Römer 3, 4

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 3, Vers: 4

Römer 3, 3
Römer 3, 5

Luther 1984:Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und -a-alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht:-b- «Damit du recht behältst in deinen Worten und siegst, wenn man mit dir rechtet.» -a) Psalm 116, 11. b) Psalm 51, 6.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Nimmermehr! Es bleibt vielmehr dabei: Gott ist wahrhaftig, ob auch jeder Mensch ein Lügner ist-a-, wie es in der Schrift heißt-b-: «Du sollst in deinen Worten-1- als gerecht erfunden werden und Sieger bleiben, wenn man mit dir rechtet.» -1) o: Urteilssprüchen. a) Psalm 116, 11. b) Psalm 51, 6.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Das sei ferne! -1-Vielmehr sei es so: Gott (ist) wahrhaftig-a-, jeder Mensch aber Lügner-1b-, wie geschrieben steht: «Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten und den Sieg davonträgst, wenn man mit dir rechtet.»-c- -1-1) o: Vielmehr soll Gott (als) wahrhaftig (erwiesen) werden, jeder Mensch aber (als) Lügner. a) Johannes 3, 33. b) Psalm 116, 11. c) Psalm 51, 6.
Schlachter 1952:Das sei ferne! Vielmehr erweist sich Gott als wahrhaftig, jeder Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht: «Auf daß du gerecht befunden werdest in deinen Worten und siegreich, wenn du gerichtet wirst-1-.» -1) d.h. wenn man mit dir rechtet.++
Zürcher 1931:Das sei ferne! Vielmehr muss Gott wahrhaft sein, jeder Mensch aber ein Lügner, wie geschrieben steht: «Damit du in deinen Worten als gerecht erkannt werdest / und den Sieg behaltest, wenn du gerichtet wirst.» -Titus 1, 2; 4. Mose 23, 19; Psalm 33, 4;. Johannes 3, 33; Psalm 51, 6.
Luther 1912:Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und a) alle Menschen Lügner; wie b) geschrieben steht: »Auf daß du gerecht seist in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.« - a) Psalm 116, 11. b) Psalm 51, 6.
Luther 1545 (Original):Das sey ferne. Es bleibe viel mehr also, Das Gott sey warhafftig, Vnd alle Menschen falsch. Wie geschrieben stehet, Auff das du gerecht seiest in deinen worten, vnd vberwindest, wenn du gerichtet wirst. -[Falsch] Gott helt gewis, Wer aber auff Menschen trawet, der feilet.
Luther 1545 (hochdeutsch):Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen falsch; wie geschrieben steht: Auf daß du gerecht seiest in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Niemals! Was vielmehr klar werden soll, ist dies: Gott ist zuverlässig, und was er sagt, ist wahr, und jeder Mensch ist 'letztlich' ein Lügner, genau wie es in der Schrift heißt:»Es soll deutlich werden, dass du, Gott, im Recht bist und dass deine Worte wahr sind; du wirst dich siegreich behaupten, wenn man über dich zu Gericht sitzt.« [Kommentar: Psalm 51, 6.]
Albrecht 1912/1988:Nimmermehr! Im Gegenteil: es soll sich zeigen, daß Gott (treu und) wahrhaftig ist, während «alle Menschen Lügner sind-a-», wie geschrieben steht: «Du sollst recht behalten mit deinem Richterspruch und als Sieger dastehn, wenn man mit dir streitet-1-.» -1) Psalm 51, 6. Der Psalmist erkennt als reuiger Sünder die Gerechtigkeit des göttlichen Gerichts an. a) Psalm 116, 11.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und -a-alle Menschen Lügner; wie -b-geschrieben steht: «Auf daß du gerecht seiest in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.» -a) Psalm 116, 11. b) Psalm 51, 6.
