Römer 9, 4

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 9, Vers: 4

Römer 9, 3
Römer 9, 5

Luther 1984:die Israeliten sind, denen die -a-Kindschaft gehört und die -b-Herrlichkeit und der -c-Bund und das -d-Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, -a) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 7, 6. b) 2. Mose 40, 34. c) 1. Mose 17, 7. d) 2. Mose 20.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):sie sind ja doch Israeliten, denen der Sohnesstand-1- und die Herrlichkeit Gottes-2-, die Bündnisse und die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheißungen zuteil geworden sind, -1) o: das Kindschaftsrecht = die Annahme zum Gottesvolk. 2) d.h. die Gegenwart Gottes im Allerheiligsten des Tempels.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist-a- und die Herrlichkeit-b- und die Bündnisse-c- und die Gesetzgebung-d- und der Dienst-e- und die Verheißungen-f-; -a) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 14, 1. b) 2. Mose 40, 34.35. c) 1. Mose 17, 7; 2. Mose 24, 7.8; 5. Mose 28, 69; Jeremia 31, 31; Apostelgeschichte 3, 25. d) Römer 3, 2. e) Hebräer 9, 1. f) Römer 15, 8; 2. Mose 19, 6.
Schlachter 1952:welche Israeliten sind, denen die Kindschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißung gehören;
Zürcher 1931:die ja Israeliten sind, denen die Annahme an Sohnes Statt angehört und die Gegenwart Gottes-1- und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheissungen, -2. Mose 4, 22; 5. Mose 7, 6; 14, 2; Römer 3, 2; Epheser 2, 12; Hebräer 9, 1. 1) nämlich: im Allerheiligsten des Tempels.
Luther 1912:die da sind von Israel, welchen gehört die a) Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen; - a) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 7, 6; 5. Mose 14, 1.
Luther 1545 (Original):die da sind von Jsrael, Welchen gehört die Kindschafft, vnd die Herrligkeit, vnd der Bund, vnd das Gesetz, vnd der Gottesdienst, vnd die Verheissung,
Luther 1545 (hochdeutsch):die da sind von Israel, welchen gehört die Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißung;
Neue Genfer Übersetzung 2011:Sie sind ja Israeliten; ihnen hat Gott die Sohneswürde geschenkt. Ihnen hat er sich in seiner Herrlichkeit gezeigt, mit ihnen hat er seine Bündnisse geschlossen, ihnen hat er das Gesetz und die Ordnungen des Gottesdienstes gegeben, ihnen gelten seine Zusagen.
Albrecht 1912/1988:Sie tragen den Ehrennamen Israeliten. Sie haben die Sohneswürde-a-*. In ihrer Mitte ist des Herrn Herrlichkeit erschienen-b-. Ihnen sind die (göttlichen) Verordnungen zuteil geworden-1-. Sie haben das Gesetz, den Gottesdienst und die Verheißungen empfangen. -1) außer den Verordnungen am Sinai ist hier auch an die Verheißungen für die Erzväter (1. Mose 17, 2.19; 26, 1-5; 28, 10ff.) sowie für David und sein Haus zu denken (2. Samuel 7, 8-29; Jesaja 55, 3); vgl. Epheser 2, 12. a) 2. Mose 4, 22; Hosea 11, 1; Jeremia 31, 9; 5. Mose 32, 19; Jesaja 1, 2; 63, 16. b) vgl. 2. Mose 14, 19.20.24; 33, 22; 40, 34f.; 4. Mose 9, 15; 1. Könige 8, 11.
Luther 1912 (Hexapla 1989):die da sind von Israel, welchen gehört die -a-Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen; -a) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 7, 6; 14, 1.
Meister:welche Israeliten sind-a-, welchen ist die Sohnschaft-b- und die Herrlichkeit-c- und die Bündnisse-d- und die Gesetzgebung-e- und der Dienst(Femininum) und die Verheißung-g-; -a) 5. Mose 7, 6. b) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 14, 1; Jeremia 31, 9. c) 1. Samuel 4, 21; 1. Könige 8, 11; Psalm 63, 2.3; 78, 61. d) Apostelgeschichte 3, 25; Römer 3, 1.2; Epheser 2, 12. e) 5. Mose 10, 15; 11, 28. f) Lukas 3, 23. g) Jeremia 23, 6;. Johannes 1, 1; Hebräer 1, 8; 1. Johannes 5, 20.
Menge 1949 (Hexapla 1997):sie sind ja doch Israeliten, denen der Sohnesstand-1- und die Herrlichkeit Gottes-2-, die Bündnisse und die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheißungen zuteil geworden sind, -1) o: das Kindschaftsrecht = die Annahme zum Gottesvolk. 2) d.h. die Gegenwart Gottes im Allerheiligsten des Tempels.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:welche Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen;
Revidierte Elberfelder 1985-1991:die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist-a- und die Herrlichkeit-b- und die Bündnisse-c- und die Gesetzgebung-d- und der Gottesdienst-e- und die Verheißungen-f-; -a) 2. Mose 4, 22; 5. Mose 14, 1. b) 2. Mose 40, 34.35. c) 1. Mose 17, 7; 2. Mose 24, 7.8; 5. Mose 28, 69; Jeremia 31, 31; Apostelgeschichte 3, 25. d) Römer 3, 2. e) Hebräer 9, 1. f) Römer 15, 8; 2. Mose 19, 6.
Schlachter 1998:die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen;
Interlinear 1979:welche sind Israeliten, deren die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Zusagen und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen,
NeÜ 2021:Sie sind ja Israeliten; ihnen hat Gott das Vorrecht geschenkt, seine Kinder zu sein. Ihnen hat er seine Herrlichkeit gezeigt; mit ihnen hat er seine Bündnisse geschlossen; ihnen hat er das Gesetz und die Ordnungen des Gottesdienstes gegeben; ihnen gelten seine Zusagen.
Jantzen/Jettel 2016:welche Israeliten sind, deren die a)Sohnesstellung ist und die b)Herrlichkeit und die c)Bündnisse und die Gesetzgebung und der aufgetragene Dienst und die d)Verheißungen,
a) 2. Mose 4, 22; Hosea 11, 1
b) 2. Mose 40, 34; Psalm 78, 61
c) Römer 3, 2*
d) Römer 15, 8
English Standard Version 2001:They are Israelites, and to them belong the adoption, the glory, the covenants, the giving of the law, the worship, and the promises.
King James Version 1611:Who are Israelites; to whom [pertaineth] the adoption, and the glory, and the covenants, and the giving of the law, and the service [of God], and the promises;



