2. Korinther 1, 3

Der zweite Brief des Paulus an die Korinther (Zweiter Korintherbrief)

Kapitel: 1, Vers: 3

2. Korinther 1, 2
2. Korinther 1, 4

Luther 1984:GELOBT sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und -a-Gott allen Trostes, -a) Römer 15, 5.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):GEPRIESEN sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und der Gott alles Trostes,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:GEPRIESEN sei der Gott-a- und Vater unseres Herrn Jesus Christus-b-, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes-c-, -a) Psalm 68, 36. b) Epheser 1, 3; 1. Petrus 1, 3. c) 2. Korinther 7, 6.
Schlachter 1952:GELOBT sei der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,
Zürcher 1931:GEPRIESEN sei Gott, der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und der Gott alles Trostes, -Römer 15, 5; Epheser 1, 3; 1. Petrus 1, 3.
Luther 1912:Gelobet sei Gott und der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles a) Trostes, - a) Römer 15, 5.
Luther 1545 (Original):Gelobet sey Gott vnd der Vater vnsers HErrn Jhesu Christi, der Vater der barmhertzigkeit, vnd Gott alles Trostes,
Luther 1545 (hochdeutsch):Gelobet sei Gott und der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn er ist ein Vater, der sich erbarmt, und ein Gott, der auf jede erdenkliche Weise tröstet und ermutigt.
Albrecht 1912/1988:Gepriesen sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesus Christus - der Vater voll Barmherzigkeit und der Gott, der in jeder Weise tröstet!
Luther 1912 (Hexapla 1989):Gelobet sei Gott und der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles -a-Trostes, -a) Römer 15, 5.
Meister:GESEGNET-a- sei der Gott und Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Vater der Erbarmungen und der Gott alles Trostes, -a) Epheser 1, 3; 1. Petrus 1, 3.
Menge 1949 (Hexapla 1997):GEPRIESEN sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und der Gott alles Trostes,
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes,
Revidierte Elberfelder 1985-1991:GEPRIESEN sei der Gott-a- und Vater unseres Herrn Jesus Christus-b-, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes-c-, -a) Psalm 68, 36. b) Epheser 1, 3; 1. Petrus 1, 3. c) 2. Korinther 7, 6.
Schlachter 1998:Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes-1-, -1) o: aller Ermunterung, alles Zuspruches (gr. -+paraklesis-), dementsprechend auch V. 4-7; d.h. der Gott, von dem aller Trost herkommt.++
Interlinear 1979:Gepriesen der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes,
NeÜ 2016:Wir sind voller Zuversicht für euch Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er ist ein Vater von unendlichem Erbarmen und ein Gott voller Trost.
Jantzen/Jettel 2016:Gelobt sei der a)Gott und Vater 1) unseres Herrn, Jesu Christi, der Vater der b)Erbarmungen und Gott allen c)Trostes, 2)
a) Epheser 1, 3; 1. Petrus 1, 3
b) Psalm 119, 156
c) Jesaja 51, 12; Römer 15, 5
1) „der Gott und Vater unseres Herrn, Jesu Christi“ Die Wortstellung im Gt. sowie der Zusammenhang sprechen für diese, die natürlichere, Wendung – die Ausleger auch immer wieder vorziehen – auch wenn einige darauf hinweisen, dass grammatisch folgende Übersetzung möglich sei: „Gelobt sei Gott und [der] Vater unseres Herrn, Jesu Christi“.
2) Der Apostel lässt hier u. a. erkennen, welchen Stellenwert das Lob Gottes hat. Mit V. 12 wird gern der Anfang eines neuen Abschnittes angenommen. Einerseits ist er es auch. Andererseits zeigen das „denn“ anfangs V. 12 und das anfangs V. 13, dass die Verse 9-14 zusammen gehören. V. 9 setzt aber den Gedanken von V. 8 weiter fort. V. 8 beginnt ebenfalls mit einem „denn“, setzt also den bisherigen Satz fort. Wo aber begann dieser? Das Problem liegt in den Versen 6 und 7. Zu schnell hat man m. E. in V. 6 Zeitwörter eingefügt, womit selbstständige Sätze entstehen. Bei näherem Hinschauen jedoch scheint Paulus in V. 6 zeigen zu wollen, wie der Trost Gottes in seinen Leiden nicht nur für ihn selbst und Timotheus gedacht ist, sondern als Vorbereitung für ihren Dienst an den Korinthern; hatte er doch eben (V. 4) gesagt, dass der Zweck des Tröstens Gottes die Fähigkeit zur Seelsorge sei. V. 4 ist aber die Fortsetzung eines Satzes, der mit V. 3 beginnt. So bilden die Verse 1-14 EINEN sich durchziehenden Satz. V. 6 befindet sich also inmitten eines langen Satzes. Er selbst hat weder Subjekt noch Prädikat, sondern besteht aus lauter abhängigen Elementen, die ihren Kernsatz im vorangehenden Satzteil suchen. Zunächst fügt sich der Vers unmittelbar an das Ende von V. 5 an. Dieser Vers ist ein abhängiger Satz, liefert aber den Kernsatz, von dem die Elemente von V. 6 abhängen. Zusammengenommen könnte es so lauten: „Werden wir bedrängt, überströmt unser Trost durch Christus reichlich auf uns für euren Trost und eure Rettung, die (nämlich euer Trost und eure Rettung) gewirkt werden im geduldigen Ertragen eben der Leiden, die auch wir leiden, werden wir getröstet, [ebenfalls] für euren Trost und [eure] Rettung.“ Mit „werden wir getröstet“ wiederholt sich der Satz mit der Ausnahme, dass „bedrängt“ durch „getröstet“ ersetzt wird. Für den Apostel gelten also sowohl seine Tiefen als auch seine Höhen immer zum Wohl anderer, weil er stets aus der Genüge seines Herrn lebt. V. 7 setzt diese Gedanken fort. Einerseits ist V.8 die Fortsetzung von V. 7. Andererseits beginnt der Apostel jetzt (bis V. 11) die (ab V. 3) zum Lob Gottes geäußerten Gedanken aus seiner jüngeren Erfahrung zu beleuchten. Um diesen Akzent ersichtlich zu machen, kann hier eine neue Zeile beginnen. Mit V. 12 beginnt ebenfalls ein neuer Akzent, sogar ein neues Thema, das der Glaubwürdigkeit. Doch darf er andererseits nicht von dem bisherigen Satz abgetrennt werden, da seine Begründung offenbar unmittelbar in der zuteil gewordenen Gnadengabe (V. 11E) liegt. Er gehört also ebenso zum bisherigen wie zum nachfolgenden Abschnitt.
English Standard Version 2001:Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ, the Father of mercies and God of all comfort,
King James Version 1611:Blessed [be] God, even the Father of our Lord Jesus Christ, the Father of mercies, and the God of all comfort;



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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