Psalm 118, 1

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 118, Vers: 1

Psalm 117, 2
Psalm 118, 2

Luther 1984:-a-DANKET dem HERRN; denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewiglich. -a) Psalm 106, 1.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DANKET dem HErrn, denn er ist freundlich, / ja, ewiglich währt seine Gnade! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Preist den HERRN, denn er ist gut, / denn seine Gnade (währt) ewig! /
Schlachter 1952:Danket dem HERRN, denn er ist gütig, / denn seine Gnade währt ewig! /
Zürcher 1931:«DANKET dem Herrn, denn er ist freundlich, / und seine Güte währet ewig!» / -Psalm 106, 1; 107, 1; 136, 1.
Luther 1912:Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. - Psalm 107, 1.
Buber-Rosenzweig 1929:Danket IHM, denn er ist gütig, denn in Weltzeit währt seine Huld!
Tur-Sinai 1954:«Dem Ewgen huldigt, daß er gütig / daß ewig seine Liebe! /
Luther 1545 (Original):Dancket dem HERRN, Denn er ist freundlich, Vnd seine Güte weret ewiglich.
Luther 1545 (hochdeutsch):Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
NeÜ 2021:Hör auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, / und verachte deine Mutter nicht, auch wenn sie alt geworden ist.
Jantzen/Jettel 2016:Dankt 1) dem HERRN, denn er ist gut. Ja, seine Freundlichkeit 2)* währt ewiglich. a)
1) o.: Bekennt ‹Lob›
2) ‹und seine Gnade›; so a. i. Folg
a) Psalm 118, 29; 100, 5*; 136, 1
English Standard Version 2001:Oh give thanks to the LORD, for he is good; for his steadfast love endures forever!
King James Version 1611:O give thanks unto the LORD; for [he is] good: because his mercy [endureth] for ever.


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:118, 1: S. Anm. zu Psalm 113, 1-9. Wie auch Psalm 110 ist dieser Psalm höchst messianisch und wird deshalb im NT sehr oft zitiert (Matthäus 21, 9.42; 23, 39; Markus 11, 9.10; 12, 10.11; Lukas 13, 35; 19, 38; 20, 17; Johannes 12, 13; Apostelgeschichte 4, 11; Hebräer 13, 6; 1. Petrus 2, 7). Weder der Verfasser noch die genauen Umstände des Psalms werden angegeben. Zwei denkbare Möglichkeiten können erwogen werden: 1.) Er wurde zur Zeit von Mose beim Exodus geschrieben oder 2.) er wurde irgendwann nach der Rückkehr der Juden aus dem Exil nach Jerusalem geschrieben. Wahrscheinlicher ist die erste Möglichkeit, und zwar aufgrund 1.) des Wesens des Ägyptischen Hallels (bes. Psalm 114); 2.) seiner Verwendung durch die Juden insbesondere beim Passah; 3.) der starken Ähnlichkeit zu Moses Erfahrung beim Exodus; 4.) die verblüffend ähnliche Ausdrucksweise (Psalm 118, 14 zu 2. Mose 15, 2; 118, 15.16 zu 2. Mose 15, 6.12; 118, 28 zu 2. Mose 15, 2); und 5.) der besonders herausgestellten messianischen Bedeutung, insofern sich der Psalm auf die von Christus, unserem Passahlamm, bewirkte Erlösung bezieht (1. Korinther 5, 7). Es ist durchaus denkbar, dass Mose diesen wunderschönen Psalm schrieb, um in Anbetung zurückzublicken auf das historische Passah und in Erstaunen vorauszublicken auf das geistliche Passah in Christus. I. Aufruf zur Anbetung (118, 1-4) II. Persönlicher Lobpreis (118, 5-21) III. Gemeinsamer Lobpreis (118, 22-24) IV. Verpflichtung zur Anbetung (118, 25-29) 118, 1 Dankt dem HERRN. Vgl. Psalm 105-107.136. Der Psalm endet in V. 29 so, wie er hier beginnt.




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