2. Samuel 21, 7

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 21, Vers: 7

2. Samuel 21, 6
2. Samuel 21, 8

Luther 1984:Aber der König verschonte Mefi-Boschet-1-, den Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, -a-um des Eides willen, den David und Jonatan, der Sohn Sauls, einander vor dem HERRN geschworen hatten. -1) der Name lautet in 1. Chronik 8, 34; 9, 40 Merib-Baal. a) 1.Sam 20, 15-17.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Der König verschonte aber Mephiboseth, den Sohn Jonathans und Enkel Sauls, um des Schwures beim HErrn willen, der zwischen David und Jonathan, dem Sohne Sauls, bestand.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Aber der König hatte Mitleid mit Mefi-Boschet-a-, dem Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, wegen des Schwures bei dem HERRN, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonatan, dem Sohn Sauls-b-. -a) 2. Samuel 9, 6. b) 1. Samuel 24, 22.
Schlachter 1952:Aber der König verschonte Mephiboset, den Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, wegen des Eides bei dem HERRN, der zwischen ihnen war, nämlich zwischen David und Jonatan, dem Sohne Sauls.
Zürcher 1931:Doch verschonte der König den Meribaal-1-, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, wegen des Eides bei dem Herrn, der zwischen ihnen bestand, zwischen David und Jonathan, dem Sohne Sauls. -1. Samuel 18, 3; 20, 15.16. 1) vgl. Anm. zu 2. Samuel 4, 4.
Luther 1912:Aber der König verschonte Mephiboseth, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, um a) des Eides willen des Herrn, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonathan, dem Sohn Sauls. - a) 1. Samuel 20, 15-17.
Buber-Rosenzweig 1929:Aber der König ließ sichs dauern Mefiboschets Sohns Jonatans Sohns Schauls, des Schwurs wegen bei IHM, der zwischen ihnen war, zwischen Dawid und Jonatan Sohn Schauls.
Tur-Sinai 1954:Der König aber schonte Mefiboschet, den Sohn Jehonatans, des Sohnes Schauls, wegen des Schwurs beim Ewigen, der zwischen ihnen war, zwischen Dawid und Jehonatan, dem Sohn Schauls.
Luther 1545 (Original):Aber der König verschonet MephiBoseth des sons Jonathan, des sons Saul, vmb des Eides willen des HERRN, der zwisschen jnen war, nemlich zwisschen Dauid vnd Jonathan dem son Saul.
Luther 1545 (hochdeutsch):Aber der König verschonete Mephiboseths, des Sohns Jonathans, des Sohns Sauls, um des Eides willen des HERRN, der zwischen ihnen war, nämlich zwischen David und Jonathan, dem Sohn Sauls.
NeÜ 2021:Er verschonte jedoch Mefi-Boschet, den Sohn Jonatans und Enkel Sauls, weil er Jonatan, dem Sohn Sauls, vor Jahwe geschworen hatte, seine Nachkommen nicht auszurotten.
Jantzen/Jettel 2016:Aber der König hatte Mitleid mit Mephiboscheth, den Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, wegen des Schwures JAHWEHS, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonathan, dem Sohn Sauls. a)
a) 1. Samuel 20, 14-17 .42
English Standard Version 2001:But the king spared Mephibosheth, the son of Saul's son Jonathan, because of the oath of the LORD that was between them, between David and Jonathan the son of Saul.
King James Version 1611:But the king spared Mephibosheth, the son of Jonathan the son of Saul, because of the LORD'S oath that [was] between them, between David and Jonathan the son of Saul.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 1: Das ist der letzte Abschnitt des zweiten Buches Samuel. Wie das Buch der Richter (Richter 17, 1-21, 25) schließt es mit diesem Epilog, der nicht zwangsläufig chronologisch sortiertes Material enthält, welches Davids Herrschaft näher beschreibt. Es findet sich eine auffallende literarische Anordnung der Abschnitte dieses Teils des Buches. Der erste und letzte Abschnitt (21, 1-14; 24, 1-25) beschreiben den zweimaligen Zorn des Herrn über Israel. Der zweite und fünfte Abschnitt (21, 15-22; 23, 8-39) berichtet von Davids Kriegern. Der dritte und vierte Abschnitt (22, 1-51; 23, 1-7) beinhaltet die beiden Lieder Davids. 21, 1 Das ereignete sich, nachdem David Mephiboset Güte erwiesen hatte (V. 7; vgl. 9, 1-13) und bevor Simei David fluchte (vgl. 16, 7.8). 21, 1 eine Hungersnot. Als eine 3-jährige Hungersnot in Israel herrschte, betrachtete David sie als eine göttliche Zuchtmaßnahme (vgl. 5. Mose 28, 47.48) und suchte Gott, um den Grund zu erfahren. 21, 1 Saul und wegen des Hauses der Blutschuld. Durch göttliche Offenbarung erfuhr David, dass die Hungersnot die Folge von Sauls Sünde war: nämlich dass er die Gibeoniter getötet hatte. Es gibt keinen weiteren Verweis auf dieses Ereignis. Wahrscheinlich versuchte Saul das auszuführen, was Gott befohlen hatte, und wollte die restlichen Heiden aus dem Land beseitigen, um Israels Aufblühen zu ermöglichen (V. 2). Aber in seinem Eifer hatte er eine schwere Sünde begangen; er hatte einen Bund gebrochen, der 400 Jahre zuvor geschlossen wurde zwischen Josua ua und den Gibeonitern, die im Land wohnten, als Israel es in Besitz nahm. Bei der Schließung des Bundes hatten sie Josua ua hinters Licht geführt, aber nichtsdestotrotz war es ein Bund (s. Josua 9, 3-27). Das Halten eines Bundes war in Gottes Augen keine unwichtige Angelegenheit (s. Josua 9, 20).




Predigten über 2. Samuel 21, 7
Sermon-Online