1. Könige 8, 46

Das erste Buch der Könige

Kapitel: 8, Vers: 46

1. Könige 8, 45
1. Könige 8, 47

Luther 1984:Wenn sie an dir sündigen werden - -a-denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt - und du zürnst ihnen und gibst sie dahin vor ihren Feinden, daß sie sie gefangen führen in das Land der Feinde, fern oder nahe, -a) Psalm 14, 3.4; Römer 3, 23.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):«Wenn sie sich an dir versündigt haben - es gibt ja keinen Menschen, der nicht sündigt, - und du ihnen zürnst und sie dem Feinde preisgibst, so daß ihre Besieger sie gefangen wegführen in Feindesland, es liege fern oder nahe,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Wenn sie gegen dich sündigen - denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt-a- - und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger-1- sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, (in) ein fernes oder ein nahes-b-, -1) w: Fänger o. Wegführer. a) Hiob 15, 14; Sprüche 20, 9; Prediger 7, 20; 1. Johannes 1, 10. b) 3. Mose 26, 33; 2. Könige 17, 6; 25, 21.
Schlachter 1952:Wenn sie wider dich sündigen - denn es ist kein Mensch, der nicht sündigt - und du wider sie zürnst und sie ihren Feinden übergibst, so daß diese sie gefangen abführen in das Land ihrer Feinde, es sei fern oder nah,
Zürcher 1931:Wenn sie sich an dir versündigen - denn es ist kein Mensch, der nicht sündigt - und du wirst zornig über sie und gibst sie dem Feinde preis, dass ihre Bezwinger sie gefangenführen in Feindesland, fern oder nahe, -Römer 3, 23; Jakobus 3, 2.
Luther 1912:Wenn sie an dir sündigen werden (denn a) es ist kein Mensch, der nicht sündigt), und du erzürnst und gibst sie dahin vor ihren Feinden, daß sie sie gefangen führen in der Feinde Land, fern oder nahe, - a) Römer 3, 23.
Buber-Rosenzweig 1929:Wenn sie an dir sündigten - denn kein Mensch ist, der nicht sündigte - , du zürntest ihnen, du gabst sie hin vor einen Feind, gefangen trieben ihre Fänger sie ins Land des Feindes, fern oder nah,
Tur-Sinai 1954:Wenn sie gegen dich sündigen - denn da ist kein Mensch der nicht sündigt! - und du zürnst über sie und gibst sie dem Feind hin, daß ihre Bezwinger sie ins Feindesland gefangen führen, fern oder nah,
Luther 1545 (Original):Wenn sie an dir sündigen werden (Denn es ist kein Mensch, der nicht sündiget) vnd du erzürnest vnd gibst sie fur jren Feinden, das sie sie gefangen füren in der Feinde land fern oder nahe,
Luther 1545 (hochdeutsch):Wenn sie an dir sündigen werden (denn es ist kein Mensch, der nicht sündiget), und du erzürnest und gibst sie vor ihren Feinden, daß sie sie gefangen führen in der Feinde Land, fern oder nahe,
NeÜ 2021:Er tat wie sein Vater Joasch, was Jahwe gut gefiel, nur nicht ganz so wie sein Vorfahr David.
Jantzen/Jettel 2016:Wenn sie gegen dich sündigen - denn da ist kein Mensch, der nicht sündigt - und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind hingibst und ihre Besieger sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, ein fernes oder ein nahes, a)
a) sündigen Sprüche 20, 9; Prediger 7, 20; Römer 3, 9 .23; Jakobus 3, 2; 1. Johannes 1, 8-10; gefangen 3. Mose 26, 33; 2. Könige 17, 6
English Standard Version 2001:If they sin against you for there is no one who does not sin and you are angry with them and give them to an enemy, so that they are carried away captive to the land of the enemy, far off or near,
King James Version 1611:If they sin against thee, (for [there is] no man that sinneth not,) and thou be angry with them, and deliver them to the enemy, so that they carry them away captives unto the land of the enemy, far or near;


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:8, 22: S. Anm. zu 2. Chronik 6, 12-40. Salomo wandte sich anschließend zum Brandopferaltar, um dem Herrn ein langes Gebet zur Weihung darzubringen. Erstens bestätigte er, dass dem Herrn, dem Gott Israels, kein Gott gleichzusetzen war (V. 23.24). Zweitens bat er den Herrn um seine beständige Gegenwart und seinen Schutz (V. 25-30). Drittens führte er 7 typische israelitische Gebete auf, die vom Herrn eine Reaktion verlangen würden (V. 31-54). Diese Bitten erinnerten an die detaillierte Liste der Flüche, die in 5. Mose 28, 15-68 für das Brechen des Gesetzes festgehalten waren. Salomo betete besonders, dass der Herr zwischen den Schuldigen und den Gerechten richten (V. 31.32) und dass er die Sünden vergeben möge, die zu einer verloren gegangenen Schlacht führten (V. 33.34), die eine Trockenheit hervorbrachten (V. 35.36) oder die zum Unheil des Volkes führten (V. 37-40). Er betete, dass der Herr gottesfürchtigen Fremden Gnade erweisen (V. 41-43), Sieg im Kampf schenken (V. 44.45) und das Volk nach einer Gefangenschaft wiederherstellen möchte (V. 46-54). 8, 22 breitete seine Hände … aus. Das Ausbreiten der geöffneten Hände zum Himmel war eine normale Gebetshaltung (2. Mose 9, 29; Jesaja 1, 15).




Predigten über 1. Könige 8, 46
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