2. Samuel 22, 3

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 22, Vers: 3

2. Samuel 22, 2
2. Samuel 22, 4

Luther 1984:Gott ist mein Hort, auf den ich traue, / mein Schild und Berg meines Heils, / mein Schutz und meine Zuflucht, / mein Heiland, der du mir hilfst vor Gewalt. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Gott ist mein Fels, zu dem ich mich flüchte, / mein Schild und das Horn meines Heils, / mein fester Turm und meine Zuflucht, / mein Erretter, der von Gewalttat mich rettet. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Mein Gott ist mein Hort-1-, bei dem ich Zuflucht suche, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht-a-. Mein Retter, vor Gewalttat rettest du mich!-b- -1) so mit LXX und der syrÜs.; MasT: Gott meines Horts. a) Psalm 9, 10; 46, 2.8; Hebräer 2, 13. b) 2. Mose 15, 2.
Schlachter 1952:mein Gott ist mein Fels, darin ich mich berge, / mein Schild und das Horn meines Heils, / meine Festung und meine Zuflucht, / mein Erretter, der mich von Gewalttat befreit. /
Zürcher 1931:mein Gott, mein Hort, auf den ich mich verlasse, / mein Schild und meines Heiles Horn,-1- / meine Feste und meine Zuflucht, / mein Helfer, der du mir gegen Gewalttat hilfst! / -1) vgl. Anm. zu 1. Samuel 2, 1.
Luther 1912:Gott ist mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor dem Frevel.
Buber-Rosenzweig 1929:mein Gott, mein Fels, an den ich mich schmiege, mein Schild, Horn meiner Freiheit, mein Horst, meine Zuflucht, mein Befreier, von der Unbill befreist du mich.
Tur-Sinai 1954:Gott meines Felsens, bei dem ich mich berge, Mein Schild und meines Heiles Horn; Mir Veste, Zuflucht, Helfer mein,
Luther 1545 (Original):Gott ist mein Hort, auff den ich trawe, mein Schilt vnd Horn meins heils, Mein Schutz vnd meine Zuflucht, Mein Heiland, der du mir hilffst vom freuel.
Luther 1545 (hochdeutsch):Gott ist mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Horn meines Heils, mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vom Frevel.
NeÜ 2021:mein Gott, meine Burg, in der ich mich berge, / mein Schild und mein sicheres Heil! / Er ist mir Zuflucht und Festung, / mein Retter, der mich schützt vor Gewalt.
Jantzen/Jettel 2016:Gott ist mein a)Fels, bei ihm werde ich e) b)Zuflucht suchen, mein c)Schild und das Horn meines d)Heils meine hohe Festung und meine Zuflucht. Mein Retter, von Gewalttat wirst du mich )retten!
a) Fels 2. Samuel 22, 2;
b) berge Jesaja 25, 4;
c) Schild 2. Samuel 22, 31 .36; 1. Mose 15, 1; Psalm 18, 36; 84, 12;
d) Heils 2. Mose 15, 2;
e) Zuflucht Psalm 9, 10; 46, 2;
f) befreit Psalm 64, 3; Johannes 8, 32-36; Galater 5, 1
English Standard Version 2001:my God, my rock, in whom I take refuge, my shield, and the horn of my salvation, my stronghold and my refuge, my savior; you save me from violence.
King James Version 1611:The God of my rock; in him will I trust: [he is] my shield, and the horn of my salvation, my high tower, and my refuge, my saviour; thou savest me from violence.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 1: Das ist der letzte Abschnitt des zweiten Buches Samuel. Wie das Buch der Richter (Richter 17, 1-21, 25) schließt es mit diesem Epilog, der nicht zwangsläufig chronologisch sortiertes Material enthält, welches Davids Herrschaft näher beschreibt. Es findet sich eine auffallende literarische Anordnung der Abschnitte dieses Teils des Buches. Der erste und letzte Abschnitt (21, 1-14; 24, 1-25) beschreiben den zweimaligen Zorn des Herrn über Israel. Der zweite und fünfte Abschnitt (21, 15-22; 23, 8-39) berichtet von Davids Kriegern. Der dritte und vierte Abschnitt (22, 1-51; 23, 1-7) beinhaltet die beiden Lieder Davids. 21, 1 Das ereignete sich, nachdem David Mephiboset Güte erwiesen hatte (V. 7; vgl. 9, 1-13) und bevor Simei David fluchte (vgl. 16, 7.8). 21, 1 eine Hungersnot. Als eine 3-jährige Hungersnot in Israel herrschte, betrachtete David sie als eine göttliche Zuchtmaßnahme (vgl. 5. Mose 28, 47.48) und suchte Gott, um den Grund zu erfahren. 21, 1 Saul und wegen des Hauses der Blutschuld. Durch göttliche Offenbarung erfuhr David, dass die Hungersnot die Folge von Sauls Sünde war: nämlich dass er die Gibeoniter getötet hatte. Es gibt keinen weiteren Verweis auf dieses Ereignis. Wahrscheinlich versuchte Saul das auszuführen, was Gott befohlen hatte, und wollte die restlichen Heiden aus dem Land beseitigen, um Israels Aufblühen zu ermöglichen (V. 2). Aber in seinem Eifer hatte er eine schwere Sünde begangen; er hatte einen Bund gebrochen, der 400 Jahre zuvor geschlossen wurde zwischen Josua ua und den Gibeonitern, die im Land wohnten, als Israel es in Besitz nahm. Bei der Schließung des Bundes hatten sie Josua ua hinters Licht geführt, aber nichtsdestotrotz war es ein Bund (s. Josua 9, 3-27). Das Halten eines Bundes war in Gottes Augen keine unwichtige Angelegenheit (s. Josua 9, 20).




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