Römer 1, 31

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 1, Vers: 31

Römer 1, 30
Römer 1, 32

Luther 1984:unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):unverständig, treulos, ohne Liebe und Erbarmen;
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.
Schlachter 1952:unverständig, unbeständig, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig;
Schlachter 1998:unverständig, unbeständig, lieblos-1-, unversöhnlich, unbarmherzig; -1) d.h. ohne natürliche, familiäre Liebe und Zuneigung.++
Schlachter 2000 (05.2003):unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig.
Zürcher 1931:unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig;
Luther 1912:Unvernünftige, Treulose, Lieblose, unversöhnlich, unbarmherzig.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Unvernünftige, Treulose, Lieblose, unversöhnlich, unbarmherzig.
Luther 1545 (Original):Vnuernünfftige, Trewlose, Störrig, Vnuersünlich, Vnbarmhertzig. -[Vnuernünfftig] Das man heisst, Ein groben man, Hans vnuernunfft mit dem Kopff hin durch etc. -[Störrig] Vnbrüderlich, Wülfisch, Hündisch, die weder lust noch lieb zu weiber, Kinder, Brüder, schwester ja Eltern haben. -[Vnuersünlich] Die nicht vergeben künnen, nicht zuuersünen sind.
Luther 1545 (hochdeutsch):Unvernünftige, Treulose, störrig, unversöhnlich, unbarmherzig
Neue Genfer Übersetzung 2011:und sind unbelehrbar, gewissenlos, gefühllos und unbarmherzig.
Albrecht 1912/1988:sie sind unverständig, wortbrüchig, lieblos und unbarmherzig.
Meister:Unverständige, Unbeständige, Lieblose, Unbarmherzige.
Menge 1949 (Hexapla 1997):unverständig, treulos, ohne Liebe und Erbarmen;
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe-1-, Unbarmherzige; -1) TR fügt hinzu: Unversöhnliche.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.
Robinson-Pierpont (01.12.2022):Unverständige, Haltlose, Gefühllose, Unversöhnliche, Unbarmherzige,
Interlinear 1979:verstandlos, treulos, lieblos, mitleidlos,
NeÜ 2024:Sie sind unbelehrbar, unzuverlässig, gefühllos und kennen kein Erbarmen.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):[als] Unverständige, Treulose, ohne natürliche Zuneigung, Unversöhnliche, Unbarmherzige,
-Parallelstelle(n): Unverständige Römer 3, 11; ohne 2. Timotheus 3, 3
English Standard Version 2001:foolish, faithless, heartless, ruthless.
King James Version 1611:Without understanding, covenantbreakers, without natural affection, implacable, unmerciful:
Robinson-Pierpont 2022:ἀσυνέτους, ἀσυνθέτους, ἀστόργους, ἀσπόνδους, ἀνελεήμονας·
Franz Delitzsch 11th Edition:נִבְעָרִים מִדַּעַת וּבֹגְדִים אַכְזָרִים נֹטְרֵי שִׂנְאָה וְלֹא רַחֲמָנִים



Kommentar:
Peter Streitenberger 2022:Paulus führt seine Bezeichnung fort, wie diese Personen zu benennen sind. Das Adjektiv ἄστοργος („gefühllos“) besteht aus einem ἀ-privativum und στοργή („Emotion, Gefühl, Zuneigung“), ἄσπονδος („Unversöhnlicher“) stammt aus einer Wortbildung mittels ἀ-privativum und σπονδή („Trankopfer“), das den Bund und die Gemeinschaft mit Gott zeigte, d.h. man will keine Einigung, kein Bündnis, keinen Frieden, keine Gemeinschaft. Der Begriff ἀνελεήμονας wird mittels eines ἀ-privativum und ἐλεήμων („Mitleid“) gebildet.
John MacArthur Studienbibel:1, 24: Dieser Abschnitt beschreibt die Abwärtsspirale des preisgebenden Zorns (s. Anm. zu V. 18) im Leben des Menschen, den Gott seinen Sünden dahingibt. Paulus zeigt das Wesen (V. 24.25), den Ausdruck (V. 26.27) und das Ausmaß (V. 28-32) der Sündigkeit des Menschen. 1, 24 Gott hat sie dahingegeben. Das ist im Gr. ein juristischer Ausdruck, der verwendet wird, wenn ein Angeklagter der Urteilsvollstreckung überliefert wird. Wenn die Menschen Gott fortwährend verwerfen, dann wird er auch sie verwerfen (vgl. Richter 10, 13; 2. Chronik 15, 2; 24, 20; Psalm 81, 11.12; Hosea 4, 17; Matthäus 15, 14; Apostelgeschichte 7, 38-42; 14, 16). Das erreicht er 1.) indirekt, indem er das Böse nicht länger zurückhält und damit die Sünde ihren ungehinderten Lauf nehmen lässt, und 2.) direkt durch bestimmte göttliche Gerichte und Strafen. Unreinheit. Ein allgemeiner Ausdruck, der oft für Aas und Moder oder den Inhalt von Gräbern verwendet wird. Hier bezieht er sich auf sexuelle Unmoral (2. Korinther 12, 21; vgl. Galater 5, 19-23; Epheser 5, 3; 1. Thessalonicher 4, 7), die im Herzen beginnt und zur Verunehrung des Leibes führt.



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