Johannes 15, 12

Das Evangelium nach Johannes (Johannesevangelium)

Kapitel: 15, Vers: 12

Johannes 15, 11
Johannes 15, 13

Luther 1984:Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.-a- -a) Johannes 13, 34.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt-a-, wie ich euch geliebt habe-b-. -a) Johannes 13, 34. b) Epheser 5, 2.25.
Schlachter 1952:Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebet, gleichwie ich euch geliebt habe.
Zürcher 1931:Das ist mein Gebot, dass ihr einander lieben sollt, wie ich euch geliebt habe. -Johannes 13, 34; 1. Johannes 3, 11; 4, 19.
Luther 1912:Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. -. Johannes 13, 34.
Luther 1545 (Original):Das ist mein Gebot, das jr euch vnternander liebet, Gleich wie ich euch liebe.
Luther 1545 (hochdeutsch):Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot.
Albrecht 1912/1988:Dies ist mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt!
Luther 1912 (Hexapla 1989):Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. -Johannes 13, 34.
Meister:«DIES ist Mein Gebot-a-, daß ihr euch untereinander liebt-b-, gleichwie Ich euch geliebt habe! -a) Johannes 13, 34; 1. Thessalonicher 4, 9; 1. Johannes 3, 11; 4, 21. b) 1. Petrus 4, 8.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebet, gleichwie ich euch geliebt habe.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt-a-, wie ich euch geliebt habe-b-. -a) Johannes 13, 34. b) Epheser 5, 2.25.
Schlachter 1998:Das ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.
Interlinear 1979:Dies ist Gebot mein, daß ihr liebt einander, wie ich geliebt habe euch.
NeÜ 2021:Diese Leute wollen euch nur gewinnen, und nicht für etwas Gutes. Sie wollen einen Keil zwischen uns treiben, (Wörtlich: euch ausschließen, aussperren (von der Gemeinschaft mit dem Apostel).)damit ihr euch um sie bemüht.
Jantzen/Jettel 2016:Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt 1), so wie ich euch liebte. a)
a) Johannes 15, 17; 13, 34*
1) o.: damit ihr einander liebt; so a. V. 17.
English Standard Version 2001:This is my commandment, that you love one another as I have loved you.
King James Version 1611:This is my commandment, That ye love one another, as I have loved you.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:15, 1: Anhand dieses ausgedehnten Bildes vom Weinstock und den Reben stellt Jesus die Grundlage des christlichen Lebens dar. Jesus verwendet ein Bild aus dem landwirtschaftlichen Leben seiner Zeit, den Weinstock und seine Frucht (s.a. Matthäus 20, 1-16; 21, 23-41; Markus 12, 1-9; Lukas 13, 6-9; 20, 9-16). Im AT ist der Weinstock für gewöhnlich ein Symbol für das Volk Israel (Psalm 80, 10-17; Jesaja 5, 1-7; 27, 2-6; Jeremia 2, 21; 12, 10; Hesekiel 15, 1-8; 17, 1-21; 19, 10-14; Hosea 10, 1.2). Jesus weist sich ausdrücklich als der »wahre Weinstock« aus und den Vater als den »Weingärtner«. Der Weinstock hat zwei Arten von Reben: 1.) Reben, die Frucht bringen (V. 2.8), und 2.) Reben ohne Frucht (V. 2.6). Die Reben, die Frucht tragen, sind wirkliche Gläubige. Obwohl der unmittelbare Zusammenhang sich auf die elf treuen Jünger bezieht, umfasst das Bild alle Gläubigen jeden Zeitalters. Die Reben ohne Frucht sind jene, die zwar das Bekenntnis des Glaubens haben, aber ihre fehlende Frucht lässt erkennen, dass nie eine Errettung stattgefunden hat und sie kein Leben vom Weinstock besitzen. Obgleich das Bild besonders im direkten Zusammenhang mit Judas gebraucht wurde, erstreckt es sich auch auf all jene Menschen, die bekennen, an Christus zu glauben, aber nicht wirklich errettet sind. Das Bild der fruchtlosen Reben, die verbrannt werden, stellt das eschatologische Gericht und die ewige Verwerfung dar (s. Hesekiel 15, 6-8). 15, 1 Ich bin der wahre Weinstock. Dies ist die letzte der sieben »Ich bin«-Aussagen Jesu im Johannes-Evangelium, mit denen er seinen Anspruch erklärt, Gott zu sein (s. 6, 35; 8, 12; 10, 7.9; 10, 11.14; 11, 25; 14, 6). 15, 2 nimmt er weg. Das Bild handelt vom Weingärtner (der Vater), der den Weinstock von abgestorbenen Zweigen befreit, um die lebenden, fruchttragenden Reben davon deutlich zu unterscheiden. Es ist ein Bild von abgefallenen Menschen, die nie wirklich geglaubt haben und zum Gericht gesammelt werden (V. 6; Matthäus 7, 16; Epheser 2, 10). In ihnen pulsierte niemals das erneuernde Leben Christi (8, 31.32; vgl. Matthäus 13, 18-23; 24, 12; Hebräer 3, 14-19; 6, 4-8; 10, 27-31; 1Joh2, 19; 2Joh9). reinigt er. Gott nimmt im Leben des Gläubigen alle Dinge weg, die ihn am Fruchtbringen hindern, d.h. er züchtigt ihn, um Sünden und Hemmnisse hinwegzunehmen, die sein geistliches Leben austrocknen würden – ebenso wie der Winzer alles von den Reben wegnimmt, was einer optimalen Ernte schadet (Hebr 12, 3-11).



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