3. Mose 11, 44

Das dritte Buch Mose, Leviticus

Kapitel: 11, Vers: 44

3. Mose 11, 43
3. Mose 11, 45

Luther 1984:Denn ich bin der HERR, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, so daß ihr heilig werdet, -a-denn ich bin heilig; und ihr sollt euch nicht unrein machen an irgendeinem Getier, das auf der Erde kriecht. -a) 3. Mose 19, 2.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn ich bin der HErr, euer Gott. Heiligt euch also und seid heilig! denn ich bin heilig. Verunreinigt euch nicht selbst durch irgend ein Gewürm, das auf der Erde kriecht!
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn ich bin der HERR, euer Gott-a-. So heiligt euch und seid heilig-b-, denn ich bin heilig! Und ihr sollt euch selbst-1- nicht unrein machen durch all das Kleingetier-2-, das sich auf der Erde regt. -1) w: eure Seelen. 2) w: Gewimmel. a) 3. Mose 18, 2.30; 19, 3.10; 4. Mose 15, 40.41. b) 3. Mose 19, 2; 20, 7.26; 2. Mose 19, 6; 22, 30; Josua 24, 19; 1. Samuel 2, 2; 1. Thessalonicher 4, 3.7; 1. Petrus 1, 15.16.
Schlachter 1952:Denn ich, der HERR, bin euer Gott; darum sollt ihr euch heiligen und sollt heilig sein; denn ich bin heilig; und ihr sollt eure Seelen nicht verunreinigen mit allerlei Gewürm, das auf der Erde kriecht!
Zürcher 1931:denn ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr euch heilig halten und sollt heilig sein; denn ich bin heilig. Und verunreinigt euch nicht selbst durch all das Getier, das auf der Erde wimmelt. -3. Mose 19, 2; 2. Mose 22, 31.
Luther 1912:Denn ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, daß ihr heilig seid, a) denn ich bin heilig, und sollt nicht eure Seelen verunreinigen an irgend einem kriechenden Tier, das auf Erden schleicht. - a) 3. Mose 19, 2.
Buber-Rosenzweig 1929:Denn ICH bin euer Gott: heiligt euch und werdet heilig, denn heilig bin ich, bemakelt nicht eure Seelen an allem Gewimmel, das auf der Erde sich regt,
Tur-Sinai 1954:Denn ich bin der Ewige, euer Gott. So heiligt euch, damit ihr heilig werdet, denn heilig bin ich; und ihr sollt euch selbst nicht verunreinigen durch alles Gewimmel, das sich auf der Erde regt.
Luther 1545 (Original):Denn ich bin der HERR ewr Gott, Darumb solt jr euch heiligen, das jr heilig seid, denn ich bin Heilig. Vnd solt nicht ewer Seelen verunreinigen an jrgent einem kriechenden Thier, das auff erden schleicht,
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn ich bin der HERR, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, daß ihr heilig seid, denn ich bin heilig; und sollt nicht eure Seele verunreinigen an irgend einem kriechenden Tier, das auf Erden schleicht.
NeÜ 2021:Denn ich bin Jahwe, euer Gott. Heiligt euch! Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig! Verunreinigt euch nicht selbst durch all das Kleingetier, das sich auf der Erde regt.
Jantzen/Jettel 2016:denn ich bin JAHWEH, euer Gott, und ihr sollt euch heiligen und a)heilig sein, denn ich bin heilig, und ihr sollt euch nicht verunreinigen mit irgend einem Gewürm, das auf der Erde sich regt / kriecht,
a) heilig 3. Mose 19, 2; 20, 7; 2. Mose 19, 6; 1. Thessalonicher 4, 3 .7; Hebräer 12, 14; 1. Petrus 1, 15-16; Offenbarung 21, 27; Lukas 2, 21-24; 4. Mose 12, 10-15; 2. Chronik 26, 19-23
English Standard Version 2001:For I am the LORD your God. Consecrate yourselves therefore, and be holy, for I am holy. You shall not defile yourselves with any swarming thing that crawls on the ground.
King James Version 1611:For I [am] the LORD your God: ye shall therefore sanctify yourselves, and ye shall be holy; for I [am] holy: neither shall ye defile yourselves with any manner of creeping thing that creepeth upon the earth.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:11, 1 – 16, 34: Dieser Abschnitt behandelt Vorschriften für Unreinheit. Gott erklärte die greifbaren Dinge des Alltagslebens als rein oder unrein und gab dem Volk damit einen wiederholten Eindruck davon, was der Unterschied ist zwischen heilig und unheilig. »Rein« bedeutet annehmbar für Gott; »unrein« bedeutet unannehmbar für Gott. In 3. Mose 11-15 werden die Gesetze für Reinheit aufgeführt; 3. Mose 16 greift wieder die Opfer auf, die am großen Versöhnungstag dargebracht werden sollen. 11, 1 Weitere Gesetze über den Verzehr von Tieren sind in diesem Abschnitt enthalten. Abels Opfer weist darauf hin, dass auch zwischen Sündenfall und Sintflut Tiere zur Nahrung verwendet wurden (1. Mose 4, 4). Nach der Sintflut erlaubte Gott dem Menschen ausdrücklich, Fleisch zu essen (1. Mose 9, 1-4), doch hier formuliert er konkrete Anweisungen für die Gesetzgebung des Bundes. Nicht alle Verbote werden begründet. Die wichtigsten Punkte sind: 1.) Israel sollte Gottes absolutem Maßstab gehorchen, ungeachtet einer Begründung oder eines mangelnden Verständnisses, und 2.) wurde eine solche einzigartige Ernährung vorg e schrieben, damit es für Israel schwierig war, mit den götzendienerischen Völkern um sie her zu essen. Ihre Speisegesetze dienten als Barriere für leichtfertige Vermischung mit Götzendienern. Es gab reale gesundheitliche und hygienische Vorteile, doch dies war nur nebensächlich. Die Hauptsache war Gottes Wille des Gehorsams und der Absonderung.




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