Meister:Das sei ferne-a-! Gott aber sei wahrhaftig-b- (erwiesen), jeder Mensch aber ein Lügner-c-, gleichwie geschrieben steht: «Auf daß Du gerechtfertigt-d- seist in Deinen Worten und überwindest, wenn Du gerichtet wirst!» -a) Hiob 40, 8. b) Johannes 3, 33. c) Psalm 62, 5; 116, 11. d) Psalm 51, 6.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Nimmermehr! Es bleibt vielmehr dabei: Gott ist wahrhaftig, ob auch jeder Mensch ein Lügner ist-a-, wie es in der Schrift heißt-b-: «Du sollst in deinen Worten-1- als gerecht erfunden werden und Sieger bleiben, wenn man mit dir rechtet.» -1) o: Urteilssprüchen. a) Psalm 116, 11. b) Psalm 51, 6.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Das sei ferne! Gott aber sei wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: «Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten, und überwindest, wenn du gerichtet wirst.»-a- -a) Psalm 51, 4.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Das sei ferne! -1-Vielmehr sei es so: Gott (ist) wahrhaftig-a-, jeder Mensch aber Lügner-1b-, wie geschrieben steht: «Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten und den Sieg davonträgst, wenn man mit dir rechtet.»-c- -1-1) o: Vielmehr soll Gott (als) wahrhaftig (erwiesen) werden, jeder Mensch aber (als) Lügner. a) Johannes 3, 33. b) Psalm 116, 11. c) Psalm 51, 6.
Schlachter 1998:Das sei ferne! Vielmehr erweist sich Gott als wahrhaftig, jeder Mensch aber als Lügner, wie geschrieben steht: «Auf daß du gerecht befunden werdest in deinen Worten und siegreich hervorgehen mögest, wenn du gerichtet wirst.»-1- -1) Psalm 51, 6. Der heilige, gerechte Gott wird am Tage des Gerichts jede menschliche Anklage gegen ihn als grundlos und vermessen bloßstellen. Der Gläubige sieht schon jetzt die Güte und Gerechtigkeit Gottes in allem seinem Handeln; der Ungläubige wird es einmal einsehen müssen, wenn es zu spät ist.++
Interlinear 1979:Nicht möge es geschehen! Soll sein aber Gott wahrhaftig, aber jeder Mensch ein Lügner, wie geschrieben ist: Damit du als gerecht erfunden wirst in deinen Worten und siegen wirst, während gerichtet wirst du.
NeÜ 2016:Auf keinen Fall! Vielmehr sollte dadurch klar werden, dass Gott zuverlässig und wahrhaftig ist, jeder Mensch aber letztlich ein Lügner, so wie es in der Schrift heißt: Du sollst Recht behalten mit deinen Worten, sie werden sich als zuverlässig erweisen, und du wirst dich siegreich behaupten, wenn man dich zur Rechenschaft ziehen will. (Psalm 51, 6)
Jantzen/Jettel 2016:Das sei fern! Lass Gott als wahrhaftig [herausgestellt] werden, jeden Menschen aber als a)Lügner, so wie b)geschrieben ist: „Auf dass du c)gerechtfertigt werdest in deinen Worten und siegest, wenn du gerichtet wirst.“
a) Psalm 116, 11
b) Psalm 51, 6
c) 5. Mose 32, 4
English Standard Version 2001:By no means! Let God be true though every one were a liar, as it is written, That you may be justified in your words, and prevail when you are judged.
King James Version 1611:God forbid: yea, let God be true, but every man a liar; as it is written, That thou mightest be justified in thy sayings, and mightest overcome when thou art judged.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 3: Paulus hat eben gelehrt, Gott werde seine Verheißungen nicht an jedem leiblichen Nachkommen Abrahams erfüllen. Er wusste, dass jüdische Leser dieser Aussage widersprechen würden: Er erkläre damit die alttestamentlichen Verheißungen Gottes an die Juden für nichtig. Aber die Antwort des Apostels entspricht sowohl der ausdrücklichen als auch der impliziten Lehre des AT: Bevor ein Jude die Verheißungen erben kann – und sei er noch so rein in seiner Abstammung –, muss er Buße tun und glauben (vgl. 9, 6.7; Jesaja 55, 6.7). 3, 3 die Treue Gottes. Gott wird alle Verheißungen erfüllen, die er dem Volk Israel gegeben hat, auch wenn einzelne Juden wegen ihres Unglaubens diese Verheißungen nicht erlangen.



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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