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:9, 4: Israeliten. Die Nachkommen Abrahams über Jakob, dessen Namen Gott in »Israel« änderte (1. Mose 32, 28). Sohnschaft. Nicht im Sinne der automatischen Errettung aller, die als Juden geboren wurden (s. Anm. zu 8, 15-23; vgl. 9, 6), sondern die souveräne Auswahl einer ganzen Nation, welcher Gottes besondere Berufung galt sowie sein Bund und sein Segen, und die ihm als Zeugnis dienen sollte (2. Mose 4, 22; 19, 6; Hosea 11, 1; vgl. Jesaja 46, 3.4). Herrlichkeit. Die Wolke der Herrlichkeit (Schechina). Sie ist im AT ein Bild für die Gegenwart Gottes (2. Mose 16, 10; 24, 16.17; 29, 42.43; 3. Mose 9, 23). Die Gegenwart seiner Herrlichkeit war das herausragende Kennzeichen des Allerheiligsten, sowohl in der Stiftshütte als auch später im Tempel. Dieses Allerheiligste war sozusagen der Thronsaal Jahwes als König Israels (2. Mose 25, 22; 40, 34; 1. Könige 8, 11). Bündnisse. S. Anm. zu 1. Mose 9, 16. Ein Bündnis ist ein rechtlich verbindliches Versprechen, eine Übereinkunft oder ein Vertrag. Im NT kommt das Wort »Bündnisse« drei Mal im Plural vor (Galater 4, 24; Epheser 2, 12). Bis auf einen Bund sind alle Bündnisse Gottes mit dem Menschen ewig und unilateral, d.h. Gott verheißt, etwas zu bewirken, was nicht von der Reaktion auf seine verheißene Wohltat abhängig ist, sondern nur auf seinem eigenen Charakter beruht. Die 6 biblischen Bündnisse sind: 1.) Der Bund mit Noah (1. Mose 9, 8-17); 2.) der Bund mit Abraham (1. Mose 12, 1-3; s. Anm. zu 4, 13); 3.) der Gesetzesbund, der durch Mose am Berg Sinai gegeben wurde (2. Mose 19-31; vgl. 5. Mose 29.30); 4.) der priesterliche Bund (4. Mose 25, 10-13); 5.) der Bund eines ewigen Königtums durch den Sohn Davids (2 Sam. 7, 8-16); und 6.) der Neue Bund (Jeremia 31, 31-34; Hesekiel 37, 26; vgl. Hebräer 8, 6-13). Bis auf den mosaischen Bund sind alle diese Bündnisse ewig und unilateral. Der Sinaibund ist weder ewig noch unilateral, da er durch Israels Sünde gebrochen und aufgehoben wurde. An seine Stelle ist der Neue Bund getreten (vgl. Hebräer 8, 7-13). Gottesdienst. Oder »Tempeldienst«. Das bezieht sich auf das gesamte Opferund Ritualsystem, das Gott durch Mose offenbart hatte (vgl. 2. Mose 29, 43-46). Verheißungen. Damit ist wahrscheinlich der verheißene Messias gemeint, der aus Israel kommen und ewiges Leben und ein ewiges Reich bringen sollte (vgl. Apostelgeschichte 2, 39; 13, 32-34; 26, 6; Galater 3, 16.21).


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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