Psalm 44, 4

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 44, Vers: 4

Psalm 44, 3
Psalm 44, 5

Luther 1984:Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, / und ihr Arm half ihnen nicht, / sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; / denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn nicht mit ihrem Schwerte haben sie das Land gewonnen, / und nicht ihr Arm hat ihnen den Sieg verschafft, / nein, deine Rechte und dein Arm / und deines Angesichts Licht, denn du hattest Gefallen an ihnen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn nicht durch ihr Schwert / haben sie das Land in Besitz genommen, / und nicht ihr Arm hat ihnen geholfen; / sondern deine Rechte-a- und dein Arm-b- / und das Licht deines Angesichts, / weil du Wohlgefallen an ihnen hattest. / -a) 2. Mose 15, 6. b) Psalm 111, 6; 5. Mose 7, 8.19; Apostelgeschichte 7, 45.
Schlachter 1952:Denn nicht mit ihrem Schwert haben sie das Land gewonnen; / und ihr Arm hat ihnen nicht geholfen, / sondern deine rechte Hand und dein Arm und das Licht deines Angesichts; / denn du hattest Wohlgefallen an ihnen. /
Schlachter 2000 (05.2003):Denn nicht mit ihrem Schwert haben sie das Land gewonnen, und nicht ihr Arm hat ihnen geholfen, sondern deine rechte Hand und dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
Zürcher 1931:Denn nicht mit ihrem Schwert gewannen sie das Land, / und nicht ihr Arm schuf ihnen den Sieg, / nein, deine Rechte und dein Arm / und das Licht deines Angesichts; denn du warst ihnen hold. /
Luther 1912:Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
Buber-Rosenzweig 1929:Nicht mit ihrem Schwert ja ererbten das Land sie, ihr Arm, nicht befreite er sie, sondern deine Rechte, dein Arm und deines Antlitzes Licht. Ja, du hast sie begnadet.
Tur-Sinai 1954:Denn nicht mit ihrem Schwerte nahmen sie das Land / ihr Arm wars nicht, der ihnen half: / Nein, deine Rechte und dein Arm / das Licht in deinem Antlitz, weil du ihnen hold. /
Luther 1545 (Original):Denn sie haben das Land nicht eingenomen durch jr Schwert, vnd jr Arm halff jnen nicht, Sondern deine Rechte, dein Arm, vnd das liecht deines Angesichts, Denn du hattest wolgefallen an jnen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Nicht etwa durch ihr Schwert haben sie das Land in Besitz genommen, nicht ihre eigene Kraft hat ihnen geholfen. Nein, deine Hand und dein starker Arm stand ihnen bei; du hast ihnen dein Angesicht freundlich zugewandt, weil du Gefallen an ihnen hattest.
NeÜ 2021:(4) Denn nicht mit ihrem Schwert nahmen sie das Land, / es half ihnen nicht die eigene Kraft. / Nein, dein Arm hat ihnen geholfen / und das Licht deiner Gegenwart. / Denn du fandest Gefallen an ihnen.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):denn nicht durch ihr Schwert nahmen sie das Land in Besitz, und nicht ihr Arm rettete sie, sondern deine Rechte und dein Arm und das Licht deines Angesichts, denn du hattest Gefallen an ihnen.
-Parallelstelle(n): nicht 5. Mose 8, 18; Josua 24, 12; Sacharja 4, 6; Rechte 2. Mose 15, 6; 5. Mose 7, 19; Jesaja 63, 12; Angesicht Psalm 4, 7; Psalm 89, 16; 5. Mose 4, 37.38; Gefallen Psalm 85, 2; Psalm 147, 11; Psalm 149, 4; 5. Mose 7, 8; 5. Mose 10, 15
English Standard Version 2001:for not by their own sword did they win the land, nor did their own arm save them, but your right hand and your arm, and the light of your face, for you delighted in them.
King James Version 1611:For they got not the land in possession by their own sword, neither did their own arm save them: but thy right hand, and thine arm, and the light of thy countenance, because thou hadst a favour unto them.
Westminster Leningrad Codex:כִּי לֹא בְחַרְבָּם יָרְשׁוּ אָרֶץ וּזְרוֹעָם לֹא הוֹשִׁיעָה לָּמוֹ כִּֽי יְמִֽינְךָ וּזְרוֹעֲךָ וְאוֹר פָּנֶיךָ כִּי רְצִיתָֽם



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:44, 1: Psalm 44 ist eine nationale Wehklage nach einer schweren, aber historisch nicht identifizierbaren Kriegsniederlage. Die Sprecher dieses Psalms wechseln mehrmals von der ersten Person Plural (d.h. »wir« und »uns«; vgl. V. 1-3.5.7.8.9-14.17-22) und der ersten Person Singular (d.h. »ich«, »mir« oder »mein«; vgl. V. 4.6.15-16). Das weist möglicherweise darauf hin, dass dieser Psalm ursprünglich im Wechsel gesungen wurde, sowohl vom geschlagenen königlichen General als auch seiner geschlagenen Nation. Die Gebete von V. 23-26 wurden vielleicht als Höhepunkt einstimmig gesungen. Der Psalmist verwendet drei historische Zentren in Psalm 44 und versucht dadurch eine nationale Tragödie zu verstehen und zu verarbeiten. I. Blick auf die vergangene Geschichte: Der Schock dieser nationalen Tragödie (44, 2-9) II. Blick auf die gegenwärtige Geschichte: Die Unergründlichkeit dieser nationalen Tragödie (44, 10-23) III. Blick auf die künftige Geschichte: Ein Gebet für ein Ende dieser nationalen Tragödie (44, 24-27)



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Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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