Johannes 10, 30

Das Evangelium nach Johannes (Johannesevangelium)

Kapitel: 10, Vers: 30

Johannes 10, 29
Johannes 10, 31

Luther 1984:Ich und der Vater sind eins.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ich und der Vater sind eins!»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Ich und der Vater sind eins-a-. -a) Johannes 17, 11.
Schlachter 1952:Ich und der Vater sind eins.
Zürcher 1931:Ich und der Vater sind eins. -Johannes 17, 22.
Luther 1912:Ich und der Vater sind eins.
Luther 1545 (Original):Ich vnd der Vater sind eines.
Luther 1545 (hochdeutsch):Ich und der Vater sind eins.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Ich und der Vater sind eins.«
Albrecht 1912/1988:Ich und der Vater sind eins*.»
Luther 1912 (Hexapla 1989):Ich und der Vater sind eins.
Meister:Ich und der Vater, wir sind eins-a-!» -a) Johannes 17, 11.22.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Ich und der Vater sind eins!»
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Ich und der Vater sind eins.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Ich und der Vater sind eins-a-. -a) Johannes 17, 11.
Schlachter 1998:Ich und der Vater sind eins.
Interlinear 1979:Ich und der Vater eins sind.
NeÜ 2021:Ich und der Vater sind untrennbar eins.
Jantzen/Jettel 2016:Ich und der Vater, eins sind wir.“ a)
a) Johannes 1, 1; 5, 18; 14, 9; 20, 28*; 1. Johannes 5, 20*
English Standard Version 2001:I and the Father are one.
King James Version 1611:I and [my] Father are one.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:10, 1: Jesu Diskurs über sich selbst als dem »Guten Hirten« schließt sich direkt an Kap. 9 an. Jesus fuhr also fort, sich an die gleichen Menschen zu wenden. Das Problem von Kap. 9 war, dass Israel von falschen Hirten geführt wurde, die es von der wahren Erkenntnis und dem Reich des Messias abbrachten (9, 39-41). In Kap. 10 gab Jesus bekannt, dass er der »Gute Hirte« ist, der von seinem Vater als Retter und König bestimmt war, im Gegensatz zu Israels falschen Hirten, die sich selbst ernannten und selbstgerecht waren (Psalm 23, 1; Jesaja 40, 11; Jeremia 3, 15; vgl. Jesaja 56, 9-12; Jeremia 23, 1-4; 25, 32-38; Hesekiel 34, 1-31; Sacharja 11, 16). 10, 1 Schafhürde. In V. 1-30 benutzte Jesus durchgehend das Bild der Schafzucht des 1. Jahrhunderts. Die Schafe wurde in einem Stall gehalten, in den sie durch eine Tür einund ausgingen. Der Hirte beschäftigte einen »Türhüter« (V. 3) oder »Mietling« (V. 12) als Hilfshirten, um die Tür zu bewachen. Durch diese Tür ging der Hirte zu den Schafen. Jemand mit der Absicht, die Schafe zu stehlen oder zu verwunden, hätte versucht, sich auf andere Weise Einlass zu verschaffen. Sehr wahrscheinlich bilden die Worte aus Hesekiel 34 den Hintergrund zur Lehre Jesu, da Gott die falschen Hirten Israels beschuldigte (d.h. die geistlichen Führer des Volkes), nicht richtig für die Herde Israel zu sorgen (d.h. das Volk). Die Evangelien enthalten eine reiche Bildsymbolik mit dem Motiv von Schafen und Hirten (s. Matthäus 9, 36; Markus 6, 34; 14, 27; Lukas 15, 1-7).



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Predigten über Johannes 10, 30
Sermon-Online