Hebräer 12, 9

Der Brief an die Hebräer (Hebräerbrief)

Kapitel: 12, Vers: 9

Hebräer 12, 8
Hebräer 12, 10

Luther 1984:Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem geistlichen Vater, damit wir leben?
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ferner (bedenkt): wir haben doch unter der Zucht unserer leiblichen Väter gestanden und ihnen Ehrerbietung erwiesen; wollten-1- wir uns da nicht viel eher dem Vater der Geister unterwerfen und dadurch zum Leben gelangen? -1) o: sollten.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleisch-1- als Züchtiger und scheuten sie-a-. Sollen wir nicht vielmehr dem Vater der Geister-b- unterwürfig sein-c- und leben? -1) w: die Väter unseres Fleisches. a) 3. Mose 19, 3. b) 4. Mose 16, 22. c) Jakobus 4, 7.
Schlachter 1952:Sodann hatten wir auch unsere leiblichen Väter zu Zuchtmeistern und scheuten sie; sollten wir jetzt nicht vielmehr dem Vater der Geister untertan sein und leben?
Schlachter 1998:Sodann hatten wir auch unsere leiblichen Väter zu Zuchtmeistern-1- und scheuten sie; sollten wir uns jetzt nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? -1) o: Erziehern.++
Schlachter 2000 (05.2003):Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen ; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben?
Zürcher 1931:Ferner hatten wir unsre leiblichen Väter zu Züchtigern und erwiesen ihnen ehrfurchtsvolle Scheu; sollten wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und (dadurch) leben? -Sprüche 10, 17.
Luther 1912:Und so wir haben unsre leiblichen Väter zu Züchtigern gehabt und sie gescheut, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem a) Vater der Geister, daß wir leben? - a) 4. Mose 16, 22.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Und so wir haben unsre leiblichen Väter zu Züchtigern gehabt und sie gescheut, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem -a-Vater der Geister, daß wir leben? -a) 4. Mose 16, 22.
Luther 1545 (Original):Auch so wir haben vnser leibliche Veter zu Züchtigern gehabt, vnd sie geschewet, Solten wir denn nicht viel mehr vnterthan sein dem geistlichen Vater, das wir leben?
Luther 1545 (hochdeutsch):Auch so wir haben unsere leiblichen Väter zu Züchtigern gehabt und sie gescheuet, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem geistlichen Vater, daß wir leben?
Neue Genfer Übersetzung 2011:Und überlegt euch auch Folgendes: Unsere leiblichen Väter haben uns mit 'der nötigen' Strenge erzogen, und wir hatten Respekt vor ihnen. Müssen wir uns da nicht noch viel mehr dem Vater unterordnen, der allen Wesen Geist und Leben gibt? Denn sich ihm unterzuordnen bedeutet wahres Leben.
Albrecht 1912/1988:Ferner: unsern leiblichen Vätern, die uns züchtigten-1-, haben wir ehrfurchtsvolle Scheu bewiesen. Sollten wir uns da nicht viel mehr dem Vater der Geister-a-* unterwerfen, um so zum (ewigen) Leben einzugehn? -1) während unsrer Kindheit. a) vgl. 4. Mose 16, 22; 27, 16.
Meister:SODANN hatten wir Erzieher-a-, die Väter unsers Fleisches, und wir wurden beschämt; sollten wir uns nicht vielmehr unterordnen-b- dem Vater der Geister-c- und leben? -a) Vers(e) 7. b) Maleachi 1, 6. c) 4. Mose 16, 22; 27, 16; Hiob 12, 10; Prediger 12, 7; Jesaja 42, 5; 57, 16; Sacharja 12, 1; Apostelgeschichte 17, 25.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Ferner (bedenkt): wir haben doch unter der Zucht unserer leiblichen Väter gestanden und ihnen Ehrerbietung erwiesen; wollten-1- wir uns da nicht viel eher dem Vater der Geister unterwerfen und dadurch zum Leben gelangen? -1) o: sollten.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleische-1- zu Züchtigern und scheuten sie; sollen wir nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwürfig sein und leben? -1) w: die Väter unseres Fleisches.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Zudem hatten wir auch unsere leiblichen Väter als Züchtiger und scheuten sie-a-. Sollen wir uns nicht vielmehr dem Vater der Geister-b- unterordnen-c- und leben? -a) 3. Mose 19, 3. b) 4. Mose 16, 22. c) Jakobus 4, 7.
Robinson-Pierpont (01.12.2022):Zudem waren wir ja unsere Väter nach dem Fleisch als Erzieher habend und waren sie scheuend. Sollen wir nicht viel mehr dem Vater der Geister unterworfen sein und leben?
Interlinear 1979:Ferner einerseits unsere Väter nach dem Fleisch hatten wir als Züchtiger und achteten; andererseits nicht viel mehr sollen wir uns unterordnen dem Vater der Geister und leben?
NeÜ 2021:Auch unsere menschlichen Väter hatten uns streng erzogen. Trotzdem achteten wir sie. Müssen wir uns da nicht viel mehr dem himmlischen Vater unterordnen und leben?
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Sodann hatten wir Väter unseres Fleisches, die uns züchtigten(a), und wir erwiesen [ihnen] Achtung. Werden wir nicht viel mehr dem Vater der Geister untergeordnet sein(b) und leben(c)?
-Fussnote(n): (a) und erzogen (b) o.: Sollen wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterordnen (c) evtl. ein Hebraismus: damit wir leben
-Parallelstelle(n): 3. Mose 19, 3; Geister 4. Mose 16, 22; 4. Mose 27, 16; untergeordnet Jakobus 4, 7
English Standard Version 2001:Besides this, we have had earthly fathers who disciplined us and we respected them. Shall we not much more be subject to the Father of spirits and live?
King James Version 1611:Furthermore we have had fathers of our flesh which corrected [us], and we gave [them] reverence: shall we not much rather be in subjection unto the Father of spirits, and live?
Robinson-Pierpont 2022:Εἶτα τοὺς μὲν τῆς σαρκὸς ἡμῶν πατέρας εἴχομεν παιδευτάς, καὶ ἐνετρεπόμεθα· οὐ πολλῷ μᾶλλον ὑποταγησόμεθα τῷ πατρὶ τῶν πνευμάτων, καὶ ζήσομεν;
Franz Delitzsch 11th Edition:וְעוֹד אִם־אֲבוֹת בְּשָׂרֵנוּ הָיוּ מְיַסְּרִים אֹתָנוּ וַנִּירָא מֵהֶם אַף כִּי־נִכָּנַע לִפְנֵי אֲבִי הָרוּחוֹת וְנִחְיֶה



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Mit εἶτα („zudem“) leitet Paulus einen weiteren zusätzlichen Gedanken ein, der zu bedenken ist, nämlich dass jedes Kind von seinem irdischen Vater erzogen wird. Wieviel mehr sollte man die Erziehung Gottes anerkennen. Die Partikel μὲν (“ja”) dient alleinstehend zur Intensivierung wie „tatsächlich“ oder „in der Tat“. Das Wort παιδευτάς („als Erzieher“) ist ein auf das direkte Objekt bezogenes Prädikativ (A hat B als C). Zum Ausdruck „Vater der Geister“ vgl. Numeri 16.22; 27.16. Somit ist der Ausdruck wohl als Gegensatz zu den irdischen Vätern zu verstehen, wobei Gott als geistlicher Vater ihnen entgegensteht, womit die Geister der Gläubigen gemeint sein könnten.



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