Matthäus 12, 18

Das Evangelium nach Matthäus (Matthäusevangelium)

Kapitel: 12, Vers: 18

Matthäus 12, 17
Matthäus 12, 19

Luther 1984:«Siehe, -a-das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, -b-an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Recht verkündigen. -a) Apostelgeschichte 3, 13.26. b) Matthäus 3, 17.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):«Siehe mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem mein Herz Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heidenvölkern das Gericht ankündigen-1-. -1) o: das Recht verkündigen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:«Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat-a-; ich werde meinen Geist auf ihn legen-b-, und er wird den Nationen Gericht ankündigen. -a) Matthäus 3, 17. b) Jesaja 11, 2; 61, 1.
Schlachter 1952:«Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen.
Zürcher 1931:«Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen. -Jesaja 42, 1-4; Matthäus 3, 17.
Luther 1912:»Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Liebster, a) an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Gericht verkündigen. - a) Matthäus 3, 17.
Luther 1545 (Original):Sihe, Das ist mein Knecht, den ich erwelet habe, vnd mein Liebster, an dem meine Seele wolgefallen hat. Ich wil meinen Geist auff jn legen, Vnd er sol den Heiden das Gericht verkündigen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählet habe, und mein Liebster, an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Gericht verkündigen.
Neue Genfer Übersetzung 2011:»Seht, das ist mein Diener, den ich erwählt habe, den ich liebe und an dem ich Freude habe. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
Albrecht 1912/1988:«Das ist mein Knecht, den ich erwählt, und mein Geliebter, den mein Herz erkoren. Ich lege meinen Geist auf ihn, und er soll den Völkern Recht-1- verkünden. -1) Gottes Wahrheit.
Luther 1912 (Hexapla 1989):«Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Liebster, -a-an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Gericht verkündigen. -a) Matthäus 3, 17.
Meister:«Siehe, Mein Knecht-a-, welchen Ich erwählt habe, Mein Geliebter, an welchem Meine Seele Wohlgefallen-b- hat; Ich lege Meinen Geist auf Ihn, und Er wird den Heiden Gericht verkündigen! -a) Jesaja 42, 1. b) Matthäus 3, 17; 17, 5.
Menge 1949 (Hexapla 1997):«Siehe mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem mein Herz Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heidenvölkern das Gericht ankündigen-1-. -1) o: das Recht verkündigen.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an welchem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen Gericht ankündigen.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:«Siehe, mein Knecht, den ich -a-erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen -a-gefunden hat-a-; ich werde meinen Geist auf ihn legen-b-, und er wird den Nationen Recht verkünden. -a) Matthäus 3, 17. b) Jesaja 11, 2; 61, 1.
Schlachter 1998:«Siehe, mein Knecht-1-, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden-2- das Gericht-3- verkündigen. -1) gr. -+pais-, Kind, Knabe, Diener (im Sinn von «Bursche»); kann auch die Bed. «mein Sohn» haben (vgl. Apostelgeschichte 3, 13). 2) o: Heidenvölkern; so auch V. 21. 3) o: Recht (Schlachter); so auch V. 20.++
Interlinear 1979:Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, der von mir geliebte, an dem Wohlgefallen gefunden hat meine Seele! Ich werde legen meinen Geist auf ihn, und Recht den Völkern wird er verkünden.
NeÜ 2021:Seht, das ist mein Diener, den ich erwählte, / den ich liebe und über den ich mich freue. / Ich werde meinen Geist auf ihn legen, / und er verkündet den Völkern das Recht.
Jantzen/Jettel 2016:„Siehe! Mein a)Knecht, den ich [mir] b)vorzog 1), mein c)Geliebter 2), an dem meine Seele Wohlgefallen fand! Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den d)Völkern Gericht 3) ankünden.
a) Jesaja 52, 13; 53, 11; Sacharja 3, 8
b) Lukas 23, 35*
c) Matthäus 3, 17*
d) Jesaja 49, 6; 62, 2
1) Das griech. Wort hat eine große Bandbreite an Bedeutung. Als Übersetzung von Jesaja 42, 1 könnte es noch zusätzlich heißen: „den ich fasste und aufrecht hielt“.
2) An dieser Stelle steht im hebr. Text von Jesaja 42, 1: BECHIRI, d. i.: „mein Erwählter“; Matthäus übersetzte „mein Geliebter“, weil „geliebt“ synonym zu „erwählt“ verwendet werden kann.
3) o.: [das] Recht
English Standard Version 2001:Behold, my servant whom I have chosen, my beloved with whom my soul is well pleased. I will put my Spirit upon him, and he will proclaim justice to the Gentiles.
King James Version 1611:Behold my servant, whom I have chosen; my beloved, in whom my soul is well pleased: I will put my spirit upon him, and he shall shew judgment to the Gentiles.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:12, 18: Siehe, mein Knecht. Die Verse 18-21 zitieren Jesaja 42, 1-4 und zeigen, dass der Messias (im Gegensatz zu den typischen Erwartungen der Rabbiner des 1. Jhdts.) nicht mit politischem Anspruch, mit militärischer Macht und mit Gepränge kommen würde, sondern in Sanftmut und Demut, und dass er sogar den »Heiden Gerechtigkeit verkünden« würde.



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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