2. Samuel 22, 4

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 22, Vers: 4

2. Samuel 22, 3
2. Samuel 22, 5

Luther 1984:Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, / so werde ich vor meinen Feinden errettet.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Den Preiswürdigen rufe ich an, den HErrn: / so werd' ich von meinen Feinden errettet.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Gelobt! rufe ich-1- zum HERRN, so werde ich vor meinen Feinden gerettet.-a- -1) mit and. Vokalisation läßt sich üs: Lobend rufe ich; aüs. mit Änd. eines Buchstabens: Durchbohrt rufe ich. a) 2. Chronik 20, 22.
Schlachter 1952:Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an / und wurde von meinen Feinden errettet. /
Schlachter 2000 (05.2003):Den HERRN, den Hochgelobten, rief ich an — und wurde von meinen Feinden errettet!
Zürcher 1931:Gepriesen, rufe ich, sei der Herr! / So werde ich vor meinen Feinden errettet. /
Luther 1912:Ich rufe an den Herrn, den Hochgelobten, so werde ich von meinen Feinden erlöst.
Buber-Rosenzweig 1929:Gepriesen, rufe ich, ER, - schon bin ich von meinen Feinden befreit,
Tur-Sinai 1954:Der vor Gewalt du mich schützest. ,Gerühmet' - ruf ich - ,Ewiger', Da ist vor meinen Feinden mir geholfen.
Luther 1545 (Original):Ich wil den HERRN loben vnd anruffen, So werde ich von meinen Feinden erlöset werden.
Luther 1545 (hochdeutsch):Ich will den HERRN loben und anrufen, so werde ich von meinen Feinden erlöset werden.
NeÜ 2024:Jahwe, sei gelobt!, rufe ich aus. / Ich bin gerettet vor meinen Feinden.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):'Gepriesener!', rufe ich zu Jahweh, und ich werde gerettet vor meinen Feinden.
-Parallelstelle(n): Psalm 34, 7; Psalm 48, 2; Psalm 91, 15; Psalm 96, 4; Psalm 113, 3; Psalm 145, 3; 1. Chronik 16, 25
English Standard Version 2001:I call upon the LORD, who is worthy to be praised, and I am saved from my enemies.
King James Version 1611:I will call on the LORD, [who is] worthy to be praised: so shall I be saved from mine enemies.
Westminster Leningrad Codex:מְהֻלָּל אֶקְרָא יְהוָה וּמֵאֹיְבַי אִוָּשֵֽׁעַ



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 1: Das ist der letzte Abschnitt des zweiten Buches Samuel. Wie das Buch der Richter (Richter 17, 1-21, 25) schließt es mit diesem Epilog, der nicht zwangsläufig chronologisch sortiertes Material enthält, welches Davids Herrschaft näher beschreibt. Es findet sich eine auffallende literarische Anordnung der Abschnitte dieses Teils des Buches. Der erste und letzte Abschnitt (21, 1-14; 24, 1-25) beschreiben den zweimaligen Zorn des Herrn über Israel. Der zweite und fünfte Abschnitt (21, 15-22; 23, 8-39) berichtet von Davids Kriegern. Der dritte und vierte Abschnitt (22, 1-51; 23, 1-7) beinhaltet die beiden Lieder Davids. 21, 1 Das ereignete sich, nachdem David Mephiboset Güte erwiesen hatte (V. 7; vgl. 9, 1-13) und bevor Simei David fluchte (vgl. 16, 7.8). 21, 1 eine Hungersnot. Als eine 3-jährige Hungersnot in Israel herrschte, betrachtete David sie als eine göttliche Zuchtmaßnahme (vgl. 5. Mose 28, 47.48) und suchte Gott, um den Grund zu erfahren. 21, 1 Saul und wegen des Hauses der Blutschuld. Durch göttliche Offenbarung erfuhr David, dass die Hungersnot die Folge von Sauls Sünde war: nämlich dass er die Gibeoniter getötet hatte. Es gibt keinen weiteren Verweis auf dieses Ereignis. Wahrscheinlich versuchte Saul das auszuführen, was Gott befohlen hatte, und wollte die restlichen Heiden aus dem Land beseitigen, um Israels Aufblühen zu ermöglichen (V. 2). Aber in seinem Eifer hatte er eine schwere Sünde begangen; er hatte einen Bund gebrochen, der 400 Jahre zuvor geschlossen wurde zwischen Josua ua und den Gibeonitern, die im Land wohnten, als Israel es in Besitz nahm. Bei der Schließung des Bundes hatten sie Josua ua hinters Licht geführt, aber nichtsdestotrotz war es ein Bund (s. Josua 9, 3-27). Das Halten eines Bundes war in Gottes Augen keine unwichtige Angelegenheit (s. Josua 9, 20).



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