Psalm 132, 11

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 132, Vers: 11

Psalm 132, 10
Psalm 132, 12

Luther 1984:Der HERR hat David -a-einen Eid geschworen, / davon wird er sich wahrlich nicht wenden: / Ich will dir auf deinen Thron setzen / einen, der von deinem Leibe kommt. / -a) Psalm 89, 4.5; Hebräer 6, 17.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Geschworen hat der HErr dem David einen Eid, / einen wahren Eid, von dem er nicht abgeht: / «Von deinen leiblichen Sprossen / will einen ich setzen auf deinen Thron. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der HERR hat David einen Treueid-1- geschworen-a-, / er wird nicht davon abweichen-b-: / «Von der Frucht deines Leibes / will ich auf deinen Thron setzen-c-. / -1) w: eine Treue, o: Wahrheit. a) Psalm 89, 4; Apostelgeschichte 13, 23. b) 4. Mose 23, 19. c) Psalm 89, 5; 2. Samuel 7, 12; Lukas 1, 32;. Johannes 7, 42; Apostelgeschichte 2, 30.
Schlachter 1952:Der HERR hat David in Wahrheit geschworen, / davon wird er nicht abgehen: / «Von der Frucht deines Leibes will ich setzen auf deinen Thron! /
Zürcher 1931:Der Herr hat dem David geschworen / wahrhaften Eid, davon er nicht abgeht: / «Einen Spross aus deinem Geschlechte / will ich auf deinen Thron setzen. / -Psalm 89, 4.5.
Luther 1912:Der Herr a) hat David einen wahren Eid geschworen - davon wird er sich nicht wenden -: »Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes. - a) Psalm 89, 4.
Buber-Rosenzweig 1929:Zugeschworen hat ER es dem Dawid, treulich, er kehrt sich nicht davon ab: »Von der Frucht deines Leibes setze ich dir auf den Stuhl:
Tur-Sinai 1954:Geschworen hat der Ewige Dawid / in Treuen, nimmer geht er davon ab: / ,Von deines Leibes Frucht / setz ich dir auf den Thron! /
Luther 1545 (Original):Der HERR hat Dauid einen waren Eid geschworen, dauon wird er sich nicht wenden, Ich wil dir auff deinen Stuel setzen die Frucht deines Leibes.
Luther 1545 (hochdeutsch):Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen, davon wird er sich nicht wenden: Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes.
NeÜ 2021:Jahwe hat David einen Treueid geschworen / und nimmt diesen Schwur nicht zurück: / Einen deiner Söhne setze ich auf deinen Thron.
Jantzen/Jettel 2016:Der HERR hat David geschworen in Wahrheit* 1); er wird nicht davon abweichen: „Von der Frucht deines Leibes will ich auf deinen Thron setzen. a)
1) o.: hat Treue geschworen; d. h.: hat einen Eid der Treue geschworen
a) Psalm 89, 4 .36; Lukas 1, 69 .70; Hebräer 6, 13*; 4. Mose 23, 19; 1. Samuel 15, 29; Hebräer 6, 18*; 2. Samuel 7, 12 .13 .14 .15 .16; 1. Könige 8, 25; 1. Chronik 17, 11 .12 .13 .14; 2. Chronik 6, 16; Jeremia 33, 17 .20-26; Apostelgeschichte 2, 30; 13, 23
English Standard Version 2001:The LORD swore to David a sure oath from which he will not turn back: One of the sons of your body I will set on your throne.
King James Version 1611:The LORD hath sworn [in] truth unto David; he will not turn from it; Of the fruit of thy body will I set upon thy throne.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:132, 1: S. Anm. zu Psalm 120, 1-7. Autor und Anlass werden nicht erwähnt. Wahrscheinlich geht es jedoch um die Aufstellung der Stiftshütte in Jerusalem zur Zeit Davids (vgl. 2. Samuel 6, 12-19 mit 132, 6-9). Das wird unterstützt durch Salomos Zitat von V. 8-10 bei seiner Tempelweihe (2. Chronik 6, 41-42). Psalm 132 hat starke historische Beziehung hinsichtlich des Davidsbundes (vgl. 2. Samuel 7, 10-14; 16; Psalm 89; 132, 10.11) und hat einen messianischen und millenialen Beiklang (Psalm 132, 12-18). Im Wesentlichen enthält dieser Psalm die Gebete des Volkes für Davids königliche Nachkommen. Diese Gebete blicken bis auf den Messias voraus. I. Israels erstes Gebet (132, 1) II. Davids Gelöbnis gegenüber Gott (132, 2-9) III. Israels zweites Gebet (132, 10) IV. Gottes Gelöbnis gegenüber David (132, 11-18) 132, 1 In diesem Abschnitt geht es um David, der sein Gelöbnis gegenüber Gott erfüllt, die Stiftshütte an ihren Ruheplatz in Jerusalem zu bringen. Deshalb wird der Herr der Nachkommen Davids gedenken. 132, 1 seine Mühsal. Das betrifft anscheinend eine Zeitspanne von seiner Verfolgung durch Saul (vgl. 1. Samuel 18-26) bis zu Gottes Gericht wegen der Volkszählung Davids (vgl. 2. Samuel 24). Vielleicht geht es insbesondere um Davids größte Mühsal, nämlich dass er die Bundeslade nicht in Jerusalem hatte.




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