1. Korinther 6, 14

Der erste Brief des Paulus an die Korinther (Erster Korintherbrief)

Kapitel: 6, Vers: 14

1. Korinther 6, 13
1. Korinther 6, 15

Luther 1984:Gott aber -a-hat den Herrn auferweckt und -b-wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. -a) 1. Korinther 15, 20. b) 2. Korinther 4, 14.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht auferwecken.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Gott aber hat den Herrn auferweckt-a- und wird auch uns auferwecken-1- durch seine Macht-b-. -1) w: «aus-auferwecken» (d.h. aus den Toten); so auch Philipper 3, 11. a) 1. Korinther 15, 4.20; Apostelgeschichte 2, 24. b) 1. Korinther 15, 22; Römer 8, 11; 2. Korinther 4, 14.
Schlachter 1952:Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
Zürcher 1931:Gott aber hat den Herrn auferweckt, und er wird auch uns auferwecken durch seine Macht. -1. Korinther 15, 20.21; Römer 8, 11; 2. Korinther 4, 14.
Luther 1912:Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft. - 1. Korinther 15, 15.20; 2. Korinther 4, 14.
Luther 1545 (Original):Gott aber hat den HErrn aufferwecket, vnd wird vns auch auff erwecken, durch seine krafft.
Luther 1545 (hochdeutsch):Gott aber hat den Herrn auferwecket und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken 'und unseren Körper wieder lebendig machen'.
Albrecht 1912/1988:Wie Gott den Herrn auferweckt hat, so wird er auch uns auferwecken durch seine Macht.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird uns auch auferwecken durch seine Kraft. -1. Korinther 15, 15.20; 2. Korinther 4, 14.
Meister:Gott aber hat auch den Herrn auferweckt-a-, Er wird auch uns auferwecken durch Seine Macht-b-! -a) Römer 6, 5.8; 8, 11; 2. Korinther 4, 14. b) Epheser 1, 19.20.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht auferwecken.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Gott aber hat sowohl den Herrn auferweckt, als er auch uns auferwecken-1- wird durch seine Macht. -1) eig: uns aus-auferwecken (d.i. auferwecken aus den Toten).++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Gott aber hat den Herrn auferweckt-a- und wird auch uns auferwecken-1- durch seine Macht-b-. -1) w: aus-auferwecken (d.h. aus den Toten); so auch Philipper 3, 11. a) 1. Korinther 15, 4.20; Apostelgeschichte 2, 24. b) 1. Korinther 15, 22; Römer 8, 11; 2. Korinther 4, 14.
Schlachter 1998:Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.
Interlinear 1979:aber Gott einerseits den Herrn hat auferweckt, andererseits uns wird er auferwecken durch seine Kraft.
NeÜ 2021:Gott hat den Herrn auferweckt und wird in seiner Macht auch uns auferwecken.
Jantzen/Jettel 2016:Aber Gott erweckte den Herrn und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. a)
a) Römer 8, 11; 2. Korinther 4, 14
English Standard Version 2001:And God raised the Lord and will also raise us up by his power.
King James Version 1611:And God hath both raised up the Lord, and will also raise up us by his own power.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:6, 12: Der durch Gottes Gnade gewaschene, geheiligte und ewig gerechtfertigte Sünder ist befreit (vgl. Römer 8, 21.33; Galater 5, 1.13). Die Korinther hatten mit dieser Freiheit gerade das getan, wovor Paulus die Galater gewarnt hatte: »Macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch« (Galater 5, 13). In diesem Abschnitt zeigt Paulus den Fehler im Denken der Korinther auf: Sie meinten, sie hätten die Freiheit zu sündigen, weil alle Sünde von Gottes Gnade zugedeckt würde. 6, 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich! Das war vielleicht ein Slogan der Korinther. Es stimmt, dass Gott alle Sünden vergibt, die ein Gläubiger begehen mag (Epheser 1, 7), aber nicht alles, was die Korinther taten, war lohnend oder vorteilhaft. Missbrauch der Freiheit und Gnade fordert einen hohen Preis. Sünde führt immer zu Verlust. beherrschen. Sünde hat Macht und beherrscht (vgl. Römer 6, 14). Keine Sünde ist versklavender als sexuelle Unmoral. Sie kann bei einem Gläubigen niemals ein durchgängiges Lebensmuster sein, aber sie kann zu einer wiederkehrenden Gewohnheit werden, die den Gläubigen seiner Freude, seines Friedens und seiner Brauchbarkeit beraubt und die Züchtigung Gottes und auch Gemeindezucht über ihn bringt (vgl. 5, 1ff.). S. Anm. zu 1. Thessalonicher 4, 3-5. Sexuelle Sünde beherrscht, und deshalb darf der Gläubige niemals zulassen, dass er von Sünde geleitet wird, sondern muss in der Kraft des Herrn über sie herrschen (s. Anm. zu 9, 27). Die gottlose Auffassung, die Freiheit in Christus erteile eine Lizenz zum Sündigen, lehnt Paulus kategorisch ab (vgl. Römer 7, 6; 8, 13.21).



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