2. Mose 32, 14

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 32, Vers: 14

2. Mose 32, 13
2. Mose 32, 15

Luther 1984:Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.-a- -a) Psalm 85.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da ließ der HErr sich das Unheil leid sein, das er seinem Volk zugedacht hatte.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da gereute-a- den HERRN das Unheil, von dem er gesagt hatte, er werde es seinem Volk antun-b-. -a) 1. Mose 6, 6. b) 4. Mose 14, 20; 5. Mose 10, 10; 32, 36; Richter 2, 18; 2. Samuel 24, 16; Psalm 106, 23; Jeremia 18, 8; Amos 7, 3.6; Jakobus 5, 16.
Schlachter 1952:Da reute den HERRN des Übels, das er seinem Volke anzutun gedroht hatte.
Zürcher 1931:Da liess sich der Herr das Unheil gereuen, das er seinem Volke angedroht hatte.
Luther 1912:Also gereute den Herrn das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun.
Buber-Rosenzweig 1929:Leid ließ ER es sich werden des Bösen, das er geredet hatte seinem Volk zu tun.
Tur-Sinai 1954:Da bedachte sich der Ewige ob des Unheils, das er geredet hatte, seinem Volk zu tun.
Luther 1545 (Original):Also gerewet den HERRN das vbel, das er drewete seinem Volck zu thun.
Luther 1545 (hochdeutsch):Also gereuete den HERRN das Übel, das er dräuete seinem Volk zu tun.
NeÜ 2021:Da tat es Jahwe leid, seinem Volk das angedrohte Unheil anzutun.
Jantzen/Jettel 2016:Und es reute JAHWEH das Übel, wovon er geredet hatte, dass er es seinem Volk tun werde. a)
a) Jeremia 26, 13; 42, 10; Joel 2, 14
English Standard Version 2001:And the LORD relented from the disaster that he had spoken of bringing on his people.
King James Version 1611:And the LORD repented of the evil which he thought to do unto his people.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:32, 14: reute den HERRN das Unheil. Mit seiner Bitte an Gott, von seinem Ansinnen abzusehen, hatte Mose Erfolg, weil Gott das Gericht nicht beschlossen, sondern nur angedroht hatte. Eine Absicht Gottes ist kein unabänderlicher Ratschluss oder Erlass Gottes. Ratschlüsse oder Erklärungen mit Eid (vgl. 1. Mose 22, 16-18; Psalm 110, 4) oder kategorische Aussagen, nicht vom Beschluss abzulassen oder sich erweichen zu lassen (vgl. Jeremia 4, 28; Hesekiel 24, 14; Sacharja 8, 14.15), sind bedingungslos und binden den, der diese Aussage getroffen hat, an die angekündigte Handlung, ungeachtet der Umstände oder Reaktionen der Zuhörer. Absichten bleiben an Bedingungen geknüpft und binden den Sprecher nicht unbedingt an die erklärte Handlung (vgl. Jeremia 15, 6; 18, 8-10; 26, 3.13.19; Joel 2, 13; Jona 3, 9.10; 4, 2).




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