haus her lagern zum Schutz vor dem Kriegsvolk und vor denen, die hin- und herziehen, daß forthin kein Erpresser mehr über sie komme; denn jetzt habe ich es mit eigenen Augen angesehen.
Zürcher 1931:Ich lagere mich als Wache für mein Haus vor denen, die vorüberziehen und zurückkehren, und kein Bedränger soll mehr über sie kommen; denn jetzt habe ich's mit eignen Augen gesehen.
Luther 1912:Und a) ich will selbst um mein Haus das Lager sein wider Kriegsvolk, daß es nicht dürfe hin und her ziehen, daß nicht mehr über sie fahre der Treiber; denn ich habe es nun angesehen mit meinen Augen. - a) Sacharja 2, 9.
Buber-Rosenzweig 1929:»Ich lagre vor meinem Haus als ein Posten, Ziehenden und Kehrenden entgegen, nicht wieder überzieht sie ein Treiber, denn mit meinen Augen sehe ichs jetzt an.«
Tur-Sinai 1954:Ich lagere vor meinem Haus als Posten / daß keiner hin noch her zieht / nie fürder gegen sie der Dränger zieht. 9. Denn nun sah ichs mit eignen Augen: /
Luther 1545 (Original):Vnd ich wil selbs vmb mein Haus das Lager sein, das nicht dürffe stehens vnd hin vnd wider gehens, Das nicht mehr vber sie fare der Treiber, Denn ich habs nu angesehen mit meinen Augen. -[Stehens] Wie die Kriegsleute gehen vnd stehen im Lager in der Scharwache, Vnde 1. Sam. 10. statio Philistinorum.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und ich will selbst um mein Haus das Lager sein, daß nicht dürfe Stehens und Hinundwiedergehens, daß nicht mehr über sie fahre der Treiber; denn ich hab es nun angesehen mit meinen Augen.
NeÜ 2016:Und ich selbst, sagt Jahwe, stelle mich als Wache vor mein Haus Israel (Jerusalem wurde wunderbar bewahrt. Alexander der Große verschonte die Stadt und gewährte den Juden besondere Vergünstigungen.), zum Schutz vor den Truppen, die hin und herziehen. Kein fremder Herrscher soll mehr hindurchziehen, denn ich achte jetzt auf mein Volk!
Jantzen/Jettel 2016:Und ich werde für mein Haus ein Lager aufschlagen vor dem Kriegsheer, vor den Hin- und Herziehenden, und kein Bedränger wird sie mehr überziehen; denn jetzt habe ich [es] mit meinen Augen gesehen. a)
a) lagern Psalm 34, 8; Jesaja 31, 5; Augen Jeremia 24, 6
English Standard Version 2001:Then I will encamp at my house as a guard, so that none shall march to and fro; no oppressor shall again march over them, for now I see with my own eyes.
King James Version 1611:And I will encamp about mine house because of the army, because of him that passeth by, and because of him that returneth: and no oppressor shall pass through them any more: for now have I seen with mine eyes.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:9, 1: Indem er den Ausdruck, »an jenem Tag«, 18-mal in diesem Abschnitt verwendet, lenkt Sacharja die Aufmerksamkeit in seinen beiden letzten undatierten Aussprüchen hauptsächlich auf: 1.) den Untergang des Volkes; 2.) Israels Errettung und 3.) die Einsetzung des Messias als König. Der erste Ausspruch (9, 1-11, 17) behandelt den ersten und dritten Punkt und endet mit Prophezeiungen über die Verwerfung Christi bei seinem ersten Kommen; der zweite Ausspruch (12, 1-14, 21) befasst sich mit Punkt zwei und drei und findet seinen Höhepunkt im messianischen Reich Christi. 9, 1 Dieser Ausspruch enthält eine Reihe von Gerichtsankündigungen über Israels Nachbarvölker (V. 1-7) sowie die verheißene Erlösung seines Volkes (V. 8). Meistens wird es als eine Prophezeiung über den berühmten griechischen Eroberer, Alexander den Großen, verstanden, die ungefähr 200 Jahre vor seinem Zug durch Palästina gegeben wurde. Es enthält eine Analogie auf Christus, wenn er wiederkommt, um die Nationen zu richten und Israel am Ende der großen Drangsalszeit zu erretten (vgl. Matthäus 24, 21). 9, 1 Ausspruch. Eine schwere, belastende Botschaft (d.h. Last, s. Anm.), die Vorhersage eines bedrohlichen Ereignisses – in diesem Fall das Gericht über die Nationen. Hadrach. Die Lage ist ungewiss. Möglicherweise ist es das antike Hatarikka, eine Stadt die in den Aufzeichnungen assyrischer Könige erwähnt wird und in der Nähe von Hamat lag. In der alten jüdischen Überlieferung findet es sich als zusammengesetzter Name – Had bedeutet scharf und roch weich. Das scharf/weiche Land könnte ein Hinweis auf das vereinte medo-persische Königreich sein. Medien hielt man für den »scharfen« Teil aufgrund seiner mächtigen Eroberer wie Kyrus und Persien war der »weiche« Teil wegen seiner Ausschweifungen. Die Städte in V. 1.2 waren Hauptstädte im medo-persischen Machtbereich. Damaskus. Das Hauptziel des göttlichen Gerichts durch Alexander sollte die Hauptstadt Syriens sein, einem von Israels schlimmsten Feinden zwischen ca. 900-722 v. Chronik der HERR hat ein Auge auf die Menschen. Gottes Gericht durch Alexander den Großen würde für alle Menschen sichtbar sein, insbesondere für Israel.




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