Psalm 118, 6

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 118, Vers: 6

Psalm 118, 5
Psalm 118, 7

Luther 1984:-a-Der HERR ist mit mir, darum -b-fürchte ich mich nicht; / was können mir Menschen tun? / -a) Römer 8, 31. b) Psalm 56, 5; Hebräer 13, 6.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Ist der HErr für mich, so fürchte ich nichts: / was können Menschen mir tun? /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der HERR ist für mich-a-, ich werde mich nicht fürchten. / Was könnte ein Mensch mir tun-b-? / -a) Psalm 56, 10. b) Psalm 56, 5; 94, 16; 112, 8; Jesaja 51, 12; Hebräer 13, 6.
Schlachter 1952:Der HERR steht mir bei, ich fürchte nichts; / was kann ein Mensch mir antun? /
Zürcher 1931:Der Herr ist für mich, ich fürchte mich nicht; / was sollten mir Menschen tun? / -Psalm 56, 5.12; Römer 8, 31.
Luther 1912:Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? - Psalm 56, 5; Hebräer 13, 6.
Buber-Rosenzweig 1929:ER ist für mich, ich fürchte nicht, was kann ein Mensch mir tun!
Tur-Sinai 1954:Der Ewige mit mir, nicht fürcht ich; / was könnt ein Mensch mir tun? /
Luther 1545 (Original):Der HERR ist mit mir, Darumb fürchte ich mich nicht, Was können mir Menschen thun?
Luther 1545 (hochdeutsch):Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?
NeÜ 2021:Jahwe steht mir bei. Ich fürchte mich nicht. / Was können Menschen mir schon tun? (Wird im Neuen Testament nach der LXX zitiert: Hebräer 13, 6.)
Jantzen/Jettel 2016:Der HERR ist für mich 1); ich werde mich nicht fürchten. Was sollte ein Mensch mir tun? a)
1) o.: ist mir ein Helfer; vgl. d. griech. u. syrische Üsg. und Hebräer 13, 6
a) Psalm 27, 1; 56, 5 .9 .10 .12; Römer 8, 31; Hebräer 13, 6
English Standard Version 2001:The LORD is on my side; I will not fear. What can man do to me?
King James Version 1611:The LORD [is] on my side; I will not fear: what can man do unto me?



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:118, 1: S. Anm. zu Psalm 113, 1-9. Wie auch Psalm 110 ist dieser Psalm höchst messianisch und wird deshalb im NT sehr oft zitiert (Matthäus 21, 9.42; 23, 39; Markus 11, 9.10; 12, 10.11; Lukas 13, 35; 19, 38; 20, 17; Johannes 12, 13; Apostelgeschichte 4, 11; Hebräer 13, 6; 1. Petrus 2, 7). Weder der Verfasser noch die genauen Umstände des Psalms werden angegeben. Zwei denkbare Möglichkeiten können erwogen werden: 1.) Er wurde zur Zeit von Mose beim Exodus geschrieben oder 2.) er wurde irgendwann nach der Rückkehr der Juden aus dem Exil nach Jerusalem geschrieben. Wahrscheinlicher ist die erste Möglichkeit, und zwar aufgrund 1.) des Wesens des Ägyptischen Hallels (bes. Psalm 114); 2.) seiner Verwendung durch die Juden insbesondere beim Passah; 3.) der starken Ähnlichkeit zu Moses Erfahrung beim Exodus; 4.) die verblüffend ähnliche Ausdrucksweise (Psalm 118, 14 zu 2. Mose 15, 2; 118, 15.16 zu 2. Mose 15, 6.12; 118, 28 zu 2. Mose 15, 2); und 5.) der besonders herausgestellten messianischen Bedeutung, insofern sich der Psalm auf die von Christus, unserem Passahlamm, bewirkte Erlösung bezieht (1. Korinther 5, 7). Es ist durchaus denkbar, dass Mose diesen wunderschönen Psalm schrieb, um in Anbetung zurückzublicken auf das historische Passah und in Erstaunen vorauszublicken auf das geistliche Passah in Christus. I. Aufruf zur Anbetung (118, 1-4) II. Persönlicher Lobpreis (118, 5-21) III. Gemeinsamer Lobpreis (118, 22-24) IV. Verpflichtung zur Anbetung (118, 25-29) 118, 1 Dankt dem HERRN. Vgl. Psalm 105-107.136. Der Psalm endet in V. 29 so, wie er hier beginnt.




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