2. Petrus 3, 9

Der zweite Brief des Petrus (Zweiter Petrusbrief)

Kapitel: 3, Vers: 9

2. Petrus 3, 8
2. Petrus 3, 10

Luther 1984:Der Herr -a-verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und -b-will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß jedermann zur Buße finde. -a) Habakuk 2, 3. b) 1. Timotheus 2, 4.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Der Herr ist mit der (Erfüllung seiner) Verheißung nicht säumig, wie manche Leute (in seinem Verhalten) eine Säumigkeit sehen, sondern er übt Langmut gegen euch, weil er nicht will, daß einige verloren gehen, sondern daß alle zur Buße-1- gelangen. -1) = Gesinnungswechsel, vgl. Matthäus 3, 2.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten-a-, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, daß irgendwelche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen-b-. -a) Hebräer 10, 37. b) Römer 2, 4; 1. Timotheus 2, 4.
Schlachter 1952:Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.
Zürcher 1931:Der Herr verzögert nicht die Verheissung, wie gewisse Leute es für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig gegen euch, indem er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass alle zur Busse gelangen. -Hesekiel 18, 23; 33, 11; Römer 2, 4.
Luther 1912:Der a) Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, b) sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. - a) Habakuk 2, 3. b) 1. Timotheus 2, 4.
Luther 1545 (Original):Der HERR verzeuhet nicht die Verheissung, wie es etliche fur einen verzug achten, Sondern er hat gedult mit vns, Vnd wil nicht, das jemand verloren werde, sondern das sich jederman zur Busse kere.
Luther 1545 (hochdeutsch):Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Es ist also keineswegs so, dass der Herr die Erfüllung seiner Zusage hinauszögert, wie einige denken. Was sie für ein Hinauszögern halten, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck seiner Geduld mit euch. Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle 'zu ihm' umkehren.
Albrecht 1912/1988:Der Herr zögert nicht, die Verheißung zu erfüllen, wie so manche denken-1-; er ist nur langmütig gegen euch. Denn er will nicht, daß jemand verlorengehe, sondern daß alle zur Sinnesänderung vorwärtsschreiten. -1) denn Gott hat eine andre Zeitanschauung als der Mensch (vgl. Jesaja 55, 8).
Luther 1912 (Hexapla 1989):Der -a-Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, -b-sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. -a) Habakuk 2, 3. b) 1. Timotheus 2, 4.
Meister:Nicht zögert-a- der Herr mit der Verheißung, wie etliche es für eine Verzögerung halten, sondern Er ist langmütig-b- gegen euch, der nicht will, daß etliche verloren gehen, sondern daß alle zur Sinnesänderung-c- gelangen! -a) Habakuk 2, 3; Hebräer 10, 37. b) Jesaja 30, 18; 1. Petrus 3, 20; Vers(e) 15. c) Hesekiel 18, 23.32; 33, 11; Römer 2, 4; 1. Timotheus 2, 4.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Der Herr ist mit der (Erfüllung seiner) Verheißung nicht säumig, wie manche Leute (in seinem Verhalten) eine Säumigkeit sehen, sondern er übt Langmut gegen euch, weil er nicht will, daß einige verloren gehen, sondern daß alle zur Buße-1- gelangen. -1) = Gesinnungswechsel, vgl. Matthäus 3, 2.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:[Der] Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch-1-, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen. -1) TR: gegen uns.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten-a-, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, daß irgendwelche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen-b-. -a) Hebräer 10, 37. b) Römer 2, 4; 1. Timotheus 2, 4.
Schlachter 1998:Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.
Interlinear 1979:Nicht hält sich zögernd zurück Herr von der Verheißung, wie einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig gegen euch, nicht wollend, einige zugrundegehen, sondern alle zum Umdenken gelangen.
NeÜ 2021:Der Herr verzögert seine Zusage nicht, wie manche das meinen. Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand ins Verderben geht, sondern dass alle umkehren zu ihm.
Jantzen/Jettel 2016:Der Herr ist nicht säumig mit der a)Verheißung, wie etliche es für eine Saumseligkeit achten, sondern er b)hat Geduld mit uns: Er c)will nicht 1), dass welche ins Verderben gehen, sondern dass alle Raum zur d)Buße* haben.
a) Hebräer 10, 37; Habakuk 2, 3
b) Psalm 86, 15; Jesaja 48, 9
c) 1. Timotheus 2, 4*
d) Römer 2, 4*
1) ‹es ist nicht seine Absicht›
English Standard Version 2001:The Lord is not slow to fulfill his promise as some count slowness, but is patient toward you, not wishing that any should perish, but that all should reach repentance.
King James Version 1611:The Lord is not slack concerning his promise, as some men count slackness; but is longsuffering to us-ward, not willing that any should perish, but that all should come to repentance.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:3, 9: zögert nicht. D.h. er kommt nicht zu spät, sondern wird pünktlich handeln (vgl. Galater 4, 4; Titus 1, 6; Hebräer 6, 18; 10, 23.37; Offenbarung 19, 11). er ist langmütig gegen uns. »Uns« bezieht sich hier auf das errettete Volk Gottes. Gott wartet, bis sie errettet sind. Gott hat eine enorme Geduld, bevor er Gericht übt (vgl. V. 15; Joel 2, 13; Lukas 15, 20; Römer 9, 22; 1. Petrus 3, 15). Gott erduldet endlose Lästerungen gegen seinen Namen sowie Rebellion, Mord und das fortwährende Brechen seines Gesetzes, während er geduldig wartet und sein Volk beruft und erlöst. Das Endgericht wird nicht hinausgezögert, weil Gott es etwa nicht ausführen könnte oder nachlässig wäre, sondern aufgrund seiner Geduld. nicht will, dass jemand verloren gehe. »Jemand« muss sich auf die von Gott Erwählten beziehen, die er berufen wird, um die Schar der Erlösten vollzählig zu machen, d.h. es bezieht sich auf das »uns«. Da es im gesamten Abschnitt um Gottes Gericht über die Bösen geht, dient seine Geduld nicht dazu, sie alle zu retten, sondern dazu, die Seinen anzunehmen. Es kann nicht sein, dass er wartet, bis alle errettet sind, da die Betonung hier darauf liegt, dass er die Welt und die Gottlosen vernichten wird. Die Menschen, die ins Verderben und in die Hölle kommen, gelangen dorthin, weil sie verdorben sind und nichts anderes verdient haben als die Hölle, und weil sie zu diesem Schicksal bestimmt sind. Der Weg zur Verdammnis ist der Weg eines unbußfertigen Herzens; der Weg eines Menschen, der die Person und das Werk Jesu Christi verwirft und an der Sünde festhält (vgl. Jesaja 55, 1; Jeremia 13, 17; Hesekiel 18, 32; Matthäus 11, 28; 13, 37; Lukas 13, 3; Johannes 3, 16; 8, 21.24; 1. Timotheus 2, 3.4; Offenbarung 22, 17). jedermann Raum zur Buße habe. »Jedermann« (vgl. »uns« und »jemand« in diesem Vers) muss sich auf alle beziehen, die zum Volk Gottes gehören und die zu Christus kommen werden, um dieses Volk Gottes vollzählig zu machen. Die Wiederkunft Christi und das damit einhergehende Gericht lassen nicht auf sich warten, weil Gott in der Erfüllung seiner Verheißungen säumig wäre oder weil er noch mehr Gottlose richten wollte oder weil er angesichts der Gottlosigkeit machtlos wäre, sondern weil er geduldig ist und seinem Volk Zeit geben möchte, zur Buße zu kommen.



Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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