1. Mose 3, 3

Das erste Buch Mose, Genesis

Kapitel: 3, Vers: 3

1. Mose 3, 2
1. Mose 3, 4

Luther 1984:aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet!-a- -a) 1. Mose 2, 17.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: ,Ihr dürft von ihnen nicht essen, ja sie nicht einmal anrühren, sonst müßt ihr sterben!'»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens (steht), hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt!-a- -a) 1. Mose 2, 17.
Schlachter 1952:aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!
Schlachter 2000 (05.2003):aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!
Zürcher 1931:nur von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: «Esset nicht davon; rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet!»
Luther 1912:aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret’s auch nicht an, daß ihr nicht sterbet. - 1. Mose 2, 17.
Buber-Rosenzweig 1929:aber von der Frucht des Baums, der mitten im Garten ist,hat Gott gesprochen: Eßt nicht davon und rührt nicht daran, sonst müßt ihr sterben.
Tur-Sinai 1954:doch von der Frucht des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: Davon sollt ihr nicht essen und ihn nicht berühren, sonst müßt ihr sterben.»
Luther 1545 (Original):Aber von den früchten des Bawms mitten im Garten hat Gott gesagt, Esset nicht da von, rürets auch nicht an, Das jr nicht sterbet.
Luther 1545 (hochdeutsch):aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret es auch nicht an, daß ihr nicht sterbet!
NeÜ 2024:nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt: 'Davon dürft ihr nicht essen - sie nicht einmal berühren -, sonst müsst ihr sterben.'
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: 'Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterben werdet.'
-Parallelstelle(n): 1. Mose 2, 16.17
English Standard Version 2001:but God said, 'You shall not eat of the fruit of the tree that is in the midst of the garden, neither shall you touch it, lest you die.'
King James Version 1611:But of the fruit of the tree which [is] in the midst of the garden, God hath said, Ye shall not eat of it, neither shall ye touch it, lest ye die.
Westminster Leningrad Codex:וּמִפְּרִי הָעֵץ אֲשֶׁר בְּתוֹךְ הַגָּן אָמַר אֱלֹהִים לֹא תֹֽאכְלוּ מִמֶּנּוּ וְלֹא תִגְּעוּ בּוֹ פֶּן תְּמֻתֽוּן



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 1: die Schlange. Der Apostel Johannes identifiziert dieses Wesen als Satan (vgl. Offenbarung 12, 9; 20, 2), ebenso wie Paulus (2. Korinther 11, 3). Die Schlange, eine Erscheinungsform Satans, taucht zum ersten Mal vor dem Sündenfall auf. Die Rebellion Satans muss deshalb irgendwann nach 1, 31 geschehen sein (als die ganze Schöpfung noch gut war), aber vor 3, 1 Vgl. Hesekiel 28, 11-15 für eine mögliche Beschreibung von Satans betörender Schönheit und Jesaja 14, 13.14 für Satans Motivation, Gottes Autorität in Frage zu stellen (vgl. 1. Johannes 3, 8). Als gefallener Erzengel und somit als übernatürliches Geistwesen hat Satan vom Leib einer Schlange in ihrer Gestalt vor dem Sündenfall Besitz ergriffen (vgl. 3, 14 für die Gestalt nach dem Sündenfall). listiger. Verführerisch; vgl. Matthäus 10, 16. zu der Frau. Sie war Ziel seines Angriffs, da sie schwächer war und den Schutz ihres Gatten brauchte. Der Satan fand sie allein ohne den Schutz von Adams Erfahrung und Beistand. Vgl. 2. Timotheus 3, 6. Obwohl sie sündlos war, konnte sie versucht und verführt werden. Sollte Gott gesagt haben …? Im Endeffekt sagte Satan: »Stimmt es, dass er euch die Freude dieses Ortes verboten hat? Er scheint nicht wirklich gut und wohlwollend zu sein. Das muss ein Fehler sein.« Er flößte ihr Zweifel ein, ob sie den Willen Gottes richtig verstanden hatten, und verstellte sich so als ein Engel des Lichts (2. Korinther 11, 14), der sie angeblich zur wahren Erkenntnis führen würde. Eva ließ sich auf ihn ein, ohne Furcht oder Überraschung, sondern als ob er ein glaubwürdiger Bote vom Himmel sei, der die wahre Erkenntnis habe. Das war der Erfolg seiner Listigkeit.



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